Presseschau

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Die Presseschau bietet kurze aktuelle Lesehinweise , zusammengestellt und kommentiert von Silke Hartmann (sh),  Petra Kühn (pk), Heinz-Hermann Peitz (hhp) und Hildegard Peters (pts) von unserem Kooperationspartner Forum Grenzfragen, und von unseren Redakteuren Andreas Losch (al) und Frank Vogelsang (fv).

Erstellt von hhp | | Astronomie | Englisch | Franziskus (Papst) | Interdisziplinarität | Kosmologie

Pope: We should never fear to learn more about the universe - Vatican News

Vor Studenten und Doktoranden der Summer School der Päpstlichen Sternwarte sagte Papst Franziskus, es sei Aufgabe des Wissenschaftlers, "das Universum zumindest teilweise zu kennen; zu wissen, was wir wissen und was wir nicht wissen und wie wir mehr lernen können". Sowohl für Gläubige als auch für Wissenschaftler sei das Eingeständnis wichtig, dass es vieles gebe, was wir nicht wissen. Aber ebenso wichtig sei es, "niemals vor einem selbstgefälligen Agnostizismus Halt zu machen", und nie "sollten wir Angst haben, mehr zu lernen". Auf der Ebene der Metaphysik sah der Papst die Möglichkeit, in den Dingen die "erste Ursache von allem" anzuerkennen, auf der Ebene des Glaubens akzeptiere man die "Selbstoffenbarung Gottes". Die Harmonisierung dieser verschiedenen Perspektiven öffne uns "hoffentlich für die Weisheit". - hhp

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Erstellt von hhp | | Englisch | Hawking | Atheismus

Did Stephen Hawking Become a Christian After a Blessing From Pope Francis? - snopes

Leicht verliert man den Überblick über Artikel zum Tod des bekannten Kosmologen Stephen Hawking. Aus der Fülle an Kurzbiografien des Forschers hebt sich ein Faktencheck der besonderen Art ab: Ist Hawking letztlich doch zum Christentum konvertiert? Eine "unehrenhafte Facebook-Seite" reihe sich ein in eine lange Litanei fingierter Bekehrungen berühmter "Ungläubiger". Was Charles Darwin, Carl Sagan und beispielsweise dem 2011 verstorbenen Atheisten Christopher Hitchens untergeschoben wurde, treffe nun auch Hawking - allen gegenteiligen Fakten zum Trotz, wie der vorliegende Artikel glaubhaft versichert. Solche Fake-News wären kaum der Rede wert, wenn der gebrandmarkte Facebook-Post nicht bereits 15.000 mal geteilt worden wäre. - hhp

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Erstellt von hhp | | Bioethik | Englisch | Evolutionsmedizin

A family in Italy doesn’t feel pain because of a gene mutation - New Scientist

Der Artikel berichtet von einer Italienischen Familie, der die üblichen Schmerzempfindungen fehlen. Die Suche nach den Ursachen führte zu einer Mutation in einem bestimmten Gen, das die Genaktivität von weiteren Gene steuert, die für Schmerzempfindungen relevant sind. Sobald die Details der Mechanismen entschlüsselt sind, zielen die Wissenschaftler (offenbar nicht auf gentechnische Änderungen, sondern) auf die Entwicklung von Medikamenten mit demselben Effekt. Besonders Menschen mit chronischen Schmerzen könnten davon profitieren. Möglich wäre allerdings auch der umgekehrte Fall: der untersuchte Familie könnte wieder ein normales Schmerzempfinden ermöglicht werden. Diese habe jedoch dankend abgelehnt - allen bis dato unentdeckten Knochenbrüchen zum Trotz. - hhp

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