Presseschau

Die Gesamtansicht

Die Presseschau bietet kurze aktuelle Lesehinweise , zusammengestellt und kommentiert von Silke Hartmann (sh),  Petra Kühn (pk), Heinz-Hermann Peitz (hhp) und Hildegard Peters (pts) von unserem Kooperationspartner Forum Grenzfragen, und von unseren Redakteuren Andreas Losch (al) und Frank Vogelsang (fv).

Erstellt von al | | Politik | PID | Bioethik | Deutsch

Peter Hintze: "PID bedeutet Ja zum Leben" - evangelisch.de

Peter Hintze (CDU), evangelischer Theologe und Parlamentarischer Staatssekretär befürwortet die PID. Christen haben aus Nächstenliebe die Verantwortung, die ihnen gegebenen Möglichkeiten, Not zu lindern, auch zu nutzen, argumentiert er. Die Eltern erhielten auf diese Weise die Sicherheit, Ja zum Leben zu sagen. Die dahinter stehende Auffassung vom beginnenden Leben ist folgerichtig die des Zellhaufens: "Die menschliche Intuition, die Wertungen unseres Grundgesetzes und auch die christliche Anthropologie sagen uns, dass es einen klaren Unterschied gibt zwischen einem Menschen wie du und ich und einer mikroskopisch kleinen befruchteten Eizelle in der Petrischale". Wie man diese Frage sieht, das ist sicher der Knackpunkt der Diskussion. - al

Erstellt von al | | Bioethik | PID | Deutsch

PID: Um Leid zu verhindern | Wissen | ZEIT ONLINE

Der Artikel bietet Hintergrundinformationen zum Leitartikel derselben Ausgabe der ZEIT ("Embryonenschutz: Guten Gewissens") und bleibt im selben Tenor. Seit dem Gerichtsurteil stehen die Politiker vor drei ungefähr gleich unangenehmen Alternativen: Bleiben sie untätig, setzen sie sich dem Vorwurf aus, das medizinethisch prekäre Feld sich selbst zu überlassen. Für die beiden anderen Optionen – ein striktes Verbot der PID oder eine wie auch immer geregelte Zulassung der Gentests – müssten fraktionsübergreifende Mehrheiten im Parlament gesucht werden. Überzeugung der Autoren: In der grundlegenden Frage, die Befürworter und Gegner spaltet – nämlich ob dem Embryo bereits in der Laborschale der volle Schutz durch die Grundrechte zusteht –, wird sich wohl nie Einigkeit erzielen lassen. Als Kriterium für das praktische Handeln tauge sie daher wenig. Das hindert den referenzierten Leitartikel allerdings nicht daran, hier eindeutig Stellung zu beziehen. - al

Erstellt von hhp | | Deutsch | Hawking

Blaue Wunder und Schwarze Löcher - ein Abend mit Stephen Hawking - Rhein-Zeitung

Ein kleiner, brillant geschriebener Artikel über einen der seltenen öffentlichen Auftritte Hawkings in London. Beschrieben werden weniger die kosmologischen Erkenntnisse oder die vom Moderator des Auftritts entschärften theologischen Kontroversen als vielmehr die Atmosphäre der Vortragshalle und der um "den berühmtesten Behinderten der Welt" zelebrierte Personenkult. Das Verstehen sei dem Publikum nicht wichtig angesichts der Magie des im Körper gefangenen Geistes. Und die Antwort auf die Frage, ob es je eine Weltformel geben werde, sei im lauten Applaus untergegangen - hhp