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Evolutionstheorie : Die Selektion allein erklärt nicht die Welt, sagt Thomas Nagel - Tagesspiegel

Die Evolution allein erklärt nicht, wie die Welt sich entwickelt, sagt der amerikanische Philosoph Thomas Nagel. Darwinisten und Intellektuelle fühlen sich verraten - und gehen auf den Rawls-Schüler los.

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Unser bislang ältester bekannter Urahn entdeckt - Süddeutsche

In Zentralchina haben Paläoanthropologen ein Fossil gefunden, dass sie für das älteste Fossil eines Primaten halten. Das Wesen sei tagaktiv, Insektenfresser, nur sieben Zentimeter groß und nur 30 Gramm schwer gewesen. Der Fund ist möglicherweise geeignet, Aufschluss über die evolutionären Wurzeln des Menschen zu geben. Die Forscher versuchen offenbar mit Hilfe von Fossilien einen Stammbaum zu rekonstruieren, der die evolutionären Beziehungen zwischen den höheren Primaten und ihrer Verwandtschaft wiedergibt. Der Paläoanthropologe Jens Franzen zweifelt jedoch die Kriterien an, nach denen die Forscher unter den vielen möglichen Stammbäumen einen als den wahrscheinlichsten auswählen: der einfachste Stammbaum sei nicht zwangsläufig der richtige. Seiner Ansicht nach gebe es bisher keinen gesicherten Stammbaum der ersten Primaten - pts

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Zellbiologe gibt Fehler in Klonstudie zu - ZEIT.de

Der US-Zellbiologe Shoukhrat Mitalipov hat zugegeben, dass die Studie seiner Arbeitsgruppe zu den ersten geklonten menschlichen Embryonen mangelhafte Abbildungen beinhaltet. Solche Mängel seien "einer der häufigsten Fehler in Fachartikeln", so Tracey Brown, Direktorin einer britischen Stiftung, die sich dafür einsetzt, die Öffentlichkeit besser über Forschung aufzuklären. Brown weiter: "Allerdings finde ich es enttäuschend, dass die Gutachter die Fehler in diesem Fall übersehen haben. Bei so offensichtlichen Mängeln wäre es ihre Pflicht gewesen, die Redakteure des Magazins Cell zu informieren." Ist das eine grundsätzliche Anfrage an die Aussagekraft der Studie? - al

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Menschliches Klonen. Ethische Problemzone. - Zeitonline

Ein Gespräch mit dem Stammzellforscher Oliver Brüstle über die Bedeutung der amerikanischen Klonversuche und über die Grenzen der Forschung an Embryonen

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Frankensteins Traum wird wahr - ZEIT Nr. 21 S. 1

Aus normalen Körperzellen können Forscher nun die Kopie eines Menschen erstellen. Darf das sein, fragt der Artikel. Für vage Heilsversprechen werde die Würde des Menschen geopfert, so die einen, ein Zellhaufen im Labor werde höher geachtet als das heranwachsende Kind im Mutterleib, so die anderen. Die durchs Klonen gewonnenen omnipotenten statt nur pluripotenten Zellen, ist dieser Gewinn den hohen ethischen Preis wert, den wir für diese Forschung zahlen? Immerhin wird dabei eine Zellkugel zerstört, die das Potenzial hat, ein ganzer Mensch zu werden. Der Artikel fordert eine weltweite Ächtung des reproduktiven Klonens. Dazu solle Deutschland seine Forderung nach einem Verbot auch des therapeutischen Klonens aufgeben: um gemeinsam eine UN-Resolution gegen das Klonen zustande zu bringen. - al

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Zwei wie Pech und Schwefel - The European

Das Auftreten eines neuen, kämpferischen Atheismus in jüngster Zeit interpretiert Detlef Pollak, Professor für Religionssoziologie, als Reaktion auf die in den Medien viel beschworenen Rückkehr der Religion. Zugleich stellt er jedoch fest, dass beide Phänomene – der neue Atheismus und die Rückkehr der Religion – empirisch gesehen in der Gesellschaft keine breite Verankerung haben. Deshalb brauche man eine Erlösung weder vom einen noch vom anderen der beiden Phänomene. Vielmehr sei man – besonders in Deutschland – aufgrund der Erfahrungen mit totalitären Ideologien skeptisch gegenüber jeder Form von fanatischer, welterlösender und welterklärender Heilslehre. Die Werte der Toleranz und der Akzeptanz fremder Lebensformen und Glaubensvorstellungen fänden immer größere Zustimmung. Im Hinblick auf die neuen Formen des Atheismus schließt Pollak deshalb, ein Atheismus, der Anerkennung erlangen wolle, müsste zunächst Respekt vor den kulturellen Leistungen der Religionen aufbringen - pts

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Mit Gott geht der Sinn - The European

Der Atheismus stelle, so Wolfgang Huber, eine Glaubenslehre jenseits von wissenschaftlicher Objektivität dar. Orientiert an einem wissenschaftsgläubigen Fortschrittskonzept gehe der Atheismus davon aus, dass die Wissenschaft die Grundfragen der menschlichen Existenz ohne Rest beantworten werde. Die Erklärung des Lebens sei aber nicht mit dessen Sinn gleichzusetzen und lasse deshalb viele Fragen offen. Zwar gebe es auf solche Fragen durchaus auch säkulare Antworten. Glaube stelle deshalb ebenso wie eine atheistische Grundhaltung eine Option innerhalb der Pluralität von Weltanschauungen dar. Aber gerade angesichts der neuen Möglichkeiten der Lebenswissenschaften sei es zur Wahrung der Menschenwürde unverzichtbar, diese nicht „als Resultat menschlicher Selbstbestimmung“ zu verstehen, sondern als aus der Beziehung des Menschen zu Gott als seinem Schöpfer und der Beziehung zu seinen Mitmenschen resultierend. Deshalb, so Huber, würden Christen an ihrer Hoffnung festhalten - pts