Presseschau

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Die Presseschau bietet kurze aktuelle Lesehinweise , zusammengestellt und kommentiert von Silke Hartmann (sh),  Petra Kühn (pk), Heinz-Hermann Peitz (hhp) und Hildegard Peters (pts) von unserem Kooperationspartner Forum Grenzfragen, und von unseren Redakteuren Andreas Losch (al) und Frank Vogelsang (fv).

Erstellt von hhp | | Evolution | Englisch | Gottesbild | Theodizee | Interdisziplinarität | Wissenschaftstheorie | Templeton Foundation | Ayala

Biologist Wins Templeton Prize - New York Times

Der kurze Beitrag stellt als Kern-These Ayalas heraus, dass sich die Reiche von Religion und Wissenschaft nicht vermischen dürfen. Beispiele für solche Vermischungen seien gegeben, wenn Wissenschaftler folgern, es gäbe keinen Gott, oder wenn Kreationisten übernatürliche Interventionen zur Erklärung evolutionären Wandels einführten. Ayalas "Darwin's Gift" beschreibe die Evolutionstheorie als Hilfe, die Koexistenz von Übeln und einem guten und allmächtigen Gott zu erklären - hhp

Erstellt von hhp | | Englisch | Ayala | Templeton Foundation

Former priest wins £1m Templeton prize - Guardian

Schon die Unterzeile markiert die Tendenz des Artikels: Kritiker seien verärgert, dass die Preiszeremonie in den Räumen der National Academy of Sciences (NAS) der Templeton-Stiftung wissenschaftliche Seriosität verleihe. Eine Zeile später wird der Preis als "kontrovers" bezeichnet. Der Britische Nobelpreisträger Harry Kroto habe sich beim Präsidenten der NAS beschwert: Er und andere Wissenschaftler seien "sehr verstört" über die Mitwirkung der NAS bei der Templeton-Stiftung - hhp

Erstellt von hhp | | Ayala | Theodizee | Deutsch | Kreationismus | Intelligent Design | Templeton Foundation | Evolution

Hoch dotierter Templeton-Preis an Ayala - Bieler Tagblatt

Als meines Wissens erste deutschsprachige Zeitung berichtet das Bieler Tagblatt von der gestrigen Verleihung des Templeton Preises 2010 an den Genetiker und Evolutionsbiologen Francisco J. Ayala. Der Preis sei ihm zuerkannt worden, weil er "energisch gegen die Entzweiung von Wissenschaft und Religion kämpft". Gleichzeitig distanziere sich Ayala auch von Kreationismus und Intelligent Design (ID). Die Grausamkeiten der Natur ließen sich nach Ayala nicht mit einer intelligenten Schöpung vereinbaren. Dieses Argument gegen ID wurde gestern in der Tat so von Ayala vorgetragen, dürfte den Kreationismus aber nur bedingt treffen. Der geht ja davon aus, dass die "intelligente Schöpfung" nachträglich durch den Sündenfall des Menschen pervertiert wurde, wodurch die Übel in die Welt kamen - hhp