Erstellt von hhp | | Deutsch | Evolutionspsychologie | Evolution | Fodor / Piatelli-Palmarini: What Darwin got wrong | Anthropologie

Psychologie: Vom Nutzen der Schwermut - Medizin - Wissen - FAZ.NET

Jonah Lehrer fragt sich, wie sich die weite Verbreitung der Depression mit der Evolutionstheorie vereinbaren lässt. Da eine Depression kaum die "reproduktive Fitness" steigert, hätte sie sich im Sinne darwinscher Gesetzmäßgikeiten nicht durchsetzen dürfen. Es sei denn, sie dient einem "geheimen Zweck". Dieser evolutionspsychologische Versuch, mentale Eigenschaften selektionstheoretisch zu erklären, führt zu dem Befund, dass Depression offenbar mit Weisheit und analytischer Weltbeschreibungskompetenz einhergeht - nach dem Motto "Trauer macht schlauer". Ist das soziobiologisches "Storytelling" oder genetisches Trittbrettfahren, das die Darwinismuskritiker Fodor und Piatelli-Palmarini stark machen? Die mögliche Koppelung der Depressionsgene an kognitive Vorzüge sollte schon mehr als vage Spekulation sein, wenn daraus handfeste therapeutische Konsequenzen folgen und der evolutionspsychologisch orientierte Psychiater Thomson seltener Antidepressiva verschreibt - hhp

Erstellt von hhp | | Deutsch | Wissenschaftstheorie | Evolution

Die treibende Kraft der Evolution - wissenrockt.de

Wieder ein Angriff auf die Selektionstheorie? Forscher von der Uni Liverpool glauben jedenfalls nachweisen zu können, dass die Evolution stärker durch zwischenartliche Interaktion als durch Anpassung an die Umwelt vorangetrieben wird. Evolvieren Bakterien und Viren in gegenseitigem Wettrüsten gemeinsam, ist die Evolutionsgeschwindigkeit größer als ohne solches Wettrüsten. Die Forscher sehen dies als experimentelle Bestätigung der sog. Red-Queen-Hypothese an, die das Wettrüsten konkurrierender Organismen beschreibt - hhp

Erstellt von al | | Sünde | Anthropologie | Dawkins | Evolution | Deutsch

- Religion versus Evolution: Wie die Sünde in die Welt kam - SPIEGEL ONLINE

Woher kommt die Moral, und woher die Sünde? Ist es nur die Suche nach einem Grund für alles, die den Mensch zum Glauben bringt, wie der Evolutionsbiologe Pascal Boyer annimmt? Oder seine Autoritätsgläubigkeit Grund der Religion, wie Richard Dawkins sagt? Vielleicht hängen Moral und Religion aber auch gar nicht zsuammen. Andere Stimmen halten Moral für das Ergebnis der jeweiligen evolutionären Situation einer Gesellschaft, die Evolutionstheorie alleine erkläre aber nur ein allgemeines Kooperationsangebot. Theologen wie Wolfgang Achtner betonen den unerklärbaren Mehrwert der Feindesliebe. Der Artikel präsentiert eine breite Palette interessanter Mutmaßungen zum Thema. - al

Erstellt von al | | Evolution | Neurotheologie | Deutsch

- Neurowissenschaften: Hirngespinste - ZEIT ONLINE

Sitzt die Spiritualität hinter dem Ohr, im hinteren Scheitellappen des Gehirns? Forscher der Universität Udine konnten zeigen, wo im Gehirn der Eindruck von Transzendenz entstehen kann. In der Entdeckung eines solchen »Transzendenzareals« sehen sie aber nicht Gottes Fingerzeig, sondern ein Ergebnis der Evolution. Dies führt zu der bekannten Debatte über den evolutionären Nutzen von Religion, der in dem kurzen Artikel aber leider nicht Thema ist. - al

Erstellt von al | | Wunder | Deutsch

Wunder gibt es immer wieder: Ein Seminar zum Gebet um Heilung - evangelisch.de

Auf dem christlichen Gesundheitskongress, veranstaltet u.a. vom Diakonischen Werk, gibt es auch ein Seminar zum Gebet um Heilung. Die Dozenten wissen: wir haben es nicht in der Hand. Heilung ist ein Gottesgeschenk und man kann nur dafür beten. Dies sei bei 10 bis 15 Prozent der Einsätze aber erfolgreich. Wen die Quote etwas enttäuscht: "Fast alle sagen, dass das Gebet geholfen hätte, die Last des Leids zu tragen". - al

Erstellt von hhp | | Deutsch | Anthropisches Prinzip | Kosmologie | Dawkins | Anthropologie

Wird E.T. aussehen wie wir? - Spektrum der Wissenschaft

In dem Artikel diskutiert der US-amerikanische Sachbuchautor Michael Shermer seine These, dass außerirdisches intelligentes Leben zwar wahrscheinlich ist, ein menschenähnliches Aussehen dagegen eher unwahrscheinlich sei. Der Artikel bezieht dabei zwei Stellungnahmen Dawkins' ein, der die Wahrscheinlichkeit humanoider Lebensformen optimistischer einschätzt. Interessant finde ich jenseits der Meinungsverschiedenheit, dass das Vorkommen weiteren intelligenten Lebens im Universum (wie auch immer gestaltet) völlig unstrittig zu sein scheint. Wenn dem so sein sollte, wäre der Mensch - gegen Jacques Monod - durchaus kein "Zigeuner am Rande des Universums", sondern Ausdruck einer Tendenz des Universums, zu intelligentem Leben zu führen. - hhp

Erstellt von al | | Wunder | Deutsch

"Gott macht kein großes Trara, wenn er Wunder tut" - evangelisch.de

Colin Humphreys, Physikprofessor und Autor eines Buches über Wunder, meint dass Gott in der Regel im Einklang mit der Natur handelt, um seine Wunder zu vollbringen, das heißt ohne dass Naturgesetze verletzt werden. Nur manchmal reicht ihm das nicht. Zunächst sollte immer nach natürlichen Erklärungen gesucht werden. Aber es gebe Fälle wo es keine natürliche Erklärung geben kann, wie bei der Auferstehung. Man könnte dagegen aber auch sagen: die Auferstehung war mehr als ein Wunder. Und ist ein Gott, der die von ihm erlassenen Naturgesetze mal gelten lässt, und mal nicht, nicht ein ziemlich willkürlich handelnder Gott? - al