Theologie und Naturwissenschaften - sind das nicht Gegensätze?
Die verbreitete Auffassung, Theologie und Naturwissenschaften seien wie Feuer und Wasser, ist ein Mythos. Die historische Entwicklung und Auseinandersetzung der beiden Disziplinen, auch in den Fällen von Galilei und Darwin, ist wesentlich vielschichtiger und daher auch spannender als diese Auffassung nahelegt. Neue Herausforderungen – die Ökologiedebatte, Fragen der Bio- und Neuroethik, die synthetische Biologie – prägen das Gespräch zwischen Theologie und Naturwissenschaften heute. ...mehr
Leitartikel von Markus Mühling: Einsteins Religion

Beispiele der wechselseitigen Beeinflussung von religiösen und naturwissenschaftlichen Inhalten
Albert Einstein (1879–1955) hat mit seiner speziellen und allgemeinen Relativitätstheorie die Welt verändert. Bekannt ist auch, dass er sich als religiöser Mensch verstand. Und Einstein ist – wie kein zweiter Wissenschaftler – auch zu einer Art Star der Popularkultur des 20. Jh. geworden, und das schon zu seinen Lebzeiten. Angesichts dieser Lage ist es nicht leicht, ein Urteil zu finden, wie sich Naturwissenschaft und Religion bei Einstein wechselseitig befruchtet haben. Noch Ende des 20. Jh. herrschten hier Vorurteile … ...mehr
Lesen Sie auch unsere früheren Leitartikel!
In unserem Archiv finden Sie Artikel zu weiteren spannenden Themen. ...mehr
Auszug aus der Presseschau
2012/01/12 Transplantationen in Deutschland - Bereitschaft zur Organspende ist gering - sueddeutsche.de
Nach der Lebendspende einer Niere durch den SPD-Politiker Steinmeier schien es, als sei die Bereitschaft der Deutschen zur Organspende gestiegen. Ein Irrtum. Hinzu kommt ein weiteres Problem: Patientenverfügungen verhindern Transplantationen häufig, denn in ihnen ist oft festgelegt, dass die medizinische Versorgung im Falle einer schweren Erkrankung schrittweise eingestellt werden soll. Dadurch werden potenzielle Spenderorgane meistens unbrauchbar. Alle Bundestagsfraktionen sind sich einig, dass noch in diesem Jahr ein neues Transplantationsgesetz verabschiedet werden soll, um die Spendenbereitschaft zu erhöhen. Die mit dem Problem verbundene Frage des Hirntodkriteriums behandelt der Artikel leider nicht.- al
Das Hirntodkriterium und die theologischen Folgerungen

- © psdesign1 - Fotolia.com
Das Thema Organtransplantation ist eng mit der Frage verknüpft, wann denn lebensnotwendige Organe einem Menschen entnommen werden dürfen. In unserer Rubrik "Bioethik" bieten wir nun einen Aufsatz von Prof.Dr. Kirsten Huxel über das Hirntodkriterium und die theologischen Folgerungen daraus. Sie ist überzeugt: Die sogenannte „Hirntoddefinition“ bietet im Grunde keine Definition des Todes im theologischen oder philosophischen Sinne, sondern lediglich ein Kriterium zur medizinischen Feststellung des Lebensendes, das methodisch durch diagnostische Verfahren attestiert werden kann. Unbestritten ist, dass für die medizinische und rechtliche Praxis die Festsetzung eines Todeskriteriums grundsätzlich von unverzichtbarer Bedeutung ist. Lesen Sie mehr...!
Ist das Leiden der Welt von Gott gewollt?22.03.2012 - 23.03.2012Bonn In Kooperation mit dem Evangelischen Erwachsenenbildungswerk Nordrhein e.V.
Katastrophen erschüttern uns. Deshalb müssen wir nicht lange überlegen, um uns an vergangene Katastrophen zu erinnern: Der Tsunami im Jahr 2004, das Unglück bei der Loveparade in Duisburg 2010 oder die Hungerkatastrophe in Ostafrika in diesem Jahr sind nur einige Ereignisse, die unmittelbar in den Blick kommen. Angesichts des plötzlichen Leidens und Sterbens von Menschen stellt sich immer wieder die Frage, wie Gott das zulassen kann. Diese Frage ist eine der großen klassischen Herausforderungen im Zusammenhang mit dem Glauben an Gott. Bezeugt nicht die Bibel einen ...mehr |

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