Presseschau

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Die Presseschau bietet kurze aktuelle Lesehinweise , zusammengestellt und kommentiert von Silke Hartmann (sh),  Petra Kühn (pk), Heinz-Hermann Peitz (hhp) und Hildegard Peters (pts) von unserem Kooperationspartner Forum Grenzfragen, und von unseren Redakteuren Andreas Losch (al) und Frank Vogelsang (fv).

Erstellt von pts | | Physik | Englisch | Kosmologie

Alien Planets Able To Support Life May Number 60 Billion, Kepler Spacecraft Data Suggest - Huffingtonpost

Die Autorin erläutert, Wissenschaftler seien der Ansicht, dass es in unserem Universum von bewohnbaren Exoplaneten nur so wimmele. Eine Forschergruppe habe die Anzahl der bisher vermuteten bewohnbaren Planeten verdoppelt. Die Milchstraße alleine könne 60 Milliarden solcher Planeten beherbergen. Zu dieser neuen Annahme seien die Forscher gekommen, weil sie davon ausgingen, dass eine Wolkendecke Leben ermöglichen könnte. Als bewohnbar gelten Planeten wenn auf ihnen flüssiges Wasser vorkommt. Die Wolkendecke, so die Forscher, würde den Planeten abkühlen und könne so dafür sorgen, dass sich auf der Oberfläche des Planeten flüssiges Wasser befinden könnte. Diese Erkenntnis könnte nach Ansicht der Wissenschaftler helfen, flüssiges Wasser auf der Oberfläche von Planeten ausfindig zu machen, denn wenn ein Infrarot-Teleskop kalte Signale an einem Planeten aufspüren würde, könne man diese fast sicher als Wolken identifizieren, die auf Oberflächenwasser schließen lassen würden - pts

Erstellt von al | | Deutsch | Religionspsychologie | Anthropologie

Was wir von der Religion lernen können - ZEIT ONLINE

»Religionen sind zu nützlich, wirksam und intelligent, als dass man sie den Religiösen allein überlassen sollte«, lautet das Credo des Buches »Religion for Atheists«. Schützenhilfe erhält es von der Wissenschaft, denn auch Anthropologen und Psychologen haben mittlerweile eine ganze Menge Gründe zutage gefördert, die das scheinbar so irrationale religiöse Denken in einem sehr rationalen Licht erscheinen lassen. Der Religionspsychologe Ara Norenzayan liefert eine Antwort aus anthropologischer Sicht: Ein religiöses System schweiße seine Jünger zu einer Glaubensgemeinschaft zusammen, die häufig erfolgreicher sei als andere Gruppen. Ist es das, was Religion ausmacht? Oder werden hier nur die positiven Folgen von Religion ausgeschlachtet? Und was ist mit ihren negativen Seiten? Der Artikel eröffnet eine spannende Debatte. - al

Erstellt von pts | | Evolution | Schöpfung | Naturwissenschaft | Theologie | Englisch

Science, Catholicism and the Papacy in the New Millennium - Huffingtonpost

Peter M. J. Hess vom National Center for Science Education stellt die Frage, wie sich die Haltung der katholischen Kirche zu einer evolutionären Weltsicht entwickeln wird. Er erläutert, die katholische Kirche habe sich im letzten Jahrhundert bemüht, die Evolutionstheorie zu verarbeiten und die christliche Theologie in eine evolutionäre Weltsicht zu integrieren. Er bezieht sich dabei u. a. auf die Enzyklika Humani generis, die Ansprache Johannes Paul II an die Päpstliche Akademie der Wissenschaften im Jahre 1996, die Schrift Gemeinschaft und Dienstleistung der Internationalen Theologischen Kommission und die von Benedikt XVI einberufene Konferenz zu biologischen Evolution im Jahr 2009. Dennoch würden beklagenswerter Weise immer noch Teile der katholischen Kirche die evolutionären Annahmen ablehnen und sich für eine Auslegung der Schrift im wörtlichen Sinne einsetzen. Der Autor ist aber hoffnungsvoll, dass auch der neue Papst die Unterstützung für die Wissenschaft fortsetzen wird - pts