Presseschau

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Die Presseschau bietet kurze aktuelle Lesehinweise , zusammengestellt und kommentiert von Silke Hartmann (sh),  Petra Kühn (pk), Heinz-Hermann Peitz (hhp) und Hildegard Peters (pts) von unserem Kooperationspartner Forum Grenzfragen, und von unseren Redakteuren Andreas Losch (al) und Frank Vogelsang (fv).

Erstellt von hhp | | Englisch | Hawking | Kosmologie

Stephen Hawking: God did not create Universe - BBC News

"Es gibt keinen Platz für Gott in den Theorien über die Erschaffung des Universums" zitieren die BBC News Stephen Hawking zu seinem neuen Buch. Statt dessen setze Hawking auf spontane Selbsterzeugung. Gut, dass der kurze Beitrag mit dem Hinweis von Bischof Rayfield endet, Glaube und Gott stünden jenseits der Naturwissenschaft: Wissenschaft könne Gott weder beweisen noch widerlegen - hhp

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Stephen Hawking says universe not created by God - The Guardian

In seinem neuen Buch "The Grand Design", das am 9.9.10 veröffentlicht wird (Leseprobe lag heute The Times bei), stellt Stephen Hawking fest, dass Gott nicht für die Schaffung des Universums nötig gewesen sei, sondern die Naturgesetze wie die Schwerkraft, dafür gesorgt hätten, dass wir existieren. Er verweist auf die M-Theorie, die seiner Meinung nach die alles vereinende Theorie ist, auf die Einstein gehofft hatte. Die Tatsache, dass die Menschen nun so nah dran sind, die Gesetze, die uns und das Universum regulieren, zu verstehen, sei ein großer Triumph. Das neue Buch zeigt Hawkings veränderte Einstellung; Noch in seinem letzten Buch (Eine kurze Geschichte der Zeit, 1988) stellte er fest: "Warum existiert das Universum, warum existieren wir? Wenn wir die Antwort darauf finden, wäre das der ultimative Triumph des menschlichen Verstandes. Denn dann würden wir die Gedanken Gottes kennen!" - sh

Erstellt von sh | | Englisch | Evolution

The Frozen Zoo aiming to bring endangered species back from the brink - The Observer / guardian.co.uk

Der "Frozen Zoo" ist eine Sammlung von Genproben von vom Aussterben bedrohter Tierarten, die der San Diego Zoo bereits 1972 zu sammeln begann. Damals steckte die Gentechnologie noch in den Kinderschuhen, aber man setzte große Hoffnungen auf die technologischen Entwicklungen der Zukunft. Bald könnten diese Hoffnungen Realität werden. Bereits Anfang Juli gelang der erste Schritt bei Gewebeproben einer stark vom Aussterben bedrohten Drillaffenart: die Umwandlung dieser Zellen in induzierte pluripotente Stammzellen (iPS), die im nächsten Schritt in Eizellen und Spermien weiterentwickelt werden müssen. Bei Proben anderer Tierarten gelang dieser erste Schritt noch nicht. Projektgegner befürchten eines Jurassic Park Szenarios, die Wiederbelebung bereits ausgestorbener Tierarten. Diese Befürchtungen hält Dr. Oliver Ryder, Vorsitzender des Frozen Zoo Programms, für völlig grundlos: für ihn zählt die Erhaltung von bedrohten Arten. Um ausgestorbene Spezies wiederzubeleben fehle die Motivation - sh