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Eine elementare Entdeckung: Teilchen und nicht Gottesteilchen - FAZ.net

Auch die FAZ kommt seriös daher: "Nach jahrelanger Suche ist jetzt das Higgs-Teilchen endlich nachgewiesen", wird getitelt. "Ein 'Gottesteilchen' ist es deswegen dennoch nicht." Es wird kurz angerissen, woher dieser merkwürdige Name für ein Teilchen kommt. Interessant sind die Deutungen des Autors: es zeige sich der Triumph einer globalisierten und mit gewaltigen Mitteln ausgestatteten Großforschung. Dennoch bestehen mehr als 95 Prozent des Universums aus dunkler Materie und dunkler Energie, von der man quasi noch gar nichts weiß. "Das letzte Wort ist also noch lange nicht gesprochen, weder in Bezug auf die Existenz neuer Physik noch auf die des lieben Gottes." - al

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Suche nach dem Higgs-Teilchen "Was haben wir?" - Sueddeutsche.de

Für Physiker ist die Entdeckung des Higgs-Bosons ein sensationeller Durchbruch. Viele Laien fragen sich allerdings, was es denn mit dem Partikel eigentlich auf sich hat. So erklärt die SZ: Peter Higgs postulierte eine Art Kraftfeld, das den Raum erfüllt und jedem Partikel darin seine Masse verleiht. Higgs hatte auch aufgezeigt, dass sich das Feld in einem Teilchen manifestiert. Die Suche danach hat Experimentalphysiker seither beschäftigt. Lobenswert, dass der Artikel ganz ohne die sonst obligatorischen "Gottesteilchen"-Assoziationen auskommt. - al

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Der Higgs-Hype vertuscht die Wahrheit - ZEIT Online

Die ZEIT bleibt kritisch im Trubel um das Higgs-Teilchen. Für Laien gelte das Higgs-Teilchen als gefunden, sagte der Direktor des CERN nach den wissenschaftlichen Vorträgen. Für Physiker ist die Sache allerdings etwas komplizierter. Nach den strengen Regeln der Teilchenphysik fehlt noch eine Haaresbreite, damit man von einer Entdeckung sprechen kann. Ein guter Hinweis sind auch die abschließenden Worte des Kommentators Robert Gast: Man kann nur hoffen, dass man Forschern die Ruhe und Zeit gibt, die sie für sichere Antworten brauchen. Und nicht erwartet, dass sie sich erneut dem Takt der Popkultur hingeben. - al

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Haarscharf am gottverdammten Teilchen vorbei - ZEIT.de

Jeder will der Erste sein: auch die ZEIT berichtet über die mögliche Entdeckung des "gottverdammten" Higgsteilchens, allerdings deutlich distanzierter als die Süddeutsche. "Erst wenn man weitere Eigenschaften des neuen Teilchens vermessen habe, könne man festlegen, dass es sich um das Higgs-Teilchen handelt", zitiert die ZEIT einen Pressetext des CERN. Das dürfte, so sagen beteiligte Forscher, frühestens im Herbst der Fall sein. - al

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Im Partikelfieber - Sueddeutsche.de

Es ist so weit: Physiker des Forschungszentrums Cern bei Genf wollen der Öffentlichkeit das Signal eines neuartigen Partikels präsentieren. Ist es wohl das seit mehr als 30 Jahren gesuchte Higgs-Boson, das den Grundbausteinen des Universums ihre Masse verleiht - zumindest wurden illustre Gäste eingeladen, u.a. auch Higgs persönlich, wie die Süddeutsche (SZ) zu berichten weiß. Ob die religiöse Sprache, die von der SZ dabei bemüht wird, aber sinnvoll ist? Vielleicht ein Hinweis auf den modernen Charakter der Wissenschaft als Ersatzreligion. - al

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Dem großen Ganzen verpflichtet - ZEIT Nr. 27 S. 46

Helmut Schmidt erinnert an den Physiker, Philosophen und Pazifisten Carl Friedrich von Weizsäcker, der in diesem Jahr 100 Jahre alt geworden wäre und ergänzt die biografischen Stationen von Weizsäckers um einige persönliche Erinnerungen. Den Pazifismus des Portraitierten kann er natürlich nicht so stehen lassen, bekannt geworden ist ja Schmidts Ausspruch: "Wer Visionen hat, soll zum Arzt gehen". - al

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Voreilige Sensation - ZEIT Nr. 26

Auch die ZEIT berichtet über die mögliche Entdeckung des "gottverdammten" Higgs-Teilchens, weist aber darauf hin, dass die Experimente erstmal überprüft werden, bevor offiziell dazu Stellung genommen wird. Nach dem Hype um die angeblich überlichtschnellen Neutrinos beim OPERA-Experiment sicherlich sinnvoll. - al