Presseschau

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Die Presseschau bietet kurze aktuelle Lesehinweise , zusammengestellt und kommentiert von Silke Hartmann (sh),  Petra Kühn (pk), Heinz-Hermann Peitz (hhp) und Hildegard Peters (pts) von unserem Kooperationspartner Forum Grenzfragen, und von unseren Redakteuren Andreas Losch (al) und Frank Vogelsang (fv).

Erstellt von al | | Patientenverfügung | Sterbehilfe | Bioethik | Deutsch

Alltägliches Dilemma - Zeit online

Ein Bericht über die schwierige Tätigkeit eines als Ethikberater tätigen Arztes in einem konfessionellen Krankenhaus. Der Wille des Patienten soll entscheiden, ist oft aber unklar, und Patientenverfügungen erfordern hermeneutische Auslegungsarbeit. Während es überall Ethik-Komissionen für Forschungsvorhaben gibt, verfügt nur ein kleiner Teil der Krankenhäuser über Ethik-Kommitees für Fragestellungen, die im Klinikalltag auftauchen. Die konfessionellen Krankenhäuser sind hier Vorreiter. - al

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Erstellt von hhp | | Deutsch | Sterbehilfe | Patientenverfügung | Politik | Anthropologie | PID | Bioethik

Thema: Bioethik - Das Parlament

Das Parlament Nr. 45 widmet sich umfangreich dem Themenschwerpunkt Bioethik. Der Titelbeitrag von Oliver Tolmein widmet sich dem Bundestag und den Antworten der Abgeordneten zu den letzten Fragen des Lebens: "Das Gewissen entscheidet". Katja Wilke thematisiert die "Angst vorm Designerbaby", die Aufhebung des Fraktionszwangs, aber auch den straffen Zeitplan zur Abstimmung über die PID. Ausführlich stellt Helmut Stoltenberg unter dem Titel "Riss durch die Fraktionen" die Positionen der Politiker zur PID vor. Der Bioethiker Giovanni Maio hält den Sinn des Ungeplanten wach: "Kinder sind keine Produkte". Aber auch das Lebensende wird bedacht: Pro und Contra zum begleiteten Suizid sowie die Einigung des Bundestages zur Patientenverfügung. Weiteres: Organspende, Glaube und Politik, Klonen, Paragraph 218 und Pränataldiagnostik, regenerative Medizin, Hirntodkriterium, Walter Jens und Demenz. Hochaktuell, differenziert und umfassend! - hhp

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Selbstbestimmung: Nicht gegen meinen Willen | Wissen | ZEIT ONLINE

Eine Patientenverfügung stärkt psychisch Kranke - aber stürzt Ärzte in Gewissensnöte. Was, wenn es um die Behandlung eines Menschen geht, dem gerade kein Urteilsvermögen zugebilligt wird? Viele Angestellte psychiatrischer Stationen sehen in der Patientenverfügung einen Eingriff in ihre Arbeit. Früher entschied nämlich einzig der Arzt, was gut für den Patienten ist. Er handelte danach, was grundsätzlich als richtig angesehen wurde: nicht sterben und nicht durchdrehen - und wer gerade das will, sollte erst recht behandelt werden. Die »Wohl-Schranke« nennen Juristen das.Darf ein Mediziner etwas dabei zusehen, wie sich ein Betroffener umbringt, weil es sein aktueller Wille ist und er zuvor verfügt hat, dass dieser immer gilt? Ab wann muss man jemanden vor sich selbst schützen? Diese Debatte wird andauern. - al

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