Presseschau

Die Gesamtansicht

Die Presseschau bietet kurze aktuelle Lesehinweise , zusammengestellt und kommentiert von Silke Hartmann (sh),  Petra Kühn (pk), Heinz-Hermann Peitz (hhp) und Hildegard Peters (pts) von unserem Kooperationspartner Forum Grenzfragen, und von unseren Redakteuren Andreas Losch (al) und Frank Vogelsang (fv).

Erstellt von al | | Deutsch | Transhumanismus | Bioethik

Gottes neuester Streich - ZEIT Nr. 19 S. 45f

Anläßlich einer neuen Datenbrille von Google, mit der Körper und digitale Technik "verschmelzen" wird die Transhumanismusdebatte aufgerollt. "Vor allem", so der Artikel, bedienen sich Transhumanisten "in den Vitrinen der Theologie". Der Verfasser führt das detailliert aus. Die Fragen bleiben: Kann sich die Moderne am Schopf der neuen Technik aus dem Sumpf der alten Probleme ziehen? Oder werden sich ihre Probleme dadurch nur potenzieren? Darüber sollte man streiten, sagt der Artikel. Da hat er Recht. - al

| Deutsch | Evolution | Kreationismus | Schule

US-Schule: Als Dinosaurier und Menschen zusammen lebten - Süddeutsche

Eine glatte Eins bekam eine US-Schülerin in einem Test über Dinosaurier. Bei deutschen Lehrern hätte sie wohl schlechter abgeschnitten.

Erstellt von hhp | | Theologie | Wissenschaftstheorie | Englisch

Godlike Great Programmers: The Scientists Arguing for Religious Belief - The New Yorker

Die meisten Wissenschaftler seien ungläubig oder trennten Wissenschaft und Religion. Es gebe aber auch erstaunlicherweise führende Wissenschaftler, die aus der Wissenschaft Argumente für Übernatürliches ziehen. So gehe die "Computer-Theologie" Jürgen Schmidhubers von der Prämisse aus, dass es einen "schnellsten, effizientesten, optimalen Weg gibt, alle logisch möglichen Universen zu berechnen, unseres eingeschlossen - falls unseres berechenbar ist, wogegen nichts spricht". Aber, so wendet der Autor des Artikels ein, wenn ein Universum durch einen Computer beschrieben werden kann, bedeute das nicht, dass es auch durch einen solchen und einen "Gottähnlichen großen Programmierer" auch regiert werde. David Eagleman schließt umgekehrt vom Nichtwissen auf Gott: "Unser kosmisches Nichtwissen ist zu gewaltig, um sich zum Atheismus zu bekennen". Zurecht fragt der Autor allerdings, inwiefern sich diese Nichts-ist-unmöglich-Mentalität ("Possibilianismus") vom Agnostizismus unterscheide - hhp