Presseschau

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Die Presseschau bietet kurze aktuelle Lesehinweise , zusammengestellt und kommentiert von Silke Hartmann (sh),  Petra Kühn (pk), Heinz-Hermann Peitz (hhp) und Hildegard Peters (pts) von unserem Kooperationspartner Forum Grenzfragen, und von unseren Redakteuren Andreas Losch (al) und Frank Vogelsang (fv).

Erstellt von al | | Hawking | Kosmologie | Deutsch

Physik aus der Gottesperspektive ZEIT Nr. 1 2011 S.37

Der Artikel klassifiziert Stephen Hawking als "Designer-Physiker", der herausfinden will, wie die Welt im Ganzen funktioniert. Hawking, so der Verfasser, erzählt uns einen Mythos in der Sprache der Physik - obwohl er doch behauptet, die Wissenschaft habe die Mythologie überwunden. Er sei ein Beispiel für Pop-Science, in der es mehr um Wissensvermarktung denn um Inhalte geht. Spräche Hawking in seinen Büchern nur von Physik fände er sicher nicht den Resonanzraum, den er hat. Da hat der Verfasser wohl Recht. Der Artikel befasst sich dann - weiterhin kritisch auf Hawking gerichtet - mit Wissenschaftstheorie und lehnt hier einen Realismus ab, das wäre allerdings sicher einer weiteren Diskussion würdig. - al

Erstellt von al | | Anthropologie | Deutsch

Wer hilft, dem wird geholfen - Spiegel

Wie kann es sein, dass es unter Menschen so etwas wie Altruismus gibt - während im evolutionären Überlebenskampf doch eigentlich Eigennutz und Egoismus gefragt sind? Dieser Frage geht der Artikel nach. Bislang erklären Soziobiologen mit Hilfe der sogenannten Verwandtenselektion, warum sich Tiere für andere Tiere aufopfern. Demnach verhalten sich Lebewesen nur dann selbstlos, wenn davon die eigenen Verwandten profitieren. Doch laut Martin Nowak (Harvard) greift das Prinzip der Verwandtenselektion zu kurz - vor allem wenn es darum geht, menschliches Verhalten zu enträtseln. Kooperation spielt demnach schon in der Evolution, und erst recht in der menschlichen Kultur auch eine Rolle, so eine These des interessanten Artikels. - al

Erstellt von al | | Umfrage | Kreationismus | Deutsch

Dinos an Bord - Spiegel

Die Betreiber des "Creation Museum" in den USA bauen jetzt als Teil eines Freizeitparks die Arche Noah nach, versprochene Steuererleichterungen vom Staat stellen dabei die in den USA strikte Trennung von Staat und Religion in Frage. Der Artikel dient sicher eher der Erheiterung, wenn man nicht wüsste, dass auch 2010 noch 4 von 10 Amerikanern nichts von der Evolution wissen wollen (Gallup). - al