Presseschau

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Die Presseschau bietet kurze aktuelle Lesehinweise , zusammengestellt und kommentiert von Silke Hartmann (sh),  Petra Kühn (pk), Heinz-Hermann Peitz (hhp) und Hildegard Peters (pts) von unserem Kooperationspartner Forum Grenzfragen, und von unseren Redakteuren Andreas Losch (al) und Frank Vogelsang (fv).

Erstellt von hhp | | Englisch | Darwin

Darwin's theory on stage -Times Online

Die Times berichtet von dem Schauspiel "Mr. Darwin's Tree", das wiederholt in der Westminster Abbey aufgeführt wird und thematisiert. Die provisorische Bühne nahe Darwins Grab trägt einen einsamen Baum, der an Darwins erste Skizze seines phylogenetischen Lebensbaumes erinnert. Das Stück stützt sich auf Darwins Tagebücher und Korrespondenz und zeichnet biografisch Darwins wechselnde Beziehung zu Wissenschaft und Religion nach. Darwin hielt Christentum und Evolution für vereinbar, und er wehrte sich gegen die Etikettierung als Atheist und die atheistische Vereinnahmung seiner Publikation "On the Origin". Darwin wollte sich eher als Agnostiker verstanden wissen - hhp

Erstellt von hhp | | Englisch | Evolution | Kreationismus | Dawkins | Comfort: Origin

Dawkins on evolution - cnn

Richard Dawkins diskutiert mit Max Foster von CNN die Kontroverse Evolution vs. Kreationismus. Im Blick auf die Neuauflage von Darwins "Über den Ursprung der Arten" durch den Kreationisten Ray Comfort entgegnet Dawkins: "Sollte je eine Widerlegung der Evolutionstheorie zustande kommen, dann durch einen seriösen Wissenschaftler und nicht durch einen Idioten" - hhp

Erstellt von sh | | Anthropologie | Darwin | Evolution | Deutsch

Biologe Steve Jones im Interview: "Der Sex wird gewinnen" - Frankfurter Rundschau

Die FR veröffentlich zum 150. Jubiläum von 'The Origin of Species' ein Interview mit dem britischen Biologen Steve Jones, der dieses Jahr sein viertes Buch über Charles Darwin herausbrachte. Darwin ist für Jones "der erstaunlichste Kerl, der je gelebt hat" und Jones nennt 'Die Entstehung der Arten' "das Buch eines Genies". Seiner Meinung nach ist heutzutage die Evolution des Menschen vorläufig beendet, denn es findet keine natürliche Selektion durch frühzeitigen Tod mehr statt, so dass schlechte Gene weitervererbt werden. Die körperliche Entwicklung des Menschen ist - im Gegensatz zur kulturellen Entwicklung - auf Steinzeitniveau stehen geblieben. In gentechnischen Veränderungen des Erbgutes sieht Jones jedoch kein Problem; er stellt fest, dass Sex zu viel Spaß mache als dass er durch Reagenzglasbefruchtungen ersetzt werden könne - sh