Presseschau

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Die Presseschau bietet kurze aktuelle Lesehinweise , zusammengestellt und kommentiert von Silke Hartmann (sh),  Petra Kühn (pk), Heinz-Hermann Peitz (hhp) und Hildegard Peters (pts) von unserem Kooperationspartner Forum Grenzfragen, und von unseren Redakteuren Andreas Losch (al) und Frank Vogelsang (fv).

Erstellt von hhp | | Kosmologie | Deutsch

'Hubble' liefert bislang tiefsten Blick in den Kosmos - faz online

Neuer Rekord dank Weltraumteleskop Hubble: Nie haben Astronomen weiter ins Weltall geschaut und damit weiter zurück in die Vergangenheit. Damit erhält man ein Bild von der "Geschichte der Galaxienentwicklung fast seit dem Urknall bis heute" - hhp

Erstellt von hhp | | Schöpfung | Umfrage | Deutsch

Allensbach: Christliche Werte haben Bestand - faz online

Dass der Kirchenbesuch rückläufig ist, hat sich inzwischen herumgesprochen. Darüber hinaus enthält die neueste Allensbach-Analyse Einsichten, die nicht so evident sind. In unserem Kontext von Belang ist die Erkenntnis, dass nur noch 35% daran glauben, dass Gott die Welt erschaffen hat. 1985 waren es noch 47%. Zugenommen hat dagegen der Glaube an eine unbestimmte überirdische Macht, an Schutzengel, an Wunder; besonders krass der Glaube an Seelenwanderung (von 7% auf 20%) und Polytheismus (von 4% auf 10%). So verwundert es nicht, dass der Autor eine "Rückkehr der Naturreligionen" konstatiert - hhp

Erstellt von hhp | | Dawkins | Atheismus | Deutsch | Wissenschaftsgeschichte

Wider den Materialismus. Plädoyer für die Versöhnung von Wissenschaft und Spiritualität - Publik-Forum

Der (kostenpflichtige oder über einen 4-wöchigen Testaccount zugängliche) Artikel bespricht das in diesem Monat erschienene Buch von Rupert Sheldrake "Der Wissenschaftswahn - Warum der Materialismus ausgedient hat". Das Buch wendet sich - wie der Titel bereits nahelegt - gegen "ignorante, ideologisch verbohrte, dogmatische Materialisten" wie Richard Dawkins ("Der Gotteswahn") und "widerlegt ... die zehn Dogmen der materialistischen Wissenschaft". Die Reduktion auf materialistische Kausalketten verenge den Blick und schneide von religiösen Traditionen ab. Bekannt geworden ist Sheldrake durch die "morphogenetischen Felder", welche die "sterile Kausallogik" übersteigen. Der Autor des Artikels weiß, dass Sheldrakes Thesen "oft spekulativ" sind, seine morphogenetischen Felder seien aber mittlerweile "auch anderen Wissenschaftlern ein hilfreiches Erklärungsmodell". An dieser Stelle würde ich ein großes Fragezeichen setzen - m. W. sind Sheldrakes Felder weitgehend ignoriert worden - hhp