Presseschau

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Die Presseschau bietet kurze aktuelle Lesehinweise , zusammengestellt und kommentiert von Silke Hartmann (sh),  Petra Kühn (pk), Heinz-Hermann Peitz (hhp) und Hildegard Peters (pts) von unserem Kooperationspartner Forum Grenzfragen, und von unseren Redakteuren Andreas Losch (al) und Frank Vogelsang (fv).

Erstellt von hhp | | Deutsch | Pannenberg

Offenbarung ist Geschichte und anderes nicht. Wolfhart Pannenberg zur Erinnerung - Theologie und Kirche.de

"Offenbarung ist Geschichte" steht als Leitmotiv in Hans-Joachim Sanders Nachruf auf Wolfhart Pannenberg. Mit der Verbindung zur Geschichte widerstehe Offenbarung der fundamentalistischen Versuchung, widersprüchliche Geschichte einfach zu übergehen. Wird Geschichtlichkeit ernst genommen, bestätigt Offenbarung "schon gar nicht letztgültige Ideen von Geschichte", und dieses bedinge Pannenbergs Nähe zu den Naturwissenschaften. - hhp

Erstellt von hhp | | Deutsch | Pannenberg | Theologie

Ein ganz Großer unserer Zunft! Ein Nachruf auf Wolfhart Pannenberg - Theologie und Kirche.de

Der Nachruf des Dogmatikers Georg Essen macht für den interdisziplinären Kontext die Leistung Pannenbergs deutlich, dass er den Begriff der Offenbarung nicht nur mit dem der Geschichte verfugt, sondern ihn auch vernunfttheologisch unterfangen habe. Es habe mit dieser Vernunftförmigkeit seiner Theologie zu tun, "dass er katholischerseits so breit rezipiert wurde wie kaum ein anderer protestantischer Theologe seiner Generation". - hhp

Erstellt von fv | | Hirnforschung | Deutsch

Forschern gelingt "Telepathie" Experiment

Wie weit kann unser Denken öffentlich werden? Ein kürzlich in Frankreich und Indien durchgeführtes Experiment lässt weitgehende Möglichkeiten eines technischen Umgangs mit Gedanken erahnen. So ist es einer Forschergruppe gelungen, ein EEG (Elektroenzephalogramm) eines Gedankens in Indien aufzuzeichnen, es als Datensatz nach Frankreich zu schicken und über transkranielle Magnetstimulation wieder einem Probanden zuzuführen, so dass dieser den ursprünglichen Gedanken erkennen kann. Wie so oft, ist das zunächst nur ein bescheidener Anfang, es ging offenkundig nur um aus einem Wort bestehende Begrüßungsformeln, ob das auch je für komplexe GEdanken gilt (IRonie etc)? Wie ist das bei unterschiedlichem Wortschatz und Bildungsgrad? Doch zumindest zeigt das Experiment, dass Output und input technisch grundsätzlich beherrschbar sind! - fv