Theologie und Naturwissenschaften - sind das nicht Gegensätze?
Die verbreitete Auffassung, Theologie und Naturwissenschaften seien wie Feuer und Wasser, ist ein Mythos. Die historische Entwicklung und Auseinandersetzung der beiden Disziplinen, auch in den Fällen von Galilei und Darwin, ist wesentlich vielschichtiger und daher auch spannender als diese Auffassung nahelegt. Neue Herausforderungen – die Ökologiedebatte, Fragen der Bio- und Neuroethik, die synthetische Biologie – prägen das Gespräch zwischen Theologie und Naturwissenschaften heute. ...mehr
Leitartikel von Wolfgang Achtner: Gibt es einen freien Willen?

Findet die These prominenter Neurowissenschaftler, der Mensch habe keinen freien Willen und daher auch keine Verantwortung deswegen in den Medien ein so großes Echo weil es die weitverbreitete Tendenz in unserer Gesellschaft bedient, Verantwortung auf andere abzuschieben, Eigeninitiative möglichst zu unterlassen und anstehende Probleme anderen anzulasten, anstatt sie aus eigener Verantwortung in Angriff zu nehmen? ...mehr
Lesen Sie auch unsere früheren Leitartikel!
In unserem Archiv finden Sie Artikel zu weiteren spannenden Themen. ...mehr
Auszug aus der Presseschau
2012/05/04 Religion: "Unser Denken und Handeln basiert auf einer physikalischen Struktur" - ZEIT online
Für die Physikerin Lisa Randall ist das Großartige an der Wissenschaft gerade ihre Unordnung. Wissenschaftler sind nicht im Besitz einer geoffenbarten Wahrheit, sondern müssen selber herausfinden, was die Welt im Innersten zusammenhält. Das ist nach Randall der große Unterschied zwischen Religion und Wissenschaft: Wissenschaftler kennen die Antworten nicht. Sie müssen sie suchen. Ein interessantes Gespräch, auch über die Kathedralen und Glaubenssätze der Physik. -al
Zu den Grenzen der Naturwissenschaften

Ohne Zweifel sind die Naturwissenschaften die erfolgreichste Kulturerscheinung der Menschheitsgeschichte. Sie haben unsere Lebensbedingungen umfassend verändert. Immer neue Entdeckungen werden gemacht, der Wissensbestand der Menschheit weitet sich sowohl im ganz Großen, der Kosmologie, wie auch im ganz Kleinen, den Elementarteilchen, immer weiter aus. Es scheint keine Grenzen für den fortschreitenden Wissenszuwachs zu geben. Doch stimmt das? Viele Menschen haben das Gefühl, dass in der naturwissenschaftlichen Beschreibung und Erfassung der Wirklichkeit etwas Entscheidendes verloren geht. Wie sollte man eine solche Grenze der naturwissenschaftlichen Forschung beschreiben, wie sieht eine Welt jenseits dieser Grenze aus?
Die Sendung Aula auf SWR 2 bietet einen Vortrag unseres Redakteurs Frank Vogelsang, der darin die These begründet, dass entgegen den Behauptungen des Naturalismus die Naturwissenschaften nicht alle Phänomene beschreiben können.
Permanente Schöpfung aus naturwissenschaftlicher und religiöser Sicht23.05.2012 - 23.05.2012Ruhruniversität Bochum, Hörsaal GA 03/142 Prof. Dr. Werner Arber erhielt 1978 den Nobelpreis für Physiologie oder Medizin. Der Schweizer Mikrobiologe und Genetiker ist der erste Präsident der 1603 gegründeten Päpstlichen Akademie der Wissenschaften, der nicht der römisch-katholischen Kirche angehört. Auf Einladung der Katholisch-Theologischen und der Evangelisch-Theologischen Fakultät der RUB hält er einen öffentlichen Vortrag über „Permanente Schöpfung aus naturwissenschaftlicher und religiöser Sicht“ (18 Uhr, Hörsaal GA 03/142). Alle Interessierten sind herzlich willkommen. Feierlicher Anlass der Veranstaltung ist die Einweihung der „Science&Religion“-Bibliothek an der RUB. ...mehr |

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