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Präimplantationsdiagnostik: Merkel für Verbot von Gentests an Embryonen - Inland - Politik - FAZ.NET

Neben manchen im Spiegel erwähnten Positionen erwähnt die FAZ noch Julia Klöckner (CDU, "keinen Rabatt beim Lebensschutz") und die liberalen Lotter und Lindner - hhp

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Koalitionsstreit: Kanzlerin will Gentests an Embryonen verbieten -SPIEGEL ONLINE - Nachrichten - Politik

Der Artikel befürchtet Streitigkeiten um die Präimplantationsdiagnostik, nicht nur zwischen CDU und FDP, sondern auch innerhalb der Union. Wie einheitlich die FDP positioniert sei, müsse sich noch zeigen. Es werden von der CDU Merkel (Verbot der PID), Kauder (Verbot), Hüppe (Verbot; will Gesetztesänderung ohne FDP machen), Hintze (Erlaubnis), Schröder (sieht Widerspruch zw. Zulassung der Spätabtreibung und PID-Verbot) erwähnt, von der FDP vor allem das Papier von Ulrike Flach (Erlaubnis) und Leutheusser-Schnarrenberger (Erlaubnis) - hhp

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Präimplantationsdiagnostik: Wir brauchen Rechtssicherheit für Gentests an Retortenbabys | Wissen | ZEIT ONLINE

In letzter Konsequenz heißt PID: Die für "ungeeignet" befundenen Embryonen werden aussortiert und getötet. Nach welchen genetischen Merkmalen Mediziner Embryonen nun aussortieren, soll nach dem Vorschlag der FDP ein Krankheitskatalog der Bundesärztekammer festschreiben. Die FDP entfacht damit erneut die Debatte um eine Lockerung des deutschen Embryonenschutzgesetzes, denn bereits gezeugtes Leben geniesse keinesfalls solch einen Schutz wie der Embryo, die Kritik an der PID sei also überzogen. Deutschland brauche ein Gesetz, das diese Ungleichheit aufhebt. Es muss schwierige ethische Fragen berücksichtigen: Wann dürfen Ärzte Embryonen aussortieren? Wo liegt die Grenze zwischen "schwerwiegenden genetischen Schäden", wie sie die Bundesrichter in ihrem Urteil Ende Juli ausmachten, und Gendefekten, die schwere aber teils heilbare Erkrankungen begünstigen? Die ZEIT widmet sich dem Thema noch intensiver, allerdings in Form einer Pro-PID-Kampagne, wie die folgenden Artikel zeigen. - al

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Wissenschaftler kommen dem Nahtod nahe - Welt online

Der Artikel berichtet am Beispiel von Alois Serwaty, Mitbegründer des Netzwerks Nahtoderfahrung, von Nahtoderfahrungen. Am Ende des Artikels wird glücklicherweise der Philosoph Hans Goller erwähnt, der in der Nahtoderfahrung durchaus keinen Beweis für ein Leben nach dem Tod erblickt. Der Untertitel des Artikels ("Forscher schließen nun auch ein Leben nach dem Tod nicht mehr aus") führt eher in die Irre, da Naturwissenschaft über Jenseits ohnehin keine Aussagen machen können - hhp

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Ein bisschen illegal - Stuttgarter Nachrichten

Marc Schieferecke kommentiert eine Akademietagung zur Präimplantationsdiagnostik (PID) und stellt die Zusammenhänge mit der künstlichen Befruchtung, deren Erfinder Robert Edwards just am Tagungstag den Medizin-Nobelpreis zuerkannt bekam, und der Abtreibungsproblematik heraus. "PID ist Selektion", zitiert der Autor den Ethiker Dietmar Mieth, und eine Liste der erlaubten PID-Eingriffe sei "gleichzeitig eine Diskriminierungsliste", so wird die Ethikerin Katrin Bentele wiedergegeben. Wenn aus diesen oder anderen Gründen die Katholiken die Genuntersuchung ablehnten, dann - vermutet der Autor - "fördern sie im Gegenzug die Abtreibung". Dass dies etwas zu einfach gedacht ist, zeigt die Dokumentation der Tagung unter: http://www.forum-grenzfragen.de/diskurs/gentest-am-embryo-pid-in-der-diskussion.html. - hhp

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Religiöse Astronomie: Und sie bewegt sich doch nicht! -SPIEGEL ONLINE - Nachrichten - Wissenschaft

Dem amerikanischen Theologen Sungenis zufolge hat Papst Johannes Paul II. einen Fehler gemacht, als er 1992 Galileo Galilei rehabilitierte. Obwohl die meisten Wissenschaftler an den Ereignissen zu Beginn unserer Welt nicht den kleinsten Zweifel haben, ist für ihn die Erde sowohl der Mittelpunkt des Sonnensystems als auch des gesamten Universums. Das ist natürlich Quatsch, und ein illustratives Beispiel dafür, was aus der Interaktion von Theologie und Naturwissenschaften hervorgeht, wenn eine Disziplin die andere nicht ernst nimmt. Die Bezweiflung wissenschaftlicher Tatsachen hat sonst eher bei Kreationisten im Bereich der Biologie eine gewisse "Tradition", wobei deren Thesen stellenweise, wenn es um das Erdalter geht, auch in die Physik übergreifen. Sungenis scheint es eher um die Reputation der katholischen Kirche zu gehen, die allerdings schon Anfang des 19.Jahrhunderts eine Buchveröffentlichung genehmigte, die Galileis Darlegungen benutzte. - al

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Freche Atheisten in Tutzing sind zu wenig - Rheinischer Merkur

Die deutsche Übersetzung von Dawkins' "The Greatest Show on Earth" lasse wieder einmal reichlich Religionkritik erwarten: "Die Schöpfungslüge. Warum Darwin Recht hat". Der Artikel stellt kurz den sog. neuen Atheismus vor, insbesondere Dawkins. Interessant ist der Hinweis, dass sich selbst Atheisten von dem missionarischen Eifer eines Dawkins distanzieren. Mit seinem "Krawallatheismus" leiste Dawkins - so Joachim Kahl - dem Atheismus einen "Bärendienst". Der wichtigste Vorwurf des Artikels richtet sich an die Kirchen und ihre Bildungseinrichtungen, die den neuen Atheismus verschlafen, statt sich auf allen Ebenen inhaltlich mit seinen Thesen auseinander zu setzen - hhp