Erstellt von al | | Deutsch | Higgs Teilchen | Physik

"Früher sprach man in Cafés über Einstein – das ist jetzt zurück" - ZEIT online (via spektrum.de)

Kurzes Interview unter dem Thema der Repopularisierung der Physik, im Grunde dreht es sich jedoch rückblickend um die Aufregung um die vermutliche Entdeckung des Higgs-Teilchens am CERN. - al

Erstellt von hhp | | Deutsch | Evolution | Wissenschaftstheorie | Kreationismus

Evolution und Schöpfungslehre an christlichen Bekenntnisschulen - VEBS

Der Verband Evangelischer Bekenntnisschulen (VEBS) regt mit diesem Thesenpapier des Kreationisten Reinhard Junker an, in der Schule Schöpfung als Alternative zur Evolutionstheorie zu diskutieren. Im Hintergrund steht die Unterscheidung von Mikroevolution (die Junker für möglich hält) und Makroevolution, welche die Entstehung neuartiger Bauplantypen nicht hinlänglich erklären könne. Alternativ dazu geht Junkers Grundtypmodell davon aus, dass Grundtypen erschaffen wurden und sich nur mikroevolutiv weiterentwickeln. Konflikte, die an dieser Stelle auf der Hand liegen, führen zu kritischen Rückfragen an die Evolutionstheorie - nicht etwa an die Theologie. Hier lässt ein Offenbarungspositivismus grüßen, der biblische Formulierungen für unfehlbar hält - hhp

Erstellt von al | | Deutsch | Organtransplantation | Bioethik

Spender gesucht - ZEIT online

Angesichts des Inkrafttretens der Regelungen des neuen Organtransplantationsgesetzes thematisiert der Autor die Schwierigkeiten der Lage in Deutschland und macht sie vor allem an der grundsätzlichen Organisation der Organspende hierzulande und vor allem in den Krankenhäusern fest. Die schlechte PR durch die jüngsten Skandale wird erwähnt, nicht aber das Problem, dass jüngst wieder deutlich wurde, dass "Hirntote" wohl unwiderruflich im Sterben liegen, aber eben noch nicht tot sind. Diese Diskussion und Dimension blendet der Artikel leider aus und ist daher nur begrenzt hilfreich. - al

Erstellt von hhp | | Benedikt XVI. | Wissenschaftsgeschichte | Theologie | Atheismus | Deutsch

Ansprache von Papst Benedikt XVI. bei der Generalaudienz am 24. Oktober 2012 - ZENIT

Eine im vorliegenden Zusammenhang zentrale Aussage des Papstes ist die, "dass das auf Planung, exakte Berechnung und Experimenten beruhende wissenschaftliche Wissen für das Leben des Menschen zwar von Bedeutung ist, alleine jedoch nicht genügt". Erst im Glauben an die Liebe Gottes finde sich der wahre, angstfreie Sinn unserer Existenz, und dieser könne "nur geschenkt werden ..., weil wir ihn uns selbst nicht geben können". Dass diese Botschaft auf eine weit verbreitete religiöse Indifferenz und auf Atheismus stößt, soll aber nicht entmutigen, sondern zum christlichen Zeugnis aufrufen. Dies sei freilich kein Zeugnis wider Wissenschaft und Vernunft, denn der Glaube "widerspricht weder der Freiheit noch dem Verstand des Menschen". Manche werden bedauern, dass der Papst zwar die "erstaunlichen wissenschaftlichen und technischen Errungenschaften" benennt, aber dann doch kulturpessimistisch einfärbt, weil sie "die Menschheit nicht wahrhaft freier und menschlicher" gemacht hätten - hhp

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Gott, was meinen Sie dazu? - ZEIT Nr. 43 S. 45

Fiktives Gespräch mit Gott zum 500.Geburtstag von Michaelangelos Deckengemälde in der Sixtinischen Kapelle in Rom. Erstaunlich tiefsinnig und nachdenklich für das Format. Es geht um sehr viele zentrale theologische Fragen, immer bezogen auf die Darstellungen Michaelangelos. - al

Erstellt von hhp | | Atheismus | Theologie | Deutsch

Ansprache des Vorsitzenden der Deutschen Bischofskonferenz, Erzbischof Dr. Robert Zollitsch, bei der 12. Generalkongregation der Bischofssynode - ZENIT

Eine beachtliche Rede von Robert Zollitsch, die sich der Herausforderung der Säkularität differenziert stellt. Es wird deutlich gesehen, dass Religion nur eine von vielen Sinndeutungen darstellt. Neben dem Atheismus fordere aber vor allem der religiöse Indifferentismus heraus. Für die Sinndeutungen gelte nicht nur Pluralität, sondern eine Art postmoderner Bastelmentalität, der zufolge "Aussuchen und Auswählen geradezu zum Imperativ wird". Der Erzbischof beklagt dies nicht nur pessimistisch, sondern erblickt darin "auch eine Chance zur Neuevangelisierung". Denn er hält daran fest, "dass es im Menschen - wenn auch noch so verschüttet und verborgen - eine letzte Tiefe gibt, die auch mit dem allgemeinen Klima der Säkularität nicht verschwunden ist". Diese Tiefe gelte es freizulegen - hhp

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Einstein-Brief bei Ebay - "Die Bibel ist eine Sammlung primitiver Legenden" - sueddeutsche.de

Einstein hat sich zu den Themen Gott und Religion immer wieder geäußert, seine Erklärungen waren jedoch manchmal missverständlich. Klarheit soll ein privater Brief Einsteins verschaffen, der jetzt auf Ebay versteigert wird. Offensichtlich war Einstein gegenüber den verfassten Religionen sehr kritisch, hatte jedoch seine eigene Form von Religiösität gefunden. Dass der Artikel dann Einsteins kritische Haltung zum eigenen Judentum mit der aktuellen Beschneidungsfrage in Beziehung setzt, ist ein echter Anachronismus. - al