Erstellt von hhp | | Evolution | Deutsch

Darwin käme glatt ins Grübeln - faz online

Nach einer etwas weitschweifigen Einführung über Legenden und Vorurteile gegenüber dem Feuersalamander kommt der Artikel zum eigentlich Spannenden. Am Salamander können Evolutionsbiologen nicht nur die Entstehung neuer Arten studieren, sondern die Besonderheit der sog. sympatrischen Artbildung, bei der zwei Arten innerhalb eines gemeinsamen Lebensraumes entstehen, ohne also geografisch isoliert zu sein. Lange war umstritten, ob es auf diese Weise überhaupt zu getrennten Arten kommen kann. Der Salamander nun ist ein Indiz mehr für die Möglichkeit der sympatrischen Artbildung - hhp

Erstellt von hhp | | Synthetische Biologie | Deutsch

Das Genom - die ultimative Festplatte - faz online

Nun gibt es das erste Buch im DNA-Format. Die Bausteine der Erbsubstanz DNA wurden genutzt, um ein 300-seitiges Buch mit Hilfe eines DNA-Syntheseapparates zu codieren. Der DNA-Text gibt einen Vorgeschmack auf das, was die synthetische Biologie erwarten lässt. Nicht zufällig lautet der Buchtitel: "How Synthetic Biology will reinvent Nature AND Ourselves" - hhp

Erstellt von al | | Deutsch | Bioethik | PID

Im Dauertest – ZEIT NR. 33 S. 31

Das Bundesgesundheitsministerium hat eine Rechtsverordnung vorgelegt, die praktische Fragen der Anwendung der PID regelt. Ulrich Bahnsen kommentiert und wischt die Einwände des Behindertenbeauftragten der Bundesregierung zur Seite, die der Vorsitzenden des Ethikrates lässt er allerdings gelten. Sie verlangt eine detaillierte Dokumentation der Anlässe für Embryonenuntersuchungen. Nun hatte der Bundestag einerseits eine genaue Beobachtung der PID-Praxis verlangt, andererseits keine offizielle Liste von Leiden gewollt. Über diesen Zielkonflikt sollte in der Tat noch einmal gestritten werden, und das ist gut so. - al

Erstellt von al | | Deutsch | Bioethik | Sterbehilfe

Der selbst gewählte Tod – ZEIT online

Eine persönliche Geschichte von der Krankheit und den letzten Minuten eines Mannes, der die Sterbehilfe in der Schweiz wählt. Sein Geist ist von der Krankheit kaum beeinträchtigt, körperlich ist er auf permanente Rundumbetreuung angewiesen; mit dieser Kombination fällt man aus dem Raster der Pflegeangebote, die Ehefrau steht schon kurz vor dem Burnout. Solange er noch den letzten Rest an Mobilität bewahrt hat, wählt der Erkrankte daher die Reise in die Schweiz, die Reise in den Freitod. Nachdenkliche Gedanken des hinterbliebenen Sohnes schließen sich an, der selbst lange gegen Sterbehilfe gewesen ist. Er erkennt, dass der Lebenswille davon abhängt, „was einen im Leben antreibt“. Bei seinem Vater gehörte die körperliche Bewegung dazu. - al

Erstellt von hhp | | Deutsch | Soziobiologie

Termiten - Gefährliche Nächstenliebe - faz online

Nicht nur Egoismus wird evolutiv belohnt, sondern auch bestimmte Formen von Altruismus, wie dieser Artikel am Beispiel einer Termitenart und im Rückgriff auf eine aktuelle Science-Veröffentlichung erneut unter Beweis stellt. So opfert sich ein Arbeitertier zur Abwehr von Eindringlingen und zum Schutz des eigenen Volkes, indem es den eigenen Rücken aufsprengt und dadurch ein Gift freisetzt. Den Schluss auf den menschlichen Bereich und die genetische Reduktion der "Nächstenliebe" verkneift sich der Autor dann doch - auch wenn die Überschrift anderes befürchten ließ - hhp

Erstellt von hhp | | Physik | Wissenschaftstheorie | Wissenschaftsgeschichte | Deutsch

Stringtheorie - Der Schwingung der Welt auf der Spur - Wissen - sueddeutsche.de

Der Artikel berichtet von der aktuellen Münchener Jahrestagung der Stringtheorie und den Schwierigkeiten, empirische Bestätigungen dieser Theorie und der Multiversenspekulation zu bekommen. Nach Jahren der Euphorie sei man inzwischen aber bescheidener geworden: statt zur Welterklärung diene die Stringtheorie vorerst nur als praktisches Werkzeug - hhp

Erstellt von hhp | | Deutsch | Wissenschaftstheorie | Higgs Teilchen | Physik

Das Higgs im Kopf - faz online

Der Artikel problematisiert den Wirklichkeitsbezug physikalischer Beschreibungen, die sich weit von der mesokosmischen Alltagswirklichkeit entfernen. Auf die Frage, ob "Quarks und Higgs-Bosonen tatsächlich so real wie Kaffeetassen und Erdbeerkuchen" sind, gebe es realistische, konstruktivistische bis anti-realistische Antworten. Der fehlenden Anschaulichkeit des Higgs-Teilchens zum Trotz trägt der Artikel zusammen, wie sich führende Forscher das Teilchen vorstellen - in anschaulichen Zeichnungen - hhp