Presseschau

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Die Presseschau bietet kurze aktuelle Lesehinweise , zusammengestellt und kommentiert von Silke Hartmann (sh),  Petra Kühn (pk), Heinz-Hermann Peitz (hhp) und Hildegard Peters (pts) von unserem Kooperationspartner Forum Grenzfragen, und von unseren Redakteuren Andreas Losch (al) und Frank Vogelsang (fv).

Erstellt von al | | Bioethik | Deutsch

Gespräch mit Francis Collins: Ein ganzes Genom in zwei Stunden entschlüsseln? Klar, geht das! - Mensch & Gene - Wissen - FAZ.NET

Weil viele Krankheiten auf äußerst komplexen Ursachen beruhen und zudem über viele Jahre hinweg entstehen, sind wir noch weit davon entfernt, sie zu bezwingen. Francis Collins, Leiter des Humangenomprojektes, hält dennoch daran fest: Der medizinisch-wissenschaftliche Fortschritt schreitet heute sehr viel schneller voran als zu irgendeinem anderen Zeitpunkt in der Geschichte. Was bedeutet das? "Wie unsere Erfahrungen bei mittlerweile mehreren tausend Probanden zeigen, erleben viele Menschen die Ergebnisse der Gentests als einen Weckruf: Sie hören auf zu rauchen, ernähren sich gesünder und treiben mehr Sport." Freilich, es gibt auch Menschen, die so weiter leben wir zuvor. Und die Frage des genetischen Datenschutzes wird in dem Interview nicht diskutiert. - al

Erstellt von hhp | | Deutsch | Hereafter (Film) | Nahtod-Erfahrung

Film "Hereafter": Wo ist der Gastgeber? Zeit online

Peter Kümmel spöttelt genüßlich über Eastwoods "Hereafter". Die Beweise des Films für ein Jenseits haben ihn jedenfalls offensichtlich nicht überzeugt. Außerdem ist Kümmel bei der Jenseitsparty aufgefallen: "Kein Gastgeber lässt sich blicken". Stimmt, hätte ich fast gar nicht bemerkt - hhp

Erstellt von hhp | | Deutsch | Anthropologie | Tod | Hereafter (Film) | Nahtod-Erfahrung

Clint Eastwoods "Hereafter": Leben und sterben lassen -SPIEGEL ONLINE - Nachrichten - Kultur

In nettem Kontrast zur Filmbesprechung der Stuttgarter Zeitung (s.u.) lobt Andreas Borcholte Eastwoods "Hereafter" als meisterhaftes Alterswerk. Zu Recht stellt er als eine Botschaft des Films die Warnung heraus, dass sich der Mensch allzu sehr geborgen fühlt, wo doch das Unberechenbare immer zuschlagen kann - im Film der Tsunami, der Unfalltod des Jungen etc. Dass der Film darüber hinaus aber "die glaubhafte Möglichkeit einer Jenseitigkeit" schafft, ist mehr als übertrieben. Da halte ich es eher mit der Kritik der Stuttgarter Zeitung - hhp