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Fahndung nach Behinderungen: FDP und CDU im PID-Spagat

Der FAZ-Artikel stellt den Koalitionsdissens zur Präimplantationsdiagnostik in gesamtgesellschaftliche Kontexte, wo die Liberalisierer gegenüber den Wertkonservativen oft besser dastünden. Als Grund für den geringeren Zulauf mutmaßt der Autor, dass bioethisch konservative Positionen "zugleich auch diskriminierungsfeindlich und pluralismusfördernd sind". Diese Gleichsetzung bezweifelt der Kommentator Lutz Barth und geht eher vom Gegenteil aus - hhp

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FDP verweigert Merkel Gehorsam bei Gendiagnostik - welt.de

Der Artikel weist u.a. noch einmal auf die Gesetzeshintergründe der Präimplantationsdiagnostik hin. Das Embryonenschutzgesetz verbiete "die Verwendung von Embryonen zu anderen Zwecken als zur Herbeiführung einer Schwangerschaft". Vergleiche dazu das kontraintuitive, jedoch juristisch klar definierte "Verwenden" i. S. v.: "Vernichten stellt kein Verwenden dar", wie dies der Jurist Hinner Schütze auf einer Tagung zur PID deutlich machte: http://www.forum-grenzfragen.de/diskurs/schuetze-pid.html, dort Folie 6 - hhp

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Merkel gegen Embryonen-Test - sueddeutsche.de

Neben der politischen Szene von Befürwortern und Gegnern der Präimplantationsdiagnostik erfährt der Leser, dass die katholischen Bischöfe, das Zentralkommitee der deutschen Katholiken und einige evangelische Kirchenvertreter die PID ablehnen. Der Ratsvorsitzende der EKD will die PID unter engen Bedingungen zugelassen sehen - hhp

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Präimplantationsdiagnostik: Merkel für Verbot von Gentests an Embryonen - Inland - Politik - FAZ.NET

Neben manchen im Spiegel erwähnten Positionen erwähnt die FAZ noch Julia Klöckner (CDU, "keinen Rabatt beim Lebensschutz") und die liberalen Lotter und Lindner - hhp

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Koalitionsstreit: Kanzlerin will Gentests an Embryonen verbieten -SPIEGEL ONLINE - Nachrichten - Politik

Der Artikel befürchtet Streitigkeiten um die Präimplantationsdiagnostik, nicht nur zwischen CDU und FDP, sondern auch innerhalb der Union. Wie einheitlich die FDP positioniert sei, müsse sich noch zeigen. Es werden von der CDU Merkel (Verbot der PID), Kauder (Verbot), Hüppe (Verbot; will Gesetztesänderung ohne FDP machen), Hintze (Erlaubnis), Schröder (sieht Widerspruch zw. Zulassung der Spätabtreibung und PID-Verbot) erwähnt, von der FDP vor allem das Papier von Ulrike Flach (Erlaubnis) und Leutheusser-Schnarrenberger (Erlaubnis) - hhp

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Präimplantationsdiagnostik: Wir brauchen Rechtssicherheit für Gentests an Retortenbabys | Wissen | ZEIT ONLINE

In letzter Konsequenz heißt PID: Die für "ungeeignet" befundenen Embryonen werden aussortiert und getötet. Nach welchen genetischen Merkmalen Mediziner Embryonen nun aussortieren, soll nach dem Vorschlag der FDP ein Krankheitskatalog der Bundesärztekammer festschreiben. Die FDP entfacht damit erneut die Debatte um eine Lockerung des deutschen Embryonenschutzgesetzes, denn bereits gezeugtes Leben geniesse keinesfalls solch einen Schutz wie der Embryo, die Kritik an der PID sei also überzogen. Deutschland brauche ein Gesetz, das diese Ungleichheit aufhebt. Es muss schwierige ethische Fragen berücksichtigen: Wann dürfen Ärzte Embryonen aussortieren? Wo liegt die Grenze zwischen "schwerwiegenden genetischen Schäden", wie sie die Bundesrichter in ihrem Urteil Ende Juli ausmachten, und Gendefekten, die schwere aber teils heilbare Erkrankungen begünstigen? Die ZEIT widmet sich dem Thema noch intensiver, allerdings in Form einer Pro-PID-Kampagne, wie die folgenden Artikel zeigen. - al

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Wissenschaftler kommen dem Nahtod nahe - Welt online

Der Artikel berichtet am Beispiel von Alois Serwaty, Mitbegründer des Netzwerks Nahtoderfahrung, von Nahtoderfahrungen. Am Ende des Artikels wird glücklicherweise der Philosoph Hans Goller erwähnt, der in der Nahtoderfahrung durchaus keinen Beweis für ein Leben nach dem Tod erblickt. Der Untertitel des Artikels ("Forscher schließen nun auch ein Leben nach dem Tod nicht mehr aus") führt eher in die Irre, da Naturwissenschaft über Jenseits ohnehin keine Aussagen machen können - hhp