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Amphibien-Erbgut: Sind wir nicht alle ein bisschen Frosch? | Wissen | ZEIT ONLINE

Genetiker haben das Erbgut des tropischen Krallenfroschs analysiert. Die Ähnlichkeit zum menschlichen Genom ist frappierend – eine Chance für die Wissenschaft. - Erstaunt hat die Wissenschaftler offenbar nicht nur die Größe des Genoms, sondern auch die ähnliche Anordnung der Gene. So dürfte der Frosch nicht nur Erkenntnisse über Erbkrankheiten eröffnen, sondern auch Lücken im evolutionären Stammbaum schließen helfen - hhp

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Gott würfelt nicht - wissenrockt.de

"Sind Physiker etwa gläubiger als Biologen?" Ein interessanter Artikel des humanistischen Magazins beleuchtet u.a. die vermeintlich größere Affinität der Physiker zur Religion. Der Autor, Frank Berghaus, wehrt sich dabei zunächst gegen eine religiöse Vereinnahmung von Wissenschaftlern. Eine Gemeinsamkeit zwischen Quantenphysik und Theologie sieht der Autor aber darin, "dass beide ein Realismusproblem haben". Zustimmung: Beide bilden Alltagswirklichkeit nicht einfach 1:1 ab, sondern sind Konstruktionen. Wenn man deshalb affirmative Bezeichnungen Gottes univok wörtlich nimmt (so würde ich formulieren) entstehen falsche Vorstellungen, die dann Konfliktstoff in sich bergen. Zu Recht erwähnt der Autor deshalb A. Benks Gegenprogramm der negativen Theologie (das der offiziellen Kirche übrigens so fremd nicht ist: Analoge statt univoke Rede ist Konsens). Aber: neg. Theologie ist kein Redeverbot, und die bekannten affirmativen Begriffe ("Schöpfer", "Vater") sind durchaus nicht willkürlich - hhp

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Interview zum Film "Agora": "Hypatia wird zum Opfer des Christentums stilisiert" - SPIEGEL ONLINE

Die Darstellung des Verhältnisses von Wissenschaft und Religion ist im Gefolge der Aufklärung weit verbreitet. Die modernen Medien perpetuieren dieses Bild in der Regel, und so auch der neue Film "Agora". Der Mord an Hypatia ließ sich einfach perfekt als Lehrstück darstellen, wie dogmatisch und unaufgeklärt die christliche Religion ist. Dahinter steckt die Absicht, die griechische Antike als Kontrastprogramm zu idealisieren - als wissenschaftlich und moralisch hochentwickelte Kultur. Gut, dass der SPIEGEL ONLINE solche Mythen aufdeckt. - al

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''Spuren der Neandertaler leben in uns weiter'' - Sueddeutsche

DNA-Vergleiche haben Anthropologen der Uni New Mexico zur These veranlasst, dass Neantertaler, Heidelbergmensch und moderner Homo sapiens sich gepaart und gemeinsame Nachkommen gezeugt haben. Damit habe der Neandertaler auch in unserem Erbgut Spuren hinterlassen. Der Befund bleibt jedoch umstritten, und man erhofft sich von der Leipziger Max-Planck Gruppe, die jüngst den sibirischen Fund DNA-analytisch (s. u.) untersuchten, Klärung - hhp

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''Dreifaltigkeit im Genom'' - Benedikt und die Wissenschaft - sueddeutsche.de

Wieder einmal soll untergeschoben werden, dass im Blick auf die Evolution Papst und katholische Kirche "von der naturwissenschaftlichen Theorie weit entfernt" sind. Diese Unterstelltung bekommt ihre (Schein-)Plausibilität jedoch nur dadurch, dass der Autor, Markus C. Schulte von Drach, permanent die Diskurse verwechselt. Wenn der Mensch Benedikt zufolge "nicht das zufällige und sinnlose Produkt der Evolution" ist, so ist dies eine Aussage im Diskurs der Theologie. Der echte Zufall, wie er sich naturwissenschaftlich zeigt, ist längst (2004) von der Internationalen Theologenkommission anerkannt - unter Vorsitz und genehmigt von Ratzinger. Der Autor versteht auch nicht, wie der Papst der Materie angesichts des Zerstörerischen "Rationalität" zuerkennen kann. Die Differenziertheit des Papstes in diesem Punkt („Natürlich gibt es die Rationalität in der Natur, aber ... es bleiben also die Kontingenz und das Rätsel des Schrecklichen in der Natur“, 2007) ist dem Autor fremd. - hhp

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Gott und der Urknall - Planet Wissen - Sendung

Wo ist der Himmel? Was war der Anfang von allem? Alles nur Zufall oder doch göttliche Fügung? Theologen und Astronomen haben da unterschiedliche Ansichten, sagt der Teaser zu dieser Sendung, doch sind die beiden geladenen Gäste, Hans Küng und Harald Lesch sicher keine polemischen Vertreter der beiden Disziplinen. Eine gut informierte Sendung, von der man sich mehr im deutschen Fernsehen wünscht. - al

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Evolutionsbiologe Reichholf: Am Anfang war das Bier - BR-alpha

Damit Ihnen die spektakuläre Hauptthese des Evolutionsbiologen Reichholf nicht entgeht (falls Sie die Sendung verpasst haben), nun der Hinweis auf die Website, die das Interview als pdf-Datei anbietet. Die Sesshaftigkeit qua Ackerbau war nicht durch Brotbacken motiviert, sondern: Am Anfang war das Bier! Auf die Idee kann nur ein Bayer kommen, oder? - hhp