Presseschau

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Die Presseschau bietet kurze aktuelle Lesehinweise , zusammengestellt und kommentiert von Silke Hartmann (sh),  Petra Kühn (pk), Heinz-Hermann Peitz (hhp) und Hildegard Peters (pts) von unserem Kooperationspartner Forum Grenzfragen, und von unseren Redakteuren Andreas Losch (al) und Frank Vogelsang (fv).

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Koalitionsstreit: Kanzlerin will Gentests an Embryonen verbieten -SPIEGEL ONLINE - Nachrichten - Politik

Der Artikel befürchtet Streitigkeiten um die Präimplantationsdiagnostik, nicht nur zwischen CDU und FDP, sondern auch innerhalb der Union. Wie einheitlich die FDP positioniert sei, müsse sich noch zeigen. Es werden von der CDU Merkel (Verbot der PID), Kauder (Verbot), Hüppe (Verbot; will Gesetztesänderung ohne FDP machen), Hintze (Erlaubnis), Schröder (sieht Widerspruch zw. Zulassung der Spätabtreibung und PID-Verbot) erwähnt, von der FDP vor allem das Papier von Ulrike Flach (Erlaubnis) und Leutheusser-Schnarrenberger (Erlaubnis) - hhp

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Präimplantationsdiagnostik: Wir brauchen Rechtssicherheit für Gentests an Retortenbabys | Wissen | ZEIT ONLINE

In letzter Konsequenz heißt PID: Die für "ungeeignet" befundenen Embryonen werden aussortiert und getötet. Nach welchen genetischen Merkmalen Mediziner Embryonen nun aussortieren, soll nach dem Vorschlag der FDP ein Krankheitskatalog der Bundesärztekammer festschreiben. Die FDP entfacht damit erneut die Debatte um eine Lockerung des deutschen Embryonenschutzgesetzes, denn bereits gezeugtes Leben geniesse keinesfalls solch einen Schutz wie der Embryo, die Kritik an der PID sei also überzogen. Deutschland brauche ein Gesetz, das diese Ungleichheit aufhebt. Es muss schwierige ethische Fragen berücksichtigen: Wann dürfen Ärzte Embryonen aussortieren? Wo liegt die Grenze zwischen "schwerwiegenden genetischen Schäden", wie sie die Bundesrichter in ihrem Urteil Ende Juli ausmachten, und Gendefekten, die schwere aber teils heilbare Erkrankungen begünstigen? Die ZEIT widmet sich dem Thema noch intensiver, allerdings in Form einer Pro-PID-Kampagne, wie die folgenden Artikel zeigen. - al

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Wissenschaftler kommen dem Nahtod nahe - Welt online

Der Artikel berichtet am Beispiel von Alois Serwaty, Mitbegründer des Netzwerks Nahtoderfahrung, von Nahtoderfahrungen. Am Ende des Artikels wird glücklicherweise der Philosoph Hans Goller erwähnt, der in der Nahtoderfahrung durchaus keinen Beweis für ein Leben nach dem Tod erblickt. Der Untertitel des Artikels ("Forscher schließen nun auch ein Leben nach dem Tod nicht mehr aus") führt eher in die Irre, da Naturwissenschaft über Jenseits ohnehin keine Aussagen machen können - hhp