Presseschau

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Die Presseschau bietet kurze aktuelle Lesehinweise , zusammengestellt und kommentiert von Silke Hartmann (sh),  Petra Kühn (pk), Heinz-Hermann Peitz (hhp) und Hildegard Peters (pts) von unserem Kooperationspartner Forum Grenzfragen, und von unseren Redakteuren Andreas Losch (al) und Frank Vogelsang (fv).

Erstellt von hhp | | Deutsch | Bioethik | PID

Eingeschränkt erlaubt - Gentests mit künstlichen Embryonen - taz.de

Der interfraktionelle Gesetzesentwurf sieht ein grundsätzliches Verbot der PID mit zulässigen Ausnahmen vor. Die Ausnahmen sollen nicht in einem Krankheitskatalog definiert, sondern in Einzelfallentscheidungen durch eine Ethikkommission bestimmt werden - hhp

Erstellt von al | | Politik | Deutsch | PID | Bioethik

Abgeordnete schlagen Ethik-Kommissionen für PID vor - evangelisch.de

Während sich der CDU-Bundesparteitag vor wenigen Wochen mit knapper Mehrheit für ein PID-Verbot aussprach und damit der Position der Bundeskanzlerin anschloss, sind einige Abgeordnete, auch der CDU, da anderer Meinung und fordern Ausnahmen, über die Ethik-Kommissionen entscheiden sollen. Sie wollen noch vor Weihnachten ihren Gesetzentwurf vorstellen. - al

Erstellt von hhp | | Deutsch | Theologie | Gottesbild | Atheismus

Irrlehren eines Jesuiten: Gottesbild muss atheistisch sein! - kath.net

Der Jesuit Roger Lenaers habe "offen häretische Ansichten vertreten" - in einem Vortrag, der inzwischen online einzusehen ist: http://www.wir-sind-kirche.at/content/index.php?option=com_content&task=view&id=778&Itemid=27. Harter Tobak, in der Tat. Die Forderung, in der zunehmend atheistischen Moderne das Christentum ebenfalls atheistisch und religionslos zu inkulturieren, ist provokant. Man muss aber bedenken, dass er unter "atheistisch" den befreienden Abschied von einer anthropomorph gedachten Macht und "religionslos" i.S. Bonhoeffers versteht. So gesehen sind manche seiner Kritikpunkte theologisch verhandelbar: ein nur jenseitiger, deistischer Gott, Bittgebet als magische Wunscherfüllung, Bibel als verbalinspiriert, reine Gesetzesmoral statt Liebesmoral etc. Aber Lenaers lässt das Pendel m. E. zu weit in die Gegenrichtung ausschlagen, und ein "atheistisches Christentum" wird missverständlich bleiben oder im radikalen Sinn atheistisch werden - hhp