Presseschau

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Die Presseschau bietet kurze aktuelle Lesehinweise , zusammengestellt und kommentiert von Silke Hartmann (sh),  Petra Kühn (pk), Heinz-Hermann Peitz (hhp) und Hildegard Peters (pts) von unserem Kooperationspartner Forum Grenzfragen, und von unseren Redakteuren Andreas Losch (al) und Frank Vogelsang (fv).

Erstellt von al | | Anthropologie | Evolution | Ayala | Deutsch

Ursprung des Guten: Die Moral als Nebenprodukt der Evolution - SPIEGEL ONLINE

Wertevorstellungen von Menschen ähneln sich - können sich aber auch unterscheiden. Die Frage ist: Woher kommt die Moral? Francisco Ayala erklärt die Moral zu einem eher zufälligen Nebenprodukt der Evolution. Mit seiner These widerspricht der Evolutionsbiologe aus Irvine vielen Kollegen, die die Entstehung der Moral direkt mit der Evolution erklären. Der informative Artikel verweist auf weitere thematisch benachbarte Artikel und bietet einen guten Einstieg ins Thema. - al

| Englisch | Wissenschaftstheorie | Intelligent Design

Science in God's image - Is ID bad theology? The Guardian

Der Guardian lässt die Frage "Ist Intelligent Design schlechte Theologie" von verschiedenen Autoren beantworten. Im heutigen Beitrag verteidigt Steve Fuller ID: "ID ist genauso wenig anti-wissenschaftlich wie die ersten Reformatoren atheistisch waren".

Erstellt von hhp | | Englisch | Außerirdische | Kosmologie

Is Stephen Hawking right about aliens? - Guardian

Der Artikel bespricht Hawkings warnenden Hinweis, man solle den Kontakt zu Außerirdischen nicht suchen, sondern vermeiden, um sich nicht der Gefahr der Ausbeutung auszusetzen. Zunächst einmal ist aber festzuhalten, dass ein Konsens darüber besteht, dass mit außerirdischer Intelligenz durchaus zu rechnen ist. Hawkings Angst hingegen sei unberechtigt, kontert Seth Shostak, Astronom am Seti Institut, das seit 1984 nach "Aliens" sucht. Sollte man sich ernsthaft ängstigen, dann habe man zuallererst Radio-, Fernsehstationen und Flughafenradar abzuschalten, da ja ebenfalls in den stellaren Dschungel hinaustönen. Letztlich sei es ohnehin zu spät, die ältesten Abstrahlungen seien ja bereits 80 Lichtjahre von der Erde entfernt. Bisher hat der Himmel zwar geschwiegen, aber Shostak ist zuversichtlich, dass Seti in den nächsten 20 Jahren außerirdische Signale finden wird. Arbeitsplatzerhaltender Zweckoptimismus? - hhp