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Verbesserte Menschen Die vielleicht gefährlichste Idee der Welt - Süddeutsche

Der Artikel von Boris Hänssler befasst sich mit der Denkrichtung bzw. Bewegung des Transhumanismus, der in den USA von zahlreichen Instituten vertreten werde, in Deutschland aber bisher wenig Anhänger finde. Die Idee der Transhumanisten, die sich in der Tradition des Humanismus und der Aufklärung sähen, bestehe darin, den Menschen mit Hilfe von Biotechnologie, Genomik, Neurowissenschaft, Robotik, Nanotechnologie und künstlicher Intelligenz immer intelligenter, gesünder, stärker und glücklicher zu machen. Glück auf Knopfdruck, der Stopp des Alterungsprozesses oder die “Übertragung“ des menschlichen Geistes auf einen Computer sollen dazu beitragen, „innerhalb der kommenden Jahrzehnte den neuen Menschen“ zu schaffen. Kritiker sähen im Transhumanismus die derzeit gefährlichste Ideologie der Welt – nicht zuletzt, weil die Möglichkeit, seine Fähigkeiten auf diese Weise zu verbessern, letztlich eine Sache des Geldbeutels sein könnte - pts

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Einsatz von Gesten: Menschen- und Affenbabys kommunizieren ähnlich - Spiegelonline

Psychologen der University of California haben offenbar herausgefunden, dass Schimpansen-, Bonobo- und Menschenkinder mit ähnlichen und teilweise gleichen Gesten kommunizieren. Sowohl Affen- als auch Menschenkinder würden zunächst durch Gesten kommunizieren. Später hätten die Affenkinder Symbole in Form von Bildern genutzt, die Menschenkinder dagegen Symbole in Form von Worten. Die Forscher sind überzeugt, dass die Ursprünge der Sprache in den Gesten liegen und dass der Mensch eine Sprache mit Gesten und Symbolen von dem letzten Vorfahren geerbt hat, den er mit Schimpansen und Bonobos teilt - pts

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Evolutionstheorie : Die Selektion allein erklärt nicht die Welt, sagt Thomas Nagel - Tagesspiegel

Die Evolution allein erklärt nicht, wie die Welt sich entwickelt, sagt der amerikanische Philosoph Thomas Nagel. Darwinisten und Intellektuelle fühlen sich verraten - und gehen auf den Rawls-Schüler los.

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Unser bislang ältester bekannter Urahn entdeckt - Süddeutsche

In Zentralchina haben Paläoanthropologen ein Fossil gefunden, dass sie für das älteste Fossil eines Primaten halten. Das Wesen sei tagaktiv, Insektenfresser, nur sieben Zentimeter groß und nur 30 Gramm schwer gewesen. Der Fund ist möglicherweise geeignet, Aufschluss über die evolutionären Wurzeln des Menschen zu geben. Die Forscher versuchen offenbar mit Hilfe von Fossilien einen Stammbaum zu rekonstruieren, der die evolutionären Beziehungen zwischen den höheren Primaten und ihrer Verwandtschaft wiedergibt. Der Paläoanthropologe Jens Franzen zweifelt jedoch die Kriterien an, nach denen die Forscher unter den vielen möglichen Stammbäumen einen als den wahrscheinlichsten auswählen: der einfachste Stammbaum sei nicht zwangsläufig der richtige. Seiner Ansicht nach gebe es bisher keinen gesicherten Stammbaum der ersten Primaten - pts

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Zellbiologe gibt Fehler in Klonstudie zu - ZEIT.de

Der US-Zellbiologe Shoukhrat Mitalipov hat zugegeben, dass die Studie seiner Arbeitsgruppe zu den ersten geklonten menschlichen Embryonen mangelhafte Abbildungen beinhaltet. Solche Mängel seien "einer der häufigsten Fehler in Fachartikeln", so Tracey Brown, Direktorin einer britischen Stiftung, die sich dafür einsetzt, die Öffentlichkeit besser über Forschung aufzuklären. Brown weiter: "Allerdings finde ich es enttäuschend, dass die Gutachter die Fehler in diesem Fall übersehen haben. Bei so offensichtlichen Mängeln wäre es ihre Pflicht gewesen, die Redakteure des Magazins Cell zu informieren." Ist das eine grundsätzliche Anfrage an die Aussagekraft der Studie? - al

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Menschliches Klonen. Ethische Problemzone. - Zeitonline

Ein Gespräch mit dem Stammzellforscher Oliver Brüstle über die Bedeutung der amerikanischen Klonversuche und über die Grenzen der Forschung an Embryonen

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Frankensteins Traum wird wahr - ZEIT Nr. 21 S. 1

Aus normalen Körperzellen können Forscher nun die Kopie eines Menschen erstellen. Darf das sein, fragt der Artikel. Für vage Heilsversprechen werde die Würde des Menschen geopfert, so die einen, ein Zellhaufen im Labor werde höher geachtet als das heranwachsende Kind im Mutterleib, so die anderen. Die durchs Klonen gewonnenen omnipotenten statt nur pluripotenten Zellen, ist dieser Gewinn den hohen ethischen Preis wert, den wir für diese Forschung zahlen? Immerhin wird dabei eine Zellkugel zerstört, die das Potenzial hat, ein ganzer Mensch zu werden. Der Artikel fordert eine weltweite Ächtung des reproduktiven Klonens. Dazu solle Deutschland seine Forderung nach einem Verbot auch des therapeutischen Klonens aufgeben: um gemeinsam eine UN-Resolution gegen das Klonen zustande zu bringen. - al