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Gespräch mit Francis Collins: Ein ganzes Genom in zwei Stunden entschlüsseln? Klar, geht das! - Mensch & Gene - Wissen - FAZ.NET

Weil viele Krankheiten auf äußerst komplexen Ursachen beruhen und zudem über viele Jahre hinweg entstehen, sind wir noch weit davon entfernt, sie zu bezwingen. Francis Collins, Leiter des Humangenomprojektes, hält dennoch daran fest: Der medizinisch-wissenschaftliche Fortschritt schreitet heute sehr viel schneller voran als zu irgendeinem anderen Zeitpunkt in der Geschichte. Was bedeutet das? "Wie unsere Erfahrungen bei mittlerweile mehreren tausend Probanden zeigen, erleben viele Menschen die Ergebnisse der Gentests als einen Weckruf: Sie hören auf zu rauchen, ernähren sich gesünder und treiben mehr Sport." Freilich, es gibt auch Menschen, die so weiter leben wir zuvor. Und die Frage des genetischen Datenschutzes wird in dem Interview nicht diskutiert. - al

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Film "Hereafter": Wo ist der Gastgeber? Zeit online

Peter Kümmel spöttelt genüßlich über Eastwoods "Hereafter". Die Beweise des Films für ein Jenseits haben ihn jedenfalls offensichtlich nicht überzeugt. Außerdem ist Kümmel bei der Jenseitsparty aufgefallen: "Kein Gastgeber lässt sich blicken". Stimmt, hätte ich fast gar nicht bemerkt - hhp

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Clint Eastwoods "Hereafter": Leben und sterben lassen -SPIEGEL ONLINE - Nachrichten - Kultur

In nettem Kontrast zur Filmbesprechung der Stuttgarter Zeitung (s.u.) lobt Andreas Borcholte Eastwoods "Hereafter" als meisterhaftes Alterswerk. Zu Recht stellt er als eine Botschaft des Films die Warnung heraus, dass sich der Mensch allzu sehr geborgen fühlt, wo doch das Unberechenbare immer zuschlagen kann - im Film der Tsunami, der Unfalltod des Jungen etc. Dass der Film darüber hinaus aber "die glaubhafte Möglichkeit einer Jenseitigkeit" schafft, ist mehr als übertrieben. Da halte ich es eher mit der Kritik der Stuttgarter Zeitung - hhp

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Hereafter - Das Leben danach: Botschaften aus dem Jenseits - Stuttgarter Zeitung online

Eine herrlich bissige Besprechung des Eastwood-Films "Hereafter - Das Leben danach". Dem Versuch des Films, vom Leben nach dem Tod zu überzeugen, kann der Rezensent Thomas Klingenmaier wenig abgewinnen, da "der Blick in den Nebel als Klarsicht gepriesen wird". Ganz zu schweigen von der "Ehrenrettung des Spiritismus", die auch mich am meisten befremdet hat. Den Optimismus, einen Blick ins Jenseits werfen zu können, wird man wohl tatsächlich als "arge Naivität" bezeichnen können; ebenso wie Eastwoods Vorstellung von jenseitigen Eingriffen in den Lauf der Welt. Aber: Ein Film ist keine theologische Abhandlung über Eschatologie - hhp

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Filmstart "Hereafter" - Frankfurter Rundschau online

Michael Kohler fragt, wie Eastwood und der Autor Morgan dazu kommen, einen Film über das Jenseits zu drehen. Die Antwort ist einfach und verblüffend zugleich: Sie wollten "atheistische Geschichte über das Jenseits" erzählen. Das erklärt dann auch die Beobachtung des Rezensenten Kümmel, dass der Gastgeber der Jenseitsparty fehlt. Interessant auch, dass am Ende des Films nicht jenseitiger, sondern irdischer Trost gespendet wird. Dem Autor wirft der Rezensent vor, er habe "die Entzauberung der Nahtoderfahrung durch die moderne Hirnforschung ignoriert". Dass die Hirnforschung das Faszinosum der Nahtoderfahrung wegerklärt hat oder dies je können wird, darf mit guten Gründen bezweifelt werden - hhp

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"Neuro-Enhancement": Sollen wir den Menschen verbessern? - evangelisch.de

Ulrich Pontes kommentiert eine Tagung der Evangelischen Akademie im Rheinland (Bonn) zum Thema "Neuro-Enhancement". Dabei sorgten die meisten der eingeladenen Experten für Ernüchterung angesichts des derzeit Machbaren. "Schlaf ist der beste Neuro-Enhancer", war ein Fazit. Deutlich wurde auch, so Pontes, dass die Frage letztlich nur eine weitere Spielart der Problematik darstellt, die hinter so vielen bioethischen Debatten steckt: Welchem Welt- und Menschenbild hängen wir an, und welche Rolle kommt dem Staat in moralischen Fragen zu? - al

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Nach dem Tod ist vor dem Leben: Clint Eastwood-Film "Hereafter" - Pro - Christliches Medienmagazin

Mehrfach weist das christliche Medienmagazin auf die Leistung des Films "Hereafter - Das Leben danach" hin, interessante Fragen aufzuwerfen und die auch im Film angedeutete "Verschwörung des Schweigens" aufzubrechen. Der Rezensent kann aber nicht umhin vorwegzunehmen: "Es ist kein besonders theologischer Film". Dem ist sicher zuzustimmen. Kritisiert wird dann aber auch, die Darstellung von Nahtoderfahrung entspräche nicht den gängigen Darstellungen. Das allerdings habe ich anders in Erinnerung: Ich fand die Beschreibung durchaus zutreffend, vor allem die tiefgreifende und nachhaltige Wirkung auf Betroffene - hier auf die zweite Hauptperson Lelay - wurde gut zum Ausdruck gebracht - hhp