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Ich-Bewusstsein: Was ist das Ich? ZEIT ONLINE

Bei der Frage nach dem Kern unseres Menschseins sind sich die wissenschaftlichen Disziplinen alles andere als einig. Klar ist lediglich, dass sich die Gattung Homo sapiens vor allem durch ihr hoch entwickeltes Ich-Bewusstsein auszeichnet. Auch stimmen Natur- und Geisteswissenschaftler darin überein, dass wir alle über einen höchst subjektiven Blick auf die Welt verfügen – eine »Erste-Person-Perspektive«, wie Philosophen das nennen. Der Artikel lässt aktuelle Forschungsergebnisse von prominenten Forschern und die Frage nach der Willensfreiheit Revue passieren und kommt zu dem Schluss: Was uns zu Menschen macht, ist letztlich die Fähigkeit, mit anderen in Kontakt zu treten. Hochinteressant! - al

Erstellt von al | | Deutsch | Bioethik | Hirntod | Organtransplantation

Wann ist ein Mensch tot? ZEIT Nr. 15 S.41

Christian Schüle berichtet über Zweifel an dem derzeit noch gültigen Hirntodkriterium für Organtransplantationen. Die gegenläufigen Haltungen hängen an der einen großen Frage: Ist ein hirntoter Mensch wirklich tot? Die Grenze zwischen Leben und Tod ist biologisch nicht definierbar. Wodurch ist Menschsein überhaupt bestimmt? Solche Fragen brechen auf und werden von Schüle zu Recht diskutiert. Er plädiert am Ende für den Hirntod als Grundlage einer Ethik der Solidarität. Aber um welchen Preis? - al

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Teilchenphysik - Auf der Suche nach Super-Susy - Zeit online

Anders als die rationale Wissenschaft sei der Glaube an Gott wie der irrationale Glaube an Feen - wollte uns Richard Dawkins seinerzeit im "Gotteswahn" weismachen. Jetzt jedoch haben die Feen auch Einzug in die Physik gehalten. In den Teilchenbeschleunigern suche man händeringend nach "Kobold Higgs" und "Fee Susy", um das Theoriegebäude der Physik zu vervollständigen, zu bestätigen oder auch zu revolutionieren. Susy, die Supersymmetrie, würde einige Lücken im physikalischen Weltmodell schließen. Hierbei die Metapher der Feen zu bemühen, spricht für eine gewisse Kritik des Autors, der übrigens selbst Physiker ist, an der Methode der Teilchenphysiker: "Wenn man nicht weiterweiß, erfindet man einfach ein neues Elementarteilchen". So viel Willkür in der Physik wollten dann doch einige Kommentatoren nicht wahrheben und sprachen von "ätzendem Humor" und "Spott". Auch Dawkins dürfte die Nestbeschmutzung der feenfreien Zone Naturwissenschaft ärgern! - hhp

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Unterstützung für Einstein - faz.net

Auch die FAZ berichtet vom aus für überlichtschnelle Neutrinos. Messungen des Neutrino-Experiments „Icarus“ zeigten, dass die neutralen Elementarteilchen das von Einstein postulierte kosmische Tempolimit in Höhe der Lichtgeschwindigkeit offenkundig doch nicht übertreten können (was Forscher des "Opera"-Experiments zur Diskussion gestellt hatten). - al

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Experiment bestätigt: Neutrinos sind nicht schneller als Licht - SPIEGEL ONLINE

Auch schnelle Neutrinos können Einsteins Relativitätstheorie nicht widerlegen. Physiker der internationalen "Icarus"-Forschungsgruppe legten am Freitag Messungen eines Experiments vor, bei dem diese Teilchen die Lichtgeschwindigkeit nicht überschritten haben. Dadurch bekommen Zweifel an den Resultaten eines ähnlichen Experimentes der "Opera"-Forschungsgruppe im vergangenen September neue Nahrung. Dabei waren Neutrinos scheinbar schneller als das Licht - wenn auch nur um extrem kleine Bruchteile von Sekunden. "Die Anzeichen beginnen darauf hinzudeuten, dass das 'Opera'-Ergebnis auf einem Messfehler beruhte", sagt jetzt auch das CERN. - al

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Sind die meisten Wissenschaftler gegenüber Religion zu unkritisch? - wissenrockt.de

Der vorliegende Artikel weist auf einen Huffington-Post-Beitrag hin, in dem der Astronom Victor Stenger Wissenschaftler ermutigt, den Konflikt mit Religion nicht zu scheuen. Nur wenn der Einfluss der Religion in der Welt verringert werde, könne Zukunft gelingen. Auslöser für diesen Appell war u.a. eine evangelikale Erklärung zur globalen Erwärmung, die aus Bibel und göttlicher Vorsehung eine Überlebensgarantie abzuleiten glaubt. In der Tat ein fatales Missverständnis biblischer Aussagen! Schade nur, dass Stenger evangelikalen Fundamentalismus mit Religion insgesamt gleichsetzt und sich im Huffington-Original zu Aussagen versteigt wie: "Wissenschaft ist der Wahrheit verpflichtet, Religion dem Unsinn" - hhp

Erstellt von hhp | | Deutsch | Evolution | Anthropologie

Mysteriöser Misch-Urmensch - Bild der Wissenchaft

Fast wie bei jedem Hominidenfund so vermuten die Entdecker auch diesmal "ein neues Kapitel in der menschlichen Evolutionsgeschichte". Entdeckt wurden vormoderne Hominiden in einem Zeitraum, der bisher den Überresten des modernen Menschen vorbehalten war. Die Besiedlungsgeschichte Asiens müsste dann neu geschrieben werden - hhp