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Film "Hereafter": Wo ist der Gastgeber? Zeit online

Peter Kümmel spöttelt genüßlich über Eastwoods "Hereafter". Die Beweise des Films für ein Jenseits haben ihn jedenfalls offensichtlich nicht überzeugt. Außerdem ist Kümmel bei der Jenseitsparty aufgefallen: "Kein Gastgeber lässt sich blicken". Stimmt, hätte ich fast gar nicht bemerkt - hhp

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Clint Eastwoods "Hereafter": Leben und sterben lassen -SPIEGEL ONLINE - Nachrichten - Kultur

In nettem Kontrast zur Filmbesprechung der Stuttgarter Zeitung (s.u.) lobt Andreas Borcholte Eastwoods "Hereafter" als meisterhaftes Alterswerk. Zu Recht stellt er als eine Botschaft des Films die Warnung heraus, dass sich der Mensch allzu sehr geborgen fühlt, wo doch das Unberechenbare immer zuschlagen kann - im Film der Tsunami, der Unfalltod des Jungen etc. Dass der Film darüber hinaus aber "die glaubhafte Möglichkeit einer Jenseitigkeit" schafft, ist mehr als übertrieben. Da halte ich es eher mit der Kritik der Stuttgarter Zeitung - hhp

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Hereafter - Das Leben danach: Botschaften aus dem Jenseits - Stuttgarter Zeitung online

Eine herrlich bissige Besprechung des Eastwood-Films "Hereafter - Das Leben danach". Dem Versuch des Films, vom Leben nach dem Tod zu überzeugen, kann der Rezensent Thomas Klingenmaier wenig abgewinnen, da "der Blick in den Nebel als Klarsicht gepriesen wird". Ganz zu schweigen von der "Ehrenrettung des Spiritismus", die auch mich am meisten befremdet hat. Den Optimismus, einen Blick ins Jenseits werfen zu können, wird man wohl tatsächlich als "arge Naivität" bezeichnen können; ebenso wie Eastwoods Vorstellung von jenseitigen Eingriffen in den Lauf der Welt. Aber: Ein Film ist keine theologische Abhandlung über Eschatologie - hhp

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Filmstart "Hereafter" - Frankfurter Rundschau online

Michael Kohler fragt, wie Eastwood und der Autor Morgan dazu kommen, einen Film über das Jenseits zu drehen. Die Antwort ist einfach und verblüffend zugleich: Sie wollten "atheistische Geschichte über das Jenseits" erzählen. Das erklärt dann auch die Beobachtung des Rezensenten Kümmel, dass der Gastgeber der Jenseitsparty fehlt. Interessant auch, dass am Ende des Films nicht jenseitiger, sondern irdischer Trost gespendet wird. Dem Autor wirft der Rezensent vor, er habe "die Entzauberung der Nahtoderfahrung durch die moderne Hirnforschung ignoriert". Dass die Hirnforschung das Faszinosum der Nahtoderfahrung wegerklärt hat oder dies je können wird, darf mit guten Gründen bezweifelt werden - hhp

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"Neuro-Enhancement": Sollen wir den Menschen verbessern? - evangelisch.de

Ulrich Pontes kommentiert eine Tagung der Evangelischen Akademie im Rheinland (Bonn) zum Thema "Neuro-Enhancement". Dabei sorgten die meisten der eingeladenen Experten für Ernüchterung angesichts des derzeit Machbaren. "Schlaf ist der beste Neuro-Enhancer", war ein Fazit. Deutlich wurde auch, so Pontes, dass die Frage letztlich nur eine weitere Spielart der Problematik darstellt, die hinter so vielen bioethischen Debatten steckt: Welchem Welt- und Menschenbild hängen wir an, und welche Rolle kommt dem Staat in moralischen Fragen zu? - al

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Nach dem Tod ist vor dem Leben: Clint Eastwood-Film "Hereafter" - Pro - Christliches Medienmagazin

Mehrfach weist das christliche Medienmagazin auf die Leistung des Films "Hereafter - Das Leben danach" hin, interessante Fragen aufzuwerfen und die auch im Film angedeutete "Verschwörung des Schweigens" aufzubrechen. Der Rezensent kann aber nicht umhin vorwegzunehmen: "Es ist kein besonders theologischer Film". Dem ist sicher zuzustimmen. Kritisiert wird dann aber auch, die Darstellung von Nahtoderfahrung entspräche nicht den gängigen Darstellungen. Das allerdings habe ich anders in Erinnerung: Ich fand die Beschreibung durchaus zutreffend, vor allem die tiefgreifende und nachhaltige Wirkung auf Betroffene - hier auf die zweite Hauptperson Lelay - wurde gut zum Ausdruck gebracht - hhp

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Gendiagnostik: Aus Liebe zum Leben - ZEIT Nr. 4 S. 31

Der Streit um den Gentest am Embryo spaltet Gesellschaft und Politik, auch unter Betroffenen ist die PID umstritten. Zwei Familien, zwei Sichtweisen, werden vorgestellt. Christian Papadopoulos, selbst an Duchenne erkrant, sieht es so, dass die individuellen Vorteile der PID ihre Gefahren für die Gesellschaft nicht aufwiegen. Werden Behinderte sonst irgendwann als Versäumnis ihrer Eltern betrachtet, die eine existierende Technik nicht anwandten? Die Familie mit behindertem Kind dagegen kann und will sich kein weiteres zumuten, für sie ist PID ihre Hoffnung auf gesunden Nachwuchs. Der "Zellklumpen", der selektiert wird, ist für sie allerdings auch noch kein Mensch. Zurecht weist der Artikel auf die entstehende widersinnige Rechtslage hin, wird die PID per Gesetz verboten: In der Petrischale im Labor genießt der wenige Tage alte Embryo dann wieder absoluten Schutz; im Mutterleib dagegen - Wochen später, in Ausnahmefällen fast bis zur Geburt - darf das reifende Leben beendet werden. - al