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Biblisches Wunder: Forscher erklären Teilung des Wassers -SPIEGEL ONLINE - Nachrichten - Wissenschaft

Dass die Bibel nicht nur davon spricht, dass das Wasser neben den Israeliten beim Exodus wie "Mauern" aufragte, sollte bekannt sein. Eine andere Quelle der Bibel spricht von einem Wind, der aufkam und das Wasser zurückdrängte. Das meinen nun Forscher verifziert zu haben, allerdings an einer anderen Stelle, als in der Bibel angegeben worden sei. Wobei die ja vom Schilfmeer und nicht vom roten Meer spricht, sollte man ergänzen. Ergebnis: "Die Menschen waren von der Geschichte des Exodus immer fasziniert und fragten sich, ob sie auf historischen Fakten beruht. Die beschriebene Teilung des Wassers basiert tatsächlich auf physikalischen Gesetzen und lässt sich mit Hilfe der Flüssigkeitsdynamik verstehen." - al

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Keinen guten Gott gefunden - Nachrichten auf salzburg.com - Salzburger Nachrichten

Der Beitrag stellt zunächst heraus, dass das neue Dawkins-Buch versöhnlicher daherkommt als "Der Gotteswahn" und sogar theologische Allianzen würdigt. Dennoch bleibe Dawkins ein "heftiger Widerpart jeder religiösen Weltinterpretation". Anders als bei der Gotteswahn-Polemik sei er nun ein "ernsthafter Gesprächspartner", da seine Argumentation auf der Theodizeefrage basiere. Dem Artikel ist insofern Recht zu geben, als die Theodizeefrage in der Tat auch für Gläubige eine dauernde Herausforderung darstellt. Die Argumentation, wonach die Evolution grausam und also kein Produkt eines guten Gottes sein könne, sollte indes differenzierter sein - hhp

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Altruismus: Die Gene des Guten - Wissen - ZEIT ONLINE

Erstaunlich, was Autor S. Klein in diesem "Streitgespräch" R. Dawkins entlockt hat. Dessen Bekenntnis "Jesus war ein guter Mann" erinnert nicht entfernt mehr an das, was er im "Gotteswahn" vertreten hat. Dort bezichtigte er Jesus noch, er sei "ein Anhänger der gleichen Gruppenmoral - in Verbindung mit Feindseligkeit gegenüber Außenstehenden -, die im AT als selbstverständlich vorausgesetzt wird" (357). Jetzt erkennt er plöztlich die Feindesliebe an und lässt sich hinreißen: "Jesus war supernett". Dies sei freilich "aus Sicht der Evolution völlig bescheuert", wiewohl erstrebenswert. Das zeigt im Umkehrschluss natürlich (ohne dass dies erwähnt wird), dass sich humane Ethik kaum evolutionstheoretisch begründen lässt. Sofern Dawkins nur die Gesetze Darwins (aner-)kennt, die auch kulturell wirken, kann er sich nur wundern: "Das macht es umso erstaunlicher, dass einige Menschen zur Supernettigkeit fähig sind". Vielleicht wirken ja neben den darwinschen auch andere Kräfte in der Kultur? - hhp

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Warum Stephen Hawking Gott für überflüssig hält - Der Tagesspiegel

Das Spezifische dieses Beitrags von Th. de Padova ist der Vergleich Hawking / Penrose, die beide über schwarze Löcher geforscht die heutige Deutung der Relativitätstheorie geprägt haben. Unterschiede zwischen beiden gehen von der Deutung der Quantenphysik aus und zeigen sich auch in der Bewertung der sog. M-Theorie, Hawkings Kanditat für die 'Weltformel' und die Überflüssigkeit Gottes. Penrose kann diesem Anspruch jedoch nicht folgen: "Für die M-Theorie gibt es bisher überhaupt keine Stütze durch Beobachtung", so zitiert de Padova Penrose. Darüber hinaus zweifelt de Padova daran, dass die M-Theorie selbst den Hawking-eigenen Kriterien für ein gutes Modell genügen kann - hhp

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Hirntod: Ist die Organspende noch zu retten? - Medizin - Wissen - FAZ.NET

Der Hirntod, so hieß es bisher, falle mit dem Tod des Menschen in eins, weil bei Ausfall des Gehirns der Organismus biologisch aufhöre, ein integriertes Ganzes zu sein: Er sei dann eben kein Organismus mehr. Die Beschränkung auf biologische und neurologische Kriterien hatte den Vorteil, die Suche nach einer philosophischen oder theologischen Todesdefinition zu umgehen. Doch die biologische Hirntoddefinition kann nicht aufrechterhalten werden. Die Annahme, Hirntote zeigten keine somatische Integration mehr, hat sich als falsch erwiesen. Das Konzept des Hirntods ist jedoch unerlässlich für die Transplantationsmedizin. Daher die Anstrengungen, den Hirntod am Leben zu halten. Hirntote zeigten, so heißt es jetzt, wohl eine nach innen, auf den Organismus als Ganzes gerichtete Integration. Doch fehle die Integration in die Umwelt. Wenn nämlich Organspender zum Zeitpunkt der Entnahme noch lebten, dann wäre dies aktive Sterbehilfe, worauf zu Recht hingewiesen wird. - al

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Logik im schwarzen Loch - Die Tagespost - Kommentar im Kulturteil S. 10

Hawkings Behauptung der Selbsterschaffung des Universums (z.B. S.177) ist in den Worten von G. Brüntrup "eine kognitive Katastrophe". Brüntrups Hauptargumentation: "Wie kann etwas sich selbst aus nichts erschaffen? Um wirken zu können, muss dieses 'etwas' ... existieren, denn etwas, was nicht existiert, kann auch nichts bewirken. Andererseits soll dieses 'etwas' ja gerade nicht existieren, sondern aus nichts hervorgehen ... Hawking behauptet also, dass das Universum gleichzeitig und unter der selben Rücksicht existiert und nicht existiert. Das ist ein glatter logischer Widerspruch. ... Aus einem Widerspruch folgt in der Logik bekanntlich alles. Aus seiner widersprüchlichen These kann Hawking folgern, dass Gott nicht existiert, er kann aber auch das Gegenteil daraus folgern, dass Gott existiert. Er kann sogar daraus folgern, dass Angela Merkel eine Primzahl ist. Aus einem Widerspruch folgt eben alles - und daher letztlich nichts." (Originalzitate mit freundl. Genehmigung des Autors) - hhp

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Selbstbestimmung: Nicht gegen meinen Willen | Wissen | ZEIT ONLINE

Eine Patientenverfügung stärkt psychisch Kranke - aber stürzt Ärzte in Gewissensnöte. Was, wenn es um die Behandlung eines Menschen geht, dem gerade kein Urteilsvermögen zugebilligt wird? Viele Angestellte psychiatrischer Stationen sehen in der Patientenverfügung einen Eingriff in ihre Arbeit. Früher entschied nämlich einzig der Arzt, was gut für den Patienten ist. Er handelte danach, was grundsätzlich als richtig angesehen wurde: nicht sterben und nicht durchdrehen - und wer gerade das will, sollte erst recht behandelt werden. Die »Wohl-Schranke« nennen Juristen das.Darf ein Mediziner etwas dabei zusehen, wie sich ein Betroffener umbringt, weil es sein aktueller Wille ist und er zuvor verfügt hat, dass dieser immer gilt? Ab wann muss man jemanden vor sich selbst schützen? Diese Debatte wird andauern. - al