Erstellt von hhp | | Altruismus | Deutsch | Anthropologie

Gruppen-Beziehungen: Warum der Feind meines Feindes mein Freund ist -SPIEGEL ONLINE - Nachrichten - Wissenschaft

Eine Forschergruppe hat Beziehungen in größeren Netzwerken mit einer Differenzialgleichung zu beschreiben und deren Entwicklung zu prognostizieren versucht. Die nicht-trivialen Ergebnisse: Nach einer Zeit sind entweder alle befreundet oder in zwei Gruppen aufgeteit, die verfeindet, aber intern befreundet sind. Die anfängliche Verteilung sei für das Endergebnis entscheidend. An dokumentierten Freund-Feind-Entwicklungen hat das theoretische Modell bereits seinen Praxistest bestanden. Für die sozialen Netzwerke im Internet wären zuverlässige Prognosen von großem Interesse - hhp

Erstellt von hhp | | Deutsch | Evolution | Anthropologie

Evolution des Menschen: Schon Frühmenschen-Babys waren proper -SPIEGEL ONLINE - Nachrichten - Wissenschaft

Der Nachteil eines proportional höheren Geburtsgewicht beim Menschen muss durch soziale Unterstützung ausgeglichen werden. Dies gelte auch schon für den Australopitecinen ("Lucy"), 2,5 Mio. Jahre früher als bisher angenommen - hhp

Erstellt von al | | Hawking | Kosmologie | Deutsch

Physik aus der Gottesperspektive ZEIT Nr. 1 2011 S.37

Der Artikel klassifiziert Stephen Hawking als "Designer-Physiker", der herausfinden will, wie die Welt im Ganzen funktioniert. Hawking, so der Verfasser, erzählt uns einen Mythos in der Sprache der Physik - obwohl er doch behauptet, die Wissenschaft habe die Mythologie überwunden. Er sei ein Beispiel für Pop-Science, in der es mehr um Wissensvermarktung denn um Inhalte geht. Spräche Hawking in seinen Büchern nur von Physik fände er sicher nicht den Resonanzraum, den er hat. Da hat der Verfasser wohl Recht. Der Artikel befasst sich dann - weiterhin kritisch auf Hawking gerichtet - mit Wissenschaftstheorie und lehnt hier einen Realismus ab, das wäre allerdings sicher einer weiteren Diskussion würdig. - al

Erstellt von al | | Anthropologie | Deutsch

Wer hilft, dem wird geholfen - Spiegel

Wie kann es sein, dass es unter Menschen so etwas wie Altruismus gibt - während im evolutionären Überlebenskampf doch eigentlich Eigennutz und Egoismus gefragt sind? Dieser Frage geht der Artikel nach. Bislang erklären Soziobiologen mit Hilfe der sogenannten Verwandtenselektion, warum sich Tiere für andere Tiere aufopfern. Demnach verhalten sich Lebewesen nur dann selbstlos, wenn davon die eigenen Verwandten profitieren. Doch laut Martin Nowak (Harvard) greift das Prinzip der Verwandtenselektion zu kurz - vor allem wenn es darum geht, menschliches Verhalten zu enträtseln. Kooperation spielt demnach schon in der Evolution, und erst recht in der menschlichen Kultur auch eine Rolle, so eine These des interessanten Artikels. - al

Erstellt von al | | Umfrage | Kreationismus | Deutsch

Dinos an Bord - Spiegel

Die Betreiber des "Creation Museum" in den USA bauen jetzt als Teil eines Freizeitparks die Arche Noah nach, versprochene Steuererleichterungen vom Staat stellen dabei die in den USA strikte Trennung von Staat und Religion in Frage. Der Artikel dient sicher eher der Erheiterung, wenn man nicht wüsste, dass auch 2010 noch 4 von 10 Amerikanern nichts von der Evolution wissen wollen (Gallup). - al

Erstellt von hhp | | Neuer Atheismus | Deutsch | Atheismus

US-Atheisten kämpfen gegen "Mythos Weihnachten" - Welt online

Anscheinend wird die Szene der Atheisten in den USA lebendiger. Der Artikel berichtet von atheistischen Werbekampagnen - und deren Entgegnungen. Die Zahl - 15% bezeichneten sich als nicht religiös - deckt sich mit der neuen Gallup-Studie (s.u.), die von 16% areligiösen Antworten ausgeht. Den Trend der Verdoppelung seit 1990 kann man mit Gallup jedoch nicht bestätigen; dort spricht man von ca. 10% Nicht-Religiöser - hhp

Erstellt von al | | Deutsch | Theologie | Wissenschaftstheorie

Vernunft und Glaube - Spektrum der Wissenschaft Jan. 2012

In dem kostenlos verfügbaren Titelthema der Januarausgabe von Spektrum der Wissenschaft diskutiert der Bochumer katholische Theologe Christian Tapp Theologie als Wissenschaft. Er bringt es so auf den Punkt: Eine Religion, deren Gott vom Wesen her vernünftig ist, werde von ihrer höchsten Instanz her auf ein positives Verhältnis zur Vernunft festgelegt. Dieses sei freilich kein gemütliches Ruhekissen, sondern dauernder Anspruch, Widersprüche zu beseitigen und Verstehen zu ermöglichen. Tapp hält nur einen ontologischen Naturalismus für unvereinbar mit dem Glauben. Mit dem methodischen Naturalismus, der nur fordere, sich in der Naturwissenschaft auf das empirisch Fassbare zu beschränken, solle kein Gläubiger ein Problem haben. Wohl wahr! - al