Presseschau

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Die Presseschau bietet kurze aktuelle Lesehinweise , zusammengestellt und kommentiert von Silke Hartmann (sh),  Petra Kühn (pk), Heinz-Hermann Peitz (hhp) und Hildegard Peters (pts) von unserem Kooperationspartner Forum Grenzfragen, und von unseren Redakteuren Andreas Losch (al) und Frank Vogelsang (fv).

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Embryo und Freiheit - Kein Mensch ist eine Insel - The European

Kolumnist Alexander Kissler verurteilt die PID als "verwerfende Auslese genetisch suboptimaler Embryonen". Er sieht die "Gattungssolidarität" bedroht, die garantieren müsse, dass kein Mensch einem anderen den Tod zuteilen kann. Nach Leutheusser-Schnarrenberger jedoch solle "der einzelne ... so frei sein, tun zu dürfen, was die Freiheit aller gefährdet" - hhp

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PID-Grundsatzurteil: Koalition streitet um Gentests an Embryonen - SPIEGEL ONLINE

Der Artikel sammelt Kommentare aus der Koalition zum BGH-Urteil über PID. Familienministerin Schröder (CDU) sagte, für sie wäre es ein Widerspruch, einem Paar die PID zu verbieten, Spätabtreibungen aber bis zum 9. Monat unter bestimmten Umständen zuzulassen. Andere CDU-Mitglieder gaben dagegen bekannt, hohe Abtreibungszahlen seien keine Rechtfertigung zu einem weiteren Abbau des Lebenssschutzes. Ähnlich argumentierten Staatsministerin Böhmer und der bayerische Gesundheitsminister Söder: "Wir brauchen rasch eine Gesetzesänderung, um klar zu stellen, dass die PID nicht zur Selektion führt". Bundesforschungsministerin Schavan will zunächst den Deutschen Ethikrat um eine Stellungnahme zu dem BGH-Urteil bitten. Gegen ein generelles Verbot wendet sich Justizministerin Leutheusser-Schnarrenberger: "Wir können doch nicht vorschreiben, dass Embryonen ohne Untersuchung mit schweren Schäden eingepflanzt werden, die dann später zu einem erlaubten Schwangerschaftsabbruch berechtigen." - al

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Bundesgerichtshof-Urteil: Konservative wollen Gen-Selektion von Embryonen verbieten -SPIEGEL ONLINE - Nachrichten - Politik

Wie der Titel offen legt, nimmt der Spiegelbeitrag "Konservative" aufs Korn, die sich gegen die PID aussprechen. Dagegen stellt der Artikel die "Erfolgs"liste der PID-Befürworter, u.a. die britische Selektion von Trägern eines Gens, das die Wahrscheinlichkeit von Brustkrebs erhöht, sowie die Heilung eines spanischen Kindes durch den PID-selektierten Bruder. Dagegen wiederum argumentiert Uwe-Jürgen Ness auf seiner Homepage: "Eine Bewusstseinsbildung in dem Sinne, dass ein Mensch mit Behinderungen oder mit einer potentiell genetisch verursachten Krankheit, wie etwa Krebs, besser gar nicht zur Welt gekommen wäre, läuft einer humanen Gesellschaft zuwider." Ness ist ehem. Sprecher der Bundesarbeitsgemeinschaft Gen- und Reproduktionstechnologien bei BÜNDNIS 90 / DIE GRÜNEN jetzt bei der LINKEN. Merke: Nicht nur die Konservativen sind gegen PID! - hhp