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Durchbruch in Synthetischer Biologie: Das blaue Wunder des J. Craig Venter - Mensch & Gene - Wissen - FAZ.NET

Die FAZ berichtet zunächst über die wissenschaftlichen Aspekte dieses "Meilensteins der Synthetischen Biologie". Erwähnt werden daraufhin die philosophischen und ethischen Implikationen. Nach Venter selbst habe sich durch dieses Projekt die Definition und Einsicht in die Wirkungsweise des Lebens geändert. Auch Kritik kommt zu Wort: Die NGO "Action Group on Erosion, Technology and Concentration" warnt, dass mit dieser Hochrisikotechnologie die Büchse der Pandora geöffnet worden sei und fordert ein Moratorium bis internationale Gesetze etabliert seien - hhp

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Das hat er nicht gewollt - ZEIT Nr.21 S.20

Ein interessanter Artikel über Kopernikus revolutionäre Entwicklung des heliozentrischen Weltbildes, leider was das Verhältnis zur Theologie angeht sehr dem klassischen Konflikt-Paradigma verhaftet. Damit einher geht die unkritische Übernahme eines realistischen wissenschaftstheoretischen Ideals. Da gibt es andere Äußerungen wie z.B. die von Pierre Leich im Skeptiker 3/2009, der selbst den Fall Galilei differenzierter betrachtet. - al

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Fakten zum E-Day - Evo Magazin

Giordano Bruno Stiftung fordert die gesetzliche Umbenennung von „Christi Himmelfahrt“ in „Evolutionstag“. 56% der Deutschen seien schließlich atheistisch. Unsere Gegenstatistik: Laut repräsentativem Religionsmonitor der Bertelsmann-Stiftung sind 70% der Deutschen religiös. Siehe Video von Martin Rieger, Bertelsmann-Stiftung, über den Monitor: http://www.forum-grenzfragen.de/kirchenamtliches/kirche-im-web-20/rieger-religionsmonitor-der-bertelsmann-stiftung.html

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Ursprung des Guten: Die Moral als Nebenprodukt der Evolution - SPIEGEL ONLINE

Wertevorstellungen von Menschen ähneln sich - können sich aber auch unterscheiden. Die Frage ist: Woher kommt die Moral? Francisco Ayala erklärt die Moral zu einem eher zufälligen Nebenprodukt der Evolution. Mit seiner These widerspricht der Evolutionsbiologe aus Irvine vielen Kollegen, die die Entstehung der Moral direkt mit der Evolution erklären. Der informative Artikel verweist auf weitere thematisch benachbarte Artikel und bietet einen guten Einstieg ins Thema. - al

Erstellt von hhp | | Deutsch | Evolutionsmedizin | Evolution

Amphibien-Erbgut: Sind wir nicht alle ein bisschen Frosch? | Wissen | ZEIT ONLINE

Genetiker haben das Erbgut des tropischen Krallenfroschs analysiert. Die Ähnlichkeit zum menschlichen Genom ist frappierend – eine Chance für die Wissenschaft. - Erstaunt hat die Wissenschaftler offenbar nicht nur die Größe des Genoms, sondern auch die ähnliche Anordnung der Gene. So dürfte der Frosch nicht nur Erkenntnisse über Erbkrankheiten eröffnen, sondern auch Lücken im evolutionären Stammbaum schließen helfen - hhp

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Gott würfelt nicht - wissenrockt.de

"Sind Physiker etwa gläubiger als Biologen?" Ein interessanter Artikel des humanistischen Magazins beleuchtet u.a. die vermeintlich größere Affinität der Physiker zur Religion. Der Autor, Frank Berghaus, wehrt sich dabei zunächst gegen eine religiöse Vereinnahmung von Wissenschaftlern. Eine Gemeinsamkeit zwischen Quantenphysik und Theologie sieht der Autor aber darin, "dass beide ein Realismusproblem haben". Zustimmung: Beide bilden Alltagswirklichkeit nicht einfach 1:1 ab, sondern sind Konstruktionen. Wenn man deshalb affirmative Bezeichnungen Gottes univok wörtlich nimmt (so würde ich formulieren) entstehen falsche Vorstellungen, die dann Konfliktstoff in sich bergen. Zu Recht erwähnt der Autor deshalb A. Benks Gegenprogramm der negativen Theologie (das der offiziellen Kirche übrigens so fremd nicht ist: Analoge statt univoke Rede ist Konsens). Aber: neg. Theologie ist kein Redeverbot, und die bekannten affirmativen Begriffe ("Schöpfer", "Vater") sind durchaus nicht willkürlich - hhp

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Interview zum Film "Agora": "Hypatia wird zum Opfer des Christentums stilisiert" - SPIEGEL ONLINE

Die Darstellung des Verhältnisses von Wissenschaft und Religion ist im Gefolge der Aufklärung weit verbreitet. Die modernen Medien perpetuieren dieses Bild in der Regel, und so auch der neue Film "Agora". Der Mord an Hypatia ließ sich einfach perfekt als Lehrstück darstellen, wie dogmatisch und unaufgeklärt die christliche Religion ist. Dahinter steckt die Absicht, die griechische Antike als Kontrastprogramm zu idealisieren - als wissenschaftlich und moralisch hochentwickelte Kultur. Gut, dass der SPIEGEL ONLINE solche Mythen aufdeckt. - al