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Synthetisches Bakterium: Ein Schöpfungsakt - ZEIT Nr.22 S.39-40

Bis heute ist es nicht gelungen, die Urkraft der atemberaubenden biologischen Vielfalt zu entschlüsseln. Wie ist jener Funke beschaffen, der das Feuerwerk der organischen Natur zündete? Mit dem Erfolg von Venters Team und der Synthetisierung eines künstlichen Bakteriums erscheint Rudolf Virchows Überzeugung, jede Zelle entstehe aus einer Zelle, überholt. Ganz aus dem Nichts entstand Venters Geschöpf indes nicht. Sein Team benötigte für das Experiment nahezu intakte Zellen. Immerhin, endgültig zu Grabe getragen erscheint nun die Idee einer vis vitalis, der immateriellen Lebenskraft, die allem Organischen innewohne. Was aber wäre, wenn Leben eine fundamentale Eigenschaft der Materie ist, ein zwangsläufiges Resultat der Naturgesetze? Stimmt es dann, wenn man wie der Artikel sagt: "Leben ist Information – und sonst gar nichts"? Richtig bemerkt er: Die wirkliche Neuschöpfung einer Kreatur liegt noch weit jenseits der technischen Möglichkeiten der Labors. - al

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Nikolaus Kopernikus: Beisetzung im Frauenburger Dom - FAZ.NET

Eine kurze Meldung zu den Fakten der Umbettung Kopernikus'. Wer Interesse an den religiösen und wissenschaftstheoretischen Implikationen hat, sei auf den ausführlicheren Artikel in der ZEIT vom 20.5.2010 verwiesen, auch wenn dieser wieder einmal das Paradigma vom Konflikt zwischen Theologie und Naturwissenschaften nährt. - al

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Künstliches Leben: Premiere - Craig Venter spielt Gott - sueddeutsche.de

Was Venter treibt, so der Artikel, das klinge nach göttlicher Schöpfung - Oder doch eher nach Frankenstein. Venter selbst wolle davon nichts wissen. "Wir schaffen Leben nicht von Grund auf neu. Wir nehmen das Material des Lebens, die Bausteine der DNS, und setzen sie neu zusammen. Wir bauen also auf mehr als drei Milliarden Jahren Evolution auf. " Wenn das Venters Äußerung zum Thema ist, dann ist die religiöse Überhöhung seines Tuns schlicht Resultat der medialen Berichterstattung, was dieser nicht gerade zu gute kommt. - al

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Gentechnik: Ein erster Hauch künstlichen Lebens - ZEIT ONLINE

Was ist Leben? Ob diese Jahrtausende alte Frage eine neue Antwort bekommen hat, das lässt der Artikel offen. Craig Venter ist davon überzeugt. Der 63-Jährige Biochemiker ist seinem Traum, künstliches Leben zu erschaffen, so nahe gekommen wie nie zuvor. Andere sind da kritischer. Venter behauptet, man unterstütze den ethischen und philosophischen Diskurs. "Jeder, der das Feld ein bisschen kennt, weiß, dass Venter hier Augenwischerei betreibt", sagt Axel Meyer, Evolutionsbiologe an der Universität Konstanz. - al

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Vatikan begrüßt die Schaffung eines künstlichen Bakteriums - evangelisch.de

Der Artikel auf evangelisch.de zeichnet sich dadurch aus, dass er nicht den Übertreibungen verfällt, die andere Pressemeldungen zum Thema bringen. Mit dem SPD-Forschungspolitiker Röspel, ehemals Vorsitzender des Ethikbeirats im Bundestag, weist er darauf hin, dass man "vor Größenwahn warnen" muss. Ausgewogen werden theologische Befürworter wie wissenschaftskritische Äußerungen aufgeführt. - al

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Erster künstlicher Organismus: "Sie sollen tun, was wir wollen" -SPIEGEL ONLINE - Nachrichten - Wissenschaft

Man fühlt sich in die Zeit zu Beginn der Gentechnik zurückversetzt: Die alten Versprechungen werden genauso aufgewärmt wie die einstigen Befürchtungen. Einerseits fragt der Artikel, ob Craig Venter "Konkurrent Gottes" und "neuer Frankenstein" ist, andererseits traut man der synthetischen Biologie mit "maßgeschneiderten Genomen" die Lösung globaler Probleme zu, allem voran das Energieproblem. In Zeiten der Ölpest wird man dies gern hören - hhp

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Künstliches Leben: Vier Flaschen für ein Heureka - Forschung und Lehre - Feuilleton - FAZ.NET

Craig Venter hat es geschafft: Vom Lesen zum Schreiben des genetischen Codes! Das computergenerierte Genom kontrolliert nun eine "synthetische Zelle". Neben den technischen Segensverheißungen verspricht man sich auch die Klärung philosophischer Fragen: "Was ist Leben?" - hhp