Presseschau

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Die Presseschau bietet kurze aktuelle Lesehinweise , zusammengestellt und kommentiert von Silke Hartmann (sh),  Petra Kühn (pk), Heinz-Hermann Peitz (hhp) und Hildegard Peters (pts) von unserem Kooperationspartner Forum Grenzfragen, und von unseren Redakteuren Andreas Losch (al) und Frank Vogelsang (fv).

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Texas education board approves standards on evolution - USATODAY.com

Im Streit um einen neuen Lehrplan in Texas ist am Freitag ein Kompromiss gefunden worden. Der neue Wortlaut bestimmt, dass Lehrer die Schüler ermutigen sollen, alle Seiten von wissenschaftlichen Theorien zu untersuchen. Evolutionsbefürworter, die die 20-Jahre alte Formulierung abschaffen wollten, die Lehrer anwies die "Stärken und Schwächen" aller wissenschaftlichen Theorien zu lehren, sagen, die neue Formulierung sei verwirrend und erlaube kreationistischen Argumenten Zutritt die Schulen. Barbara Cargill, Mitglied des Bildungsrates, wehrt sich gegen die Vorwürfe: die neue Formulierung benutze klare Sprache und sei frei von Codewörtern; so werde sichergestellt, dass alle Seiten von wissenschaftlichen Erklärungen mit wissenschaftlichen Methoden untersucht würden. Unterstützer der Änderungen begrüßen weiterhin die Ermutigung zum kritischen Denken im Klassenzimmer. Da Texas einer der größten Schulbuchabnehmer der Nation ist, hat der Lehrplan Auswirkungen auf Schulbücher im ganzen Land - sh

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Evolutionary Semantics, Texas-Style - The New York Times

In diesem Artikel wird eine Abstimmung im texanischen Bildungsrat kommentiert, die über genauen Formulierungen im Lehrplan entschied. Der Ausgang dieser Abstimmung wird als "beunruhigend knapp" bezeichnet, da nur eine Stimme den Ausschlag gab. Formulierungen, die Schüler dazu auffordern die "Stärken" und "Schwächen" von wissenschaftlichen Theorien zu untersuchen, sind nicht wieder in den Bildungsplan aufgenommen worden. Auch Worte wie "Zulänglichkeit" und "Unzulänglichkeit" in diesem Zusammenhang setzten sich nicht durch. Stattdessen sollen Schüler nun wissenschaftliche Erklärungen "analysieren, beurteilen und kritisieren" und "alle Seiten" der Beweise untersuchen. Die New York Times feiert diesen Wortlaut als einen knappen Sieg derer, die die solide Wissenschaft unterstützten. Die Alternativformulierungen würden demnach zu stark die vermeintlichen Schwächen der Evolutionstheorie betonen, die von Kreationisten immer wieder aufgegriffen würden - sh

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.: Creationists taking on evolution in Germany - The Local

Viele amerikanische Evangelikale sehen Europa zwar als einen gottlosen Ort, aber dieser Reportage von David Wroe zeigt am Beispiel Deutschlands, dass auch hier Evolution hinterfragt wird und sich Kreationismus ausbreitet. So solle z.B. in Dtl ebenfalls ein Bibelfreizeitpark gebaut werden, der u.a. die biblische Schöpfungsgeschichte zeige. Betrachtet man die schwinden Zahlen der Kirchgänger, die liberale Zivilgesellschaft und die theologische Tradition, die Bibel historisch statt wörtlich zu sehen, scheint es undenkbar, dass so ein Park Wirklichkeit werden könnte. Jedoch gewinne laut Wroe Kreationismus mehr Popularität, was vor allem an den rund 80 privaten, konservativ-christlichen Schulen läge. Wissenschaftler bestätigen, dass Kreationismus in Deutschland unterschätzt werde. Das liege auch an dem nachlassenden Interesse an Wissenschaft und dem fehlenden Verständnis dafür. Man sei sich aber einig, dass Kreationismus in Deutschland nicht so stark werde, wie in den USA - sh