Presseschau

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Die Presseschau bietet kurze aktuelle Lesehinweise , zusammengestellt und kommentiert von Silke Hartmann (sh),  Petra Kühn (pk), Heinz-Hermann Peitz (hhp) und Hildegard Peters (pts) von unserem Kooperationspartner Forum Grenzfragen, und von unseren Redakteuren Andreas Losch (al) und Frank Vogelsang (fv).

Erstellt von hhp | | Deutsch | Tree of Life (Film)

Kino mit Anspruch: The Tree of Life - acht9

Der Artikel feiert The Tree of Life als "ganz großes Kino" - natürlich nur für den, der das Anspruchsvolle liebt. Herausgestellt wird, dass der Film tiefe Fragen nach Gott und der Welt stellt; er halte sich aber mit Antworten zurück, "weicht im richtigen Moment aus, lässt alles offen". Dagegen betonen andere Rezensenten, dass Malick am Ende des Films die gelobte Zurückhaltung aufgibt, doch eine Antwort gibt und gerade damit "grandios scheitert" (Michael Schramm) - hhp

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Erstellt von hhp | | Soziobiologie | Deutsch | Tree of Life (Film)

The Tree of Life von Terrence Malick: Eine Welt der Verwirrung - World Socialist Web Site

David Walsh fragt, ob The Tree of Life ein "erhellendes Licht auf Leben und Welt wirft". Walsh verneint diese Frage, weil die vom Film suggerierte enge Verbindung von Naturprozessen und menschlich-sozialen Prozessen (wie in der Soziobiologie) den Blick auf das für Walsh Eigentliche verstelle: die historisch-sozialen Gesetze, speziell die Beziehung zu Klasse und Produktion. Hier wird die marxistische Herkunft des Autors deutlich, der den Film als statisch, mythisch, somit ideologisch kritisiert und die marxistische "Wahrheit über die Realität" vermisst. Lesenswert, auch wenn man die Perspektive des Autors nicht teit - hhp

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Erstellt von hhp | | Deutsch | Theodizee | Tree of Life (Film)

„The Tree of Life“ - Die Theodizee nach Terrence Malick - Cicero

Für Constantin Magnis stellt sich der Film The Tree of Life der "vielleicht schwierigsten Frage der Christenheit", nämlich der Frage nach dem Leid angesichts eines gütigen Gottes. Er versuche, Schönheit und Grauen der Natur zusammen zu bringen, und auch die Familiengeschichte "in den geheimnisvollsten aller Kontexte, in das Gesamtwerk eines Schöpfergottes" einzuordnen. Der Film sei eigentlich Gebet und christliche Verkündigung, und enttäuschend sei, dass sich das deutsche Feuilleton darüber nicht empöre - hhp

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