Presseschau

Die Gesamtansicht

Die Presseschau bietet kurze aktuelle Lesehinweise , zusammengestellt und kommentiert von Silke Hartmann (sh),  Petra Kühn (pk), Heinz-Hermann Peitz (hhp) und Hildegard Peters (pts) von unserem Kooperationspartner Forum Grenzfragen, und von unseren Redakteuren Andreas Losch (al) und Frank Vogelsang (fv).

Erstellt von hhp | | Englisch | Physik

Existence of God particle to be decided by next year - The Telegraph

Das von Peter Higgs 1964 postulierte und nach ihm benannte Teilchen könnte am vergangenen Freitag beim CERN seine Spuren hinterlassen haben. Aufgrund der Datenfülle und weiterer Suchaktionen wird die Auswertung aber bis Ende nächsten Jahres dauern. Die Existenz des Higgs-Teilchens ist Voraussetzung dafür, dass das Standardmodell der Elementarteilchenphysik aufrecht erhalten werden kann - hhp

Erstellt von al | | Deutsch | Physik

Woodstock-Physik - Neues von der Suche nach der Weltformel - süddeutsche.de

Während die Kosmologen auf den Spuren der großen Strukturen des Universums sind, suchen die Quantenphysiker nach den kleinsten Bausteinen. Es will jedoch einfach nicht gelingen, die mathematische Beschreibung des Makrokosmos mit den Formeln des Mikrokosmos zu vereinigen. Die große Vereinheitlichung zu einem allumfassenden Gleichungssystem, populär oft "Weltformel" genannt, ist bislang nicht gelungen. Physiker vermuten nun, dies könnte an Ungereimtheiten in den beiden großen Theorien liegen. - al

Erstellt von pk | | Deutsch | PID

PID-Beschluss im Bundestag: Wünsch dir was - The European

Katrin Grüber, die Leiterin des Instituts Mensch, Ethik und Wissenschaft bedauert die Entscheidung des Bundestags zur PID. Sie befürchtet insbesondere, dass eine dauerhafte Begrenzung des Anwendungsbereichs der PID nicht möglich ist. Mit Verweis auf die Erfahrungen in anderen Ländern geht sie davon aus, dass die getroffenen Verfahrensregelungen auf Dauer nicht verhindern können, dass die PID qualitativ immer weiter auf eine steigende Anzahl von Krankheiten und Behinderungen ausgedehnt werden wird. Als problematisch sieht sie auch den ungeklärten Umgang mit bei der Diagnostik erhaltenen Überschussinformationen, sowie den ungeklärten Umgang mit dem höheren Bedarf an Embryonen für das Verfahren. Die Befürworter der PID sieht sie nun in der besonderen Verpflichtung, die UN-Konvention für die Rechte von Menschen mit Behinderungen, die Behinderung als Teil menschlicher Vielfalt ansieht, in dieser Hinsicht umzusetzen - pk