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Präimplantationsdiagnostik: Vom Kinderwunsch zum Wunschkind - Deutsches Ärzteblatt

Der Titel "Vom Kinderwunsch zum Wunschkind" kennzeichnet die Positionierung des Artikels, der die PID kritisch beurteilt. Der Autor lässt keinen Zweifel aufkommen: "PID dient nun mal der Selektion", auch wenn euphemistisch anders etikettiert werde. Gegensteuern sei vermutlich erfolglos, da die Talfahrt auf der Rutschbahn, die seinerzeit von der IVF aufgerichtet wurde, nicht mehr gestoppt werden könne. Der eigenen Positionierung geht übrigens die Darstellung der Befürworter voran, die sich unter anderem an der Spannung zwischen straffreien Spätabtreibungen und verbotener PID abarbeiten. Der Artikel wird ergänzt durch zwei Kommentare die für (Reproduktionsmediziner Klaus Diedrich) und gegen (Michael Wunder vom Nationalen Ethikrat) die Zulassung der PID votieren - hhp

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Gendiagnostik: Merkel befürwortet Gewissensentscheid über PID - ZEIT ONLINE

Die unterschiedlichen Positionierungen zur Präimplantationsdiagnostik bedrohen den Koalitionsfrieden. Kanzlerin Merkel wie auch FDP- Generalsekretär Lindner plädieren für eine Gewissensentscheidung ohne Fraktionszwang. Die kommende Woche entscheide über das weitere Vorgehen. Bemerkenswert die Äußerung Lindners, wonach Merkels Ablehnung der PID "für eine Naturwissenschaftlerin überraschend" sei. Müssen sich denn Naturwissenschaftler automatisch dafür einsetzen, dass gemacht werden darf, was gemacht werden kann? Eine typische Fehlform der Normativität des Machbaren - hhp

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Fahndung nach Behinderungen: FDP und CDU im PID-Spagat

Der FAZ-Artikel stellt den Koalitionsdissens zur Präimplantationsdiagnostik in gesamtgesellschaftliche Kontexte, wo die Liberalisierer gegenüber den Wertkonservativen oft besser dastünden. Als Grund für den geringeren Zulauf mutmaßt der Autor, dass bioethisch konservative Positionen "zugleich auch diskriminierungsfeindlich und pluralismusfördernd sind". Diese Gleichsetzung bezweifelt der Kommentator Lutz Barth und geht eher vom Gegenteil aus - hhp

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FDP verweigert Merkel Gehorsam bei Gendiagnostik - welt.de

Der Artikel weist u.a. noch einmal auf die Gesetzeshintergründe der Präimplantationsdiagnostik hin. Das Embryonenschutzgesetz verbiete "die Verwendung von Embryonen zu anderen Zwecken als zur Herbeiführung einer Schwangerschaft". Vergleiche dazu das kontraintuitive, jedoch juristisch klar definierte "Verwenden" i. S. v.: "Vernichten stellt kein Verwenden dar", wie dies der Jurist Hinner Schütze auf einer Tagung zur PID deutlich machte: http://www.forum-grenzfragen.de/diskurs/schuetze-pid.html, dort Folie 6 - hhp

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Merkel gegen Embryonen-Test - sueddeutsche.de

Neben der politischen Szene von Befürwortern und Gegnern der Präimplantationsdiagnostik erfährt der Leser, dass die katholischen Bischöfe, das Zentralkommitee der deutschen Katholiken und einige evangelische Kirchenvertreter die PID ablehnen. Der Ratsvorsitzende der EKD will die PID unter engen Bedingungen zugelassen sehen - hhp

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Präimplantationsdiagnostik: Merkel für Verbot von Gentests an Embryonen - Inland - Politik - FAZ.NET

Neben manchen im Spiegel erwähnten Positionen erwähnt die FAZ noch Julia Klöckner (CDU, "keinen Rabatt beim Lebensschutz") und die liberalen Lotter und Lindner - hhp

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Koalitionsstreit: Kanzlerin will Gentests an Embryonen verbieten -SPIEGEL ONLINE - Nachrichten - Politik

Der Artikel befürchtet Streitigkeiten um die Präimplantationsdiagnostik, nicht nur zwischen CDU und FDP, sondern auch innerhalb der Union. Wie einheitlich die FDP positioniert sei, müsse sich noch zeigen. Es werden von der CDU Merkel (Verbot der PID), Kauder (Verbot), Hüppe (Verbot; will Gesetztesänderung ohne FDP machen), Hintze (Erlaubnis), Schröder (sieht Widerspruch zw. Zulassung der Spätabtreibung und PID-Verbot) erwähnt, von der FDP vor allem das Papier von Ulrike Flach (Erlaubnis) und Leutheusser-Schnarrenberger (Erlaubnis) - hhp