Presseschau - englischsprachige Artikel

Die Presseschau bietet kurze aktuelle Lesehinweise , zusammengestellt und kommentiert von Silke Hartmann (sh),  Petra Kühn (pk), Heinz-Hermann Peitz (hhp) und Hildegard Peters (pts) von unserem Kooperationspartner Forum Grenzfragen, und von unseren Redakteuren Andreas Losch (al) und Frank Vogelsang (fv).

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Evolutionary Semantics, Texas-Style - The New York Times

In diesem Artikel wird eine Abstimmung im texanischen Bildungsrat kommentiert, die über genauen Formulierungen im Lehrplan entschied. Der Ausgang dieser Abstimmung wird als "beunruhigend knapp" bezeichnet, da nur eine Stimme den Ausschlag gab. Formulierungen, die Schüler dazu auffordern die "Stärken" und "Schwächen" von wissenschaftlichen Theorien zu untersuchen, sind nicht wieder in den Bildungsplan aufgenommen worden. Auch Worte wie "Zulänglichkeit" und "Unzulänglichkeit" in diesem Zusammenhang setzten sich nicht durch. Stattdessen sollen Schüler nun wissenschaftliche Erklärungen "analysieren, beurteilen und kritisieren" und "alle Seiten" der Beweise untersuchen. Die New York Times feiert diesen Wortlaut als einen knappen Sieg derer, die die solide Wissenschaft unterstützten. Die Alternativformulierungen würden demnach zu stark die vermeintlichen Schwächen der Evolutionstheorie betonen, die von Kreationisten immer wieder aufgegriffen würden - sh

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.: Creationists taking on evolution in Germany - The Local

Viele amerikanische Evangelikale sehen Europa zwar als einen gottlosen Ort, aber dieser Reportage von David Wroe zeigt am Beispiel Deutschlands, dass auch hier Evolution hinterfragt wird und sich Kreationismus ausbreitet. So solle z.B. in Dtl ebenfalls ein Bibelfreizeitpark gebaut werden, der u.a. die biblische Schöpfungsgeschichte zeige. Betrachtet man die schwinden Zahlen der Kirchgänger, die liberale Zivilgesellschaft und die theologische Tradition, die Bibel historisch statt wörtlich zu sehen, scheint es undenkbar, dass so ein Park Wirklichkeit werden könnte. Jedoch gewinne laut Wroe Kreationismus mehr Popularität, was vor allem an den rund 80 privaten, konservativ-christlichen Schulen läge. Wissenschaftler bestätigen, dass Kreationismus in Deutschland unterschätzt werde. Das liege auch an dem nachlassenden Interesse an Wissenschaft und dem fehlenden Verständnis dafür. Man sei sich aber einig, dass Kreationismus in Deutschland nicht so stark werde, wie in den USA - sh

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Defeat and Some Success for Texas Evolution Foes - The New York Times

In einer knappen Abstimmung bestätigte der Bildungsrat von Texas, dass Evolution zur allgemein akzeptierten Wissenschaft gehört. Jedoch gelang es konservativen Ratsmitgliedern, Lehrer offiziell dazu auffordern zu lassen, mehrere wissenschaftliche Prinzipien kritisch zu beurteilen. Bereits im Januar wurde die Formulierung, die verlangt "Stärken und Schwächen" von wissenschaftlichen Theorien zu untersuchen, aus dem Lehrplan gestrichen. Laut NYT sind die neuen Formulierungen jedoch wieder politische Codes und Versuche, Evolution zu untergraben: die Schüler werden dazu aufgefordert "die Zulänglichkeit und Unzulänglichkeit von natürlicher Selektion als Erklärung für die Komplexität der Zelle zu analysieren und zu beurteilen". Die Debatte über den Lehrplan, der 2010 in Kraft treten wird, hat Auswirkungen auf die Unterrichtsstandarts in den USA. Da Texas die größte Kundengruppe stellt, orientieren sich nationale Schulbuchverlage beim Inhalt ihrer Bücher stark an texanischen Bedürfnissen - sh

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Turkish journal told to scrap Charles Darwin article - The Observer

In der Türkei ist eine neue Debatte um akademische Freiheit und Zensur entbrannt, seit ein Wissenschaftsjournal (Bilim ve Teknik - Wissenschaft und Technik) gezwungen wurde einen 16-seitigen Artikel über Charles Darwin und seine Arbeit zurückzuziehen und die verantwortliche Redakteurin entlassen wurde. Da der Herausgeber des Magazins der staatliche Rat für Wissenschaft, Technologie und Forschung (Tübitak) ist, wurden Vorwürfe der Zensur laut. Offizielle europäische Institutionen warnten außerdem, dass kontinuierliche Einschränkungen der Redefreiheit den Bemühungen der Türkei um eine EU-Mitgliedschaft schaden könnten. Die Regierung wies die Vorwürfe der staatlichen Zensur zurück. Staatsminister Aydin, der für Tubitak verantwortlich ist, stellte fest, dass das Magazin Zensur begangen habe, da Tubitak die Ansichten aller, die der Wissenschaft dienten, repräsentieren solle - unabhänig davon, wie falsch diese lägen - sh

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Creationism 'should be taught in science lessons' - Daily Telegraph 9th March 2009

In den vergangen Wochen wurden Dutzende Informationsschriften an Schulen in Hampshire geschickt, in denen erklärt wird, wie die biblische Schöpfungsgeschichte im fächerübergreifenden Unterricht der 10-14 Jährigen unterrichtet werden kann. Das Unterrichtsmaterial weist auf die Spannung zwischen Religion und Wissenschaft hin und fordert die Lehrer auf, mit ihren Schülern zu diskutieren, ob es möglich sei an Gott und an Evolution gleichzeitig zu glauben. Die verschiedenen Anschauungen und Argumentationen, wie Evolution, Intelligent Design und Kreationismus, sollen dabei mit in Betracht gezogen werden. Das Material schlägt vor, das Thema fächerübergreifend im Naturwissenschafts- und Religionsunterricht zu behandeln. Kreationismus offiziell in den Lehrplan aufzunehmen stößt im Vereinten Königreich auf Gegenwehr - sh

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Interactive map of the UK: evolution and creation - The Guardian

Karte zur Theos Umfrage zu Kreationismus und Evolution - sh

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Four out of five Britons repudiate creationism - The Guardian

Die neue Theos-Umfrage zeigt, wie verbreitet Kreationismus und das Wissen um Darwin ist. Laut Guardian sei demnach der Osten Englands möglicher Weise die gottloseste Region des Königreichs, denn 80% der Befragten dort lehnten Kreationismus und Intelligent Design ab. Außerdem konnte die Hälfte aller Befragten landesweit Darwin nicht als Autoren des Buches 'Über die Entstehung der Arten' identifizieren. Die Umfrage zeigt laut Guardian aber insgesamt, dass das religiöses Empfinden zurückgeht und die Briten sehr unsicher sind, was sie warum glauben - sh

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