Presseschau

Die Gesamtansicht

Die Presseschau bietet kurze aktuelle Lesehinweise , zusammengestellt und kommentiert von Silke Hartmann (sh),  Petra Kühn (pk), Heinz-Hermann Peitz (hhp) und Hildegard Peters (pts) von unserem Kooperationspartner Forum Grenzfragen, und von unseren Redakteuren Andreas Losch (al) und Frank Vogelsang (fv).

Erstellt von hhp | | Altruismus | Deutsch | Anthropologie

Gruppen-Beziehungen: Warum der Feind meines Feindes mein Freund ist -SPIEGEL ONLINE - Nachrichten - Wissenschaft

Eine Forschergruppe hat Beziehungen in größeren Netzwerken mit einer Differenzialgleichung zu beschreiben und deren Entwicklung zu prognostizieren versucht. Die nicht-trivialen Ergebnisse: Nach einer Zeit sind entweder alle befreundet oder in zwei Gruppen aufgeteit, die verfeindet, aber intern befreundet sind. Die anfängliche Verteilung sei für das Endergebnis entscheidend. An dokumentierten Freund-Feind-Entwicklungen hat das theoretische Modell bereits seinen Praxistest bestanden. Für die sozialen Netzwerke im Internet wären zuverlässige Prognosen von großem Interesse - hhp

Erstellt von hhp | | Deutsch | Evolution | Anthropologie

Evolution des Menschen: Schon Frühmenschen-Babys waren proper -SPIEGEL ONLINE - Nachrichten - Wissenschaft

Der Nachteil eines proportional höheren Geburtsgewicht beim Menschen muss durch soziale Unterstützung ausgeglichen werden. Dies gelte auch schon für den Australopitecinen ("Lucy"), 2,5 Mio. Jahre früher als bisher angenommen - hhp

Erstellt von al | | Hawking | Kosmologie | Deutsch

Physik aus der Gottesperspektive ZEIT Nr. 1 2011 S.37

Der Artikel klassifiziert Stephen Hawking als "Designer-Physiker", der herausfinden will, wie die Welt im Ganzen funktioniert. Hawking, so der Verfasser, erzählt uns einen Mythos in der Sprache der Physik - obwohl er doch behauptet, die Wissenschaft habe die Mythologie überwunden. Er sei ein Beispiel für Pop-Science, in der es mehr um Wissensvermarktung denn um Inhalte geht. Spräche Hawking in seinen Büchern nur von Physik fände er sicher nicht den Resonanzraum, den er hat. Da hat der Verfasser wohl Recht. Der Artikel befasst sich dann - weiterhin kritisch auf Hawking gerichtet - mit Wissenschaftstheorie und lehnt hier einen Realismus ab, das wäre allerdings sicher einer weiteren Diskussion würdig. - al