Presseschau

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Die Presseschau bietet kurze aktuelle Lesehinweise , zusammengestellt und kommentiert von Silke Hartmann (sh),  Petra Kühn (pk), Heinz-Hermann Peitz (hhp) und Hildegard Peters (pts) von unserem Kooperationspartner Forum Grenzfragen, und von unseren Redakteuren Andreas Losch (al) und Frank Vogelsang (fv).

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Hitzige Darwin-Debatte in der Türkei (International, NZZ Online)

Nachdem kurzfristig ein Bericht über Darwin aus dem Wissenschaftsmagazin Bilim ve Teknik (Wissenschaft und Technik) gestrichen wurde, wurden Vorwürfe laut, die der Regierung Zensur vorwerfen. Dieser Artikel erklärt auch die Sicht des staatlichen Rates für Wissenschaft, Technologie und Forschung (Tübitak) und beleuchtet den Imageschaden für die Türkei.

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Turkish journal told to scrap Charles Darwin article - The Observer

In der Türkei ist eine neue Debatte um akademische Freiheit und Zensur entbrannt, seit ein Wissenschaftsjournal (Bilim ve Teknik - Wissenschaft und Technik) gezwungen wurde einen 16-seitigen Artikel über Charles Darwin und seine Arbeit zurückzuziehen und die verantwortliche Redakteurin entlassen wurde. Da der Herausgeber des Magazins der staatliche Rat für Wissenschaft, Technologie und Forschung (Tübitak) ist, wurden Vorwürfe der Zensur laut. Offizielle europäische Institutionen warnten außerdem, dass kontinuierliche Einschränkungen der Redefreiheit den Bemühungen der Türkei um eine EU-Mitgliedschaft schaden könnten. Die Regierung wies die Vorwürfe der staatlichen Zensur zurück. Staatsminister Aydin, der für Tubitak verantwortlich ist, stellte fest, dass das Magazin Zensur begangen habe, da Tubitak die Ansichten aller, die der Wissenschaft dienten, repräsentieren solle - unabhänig davon, wie falsch diese lägen - sh

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200 Jahre Darwin: Vom Nutzen der Vergängnis und des Zufalls - Wirkung - Feuilleton - FAZ.NET

Dass als Mechanismen der Evolution Faktoren wie Erblichkeit, Variation, Selektion etc. genannt werden, ist weithin bekannt. Hubert Markl, Biologe und ehemaliger Präsident der DFG und der Max-Planck-Gesellschaft, erweitert das Spektrum der Mechanismen um den unbekannteren Faktor "Sterblichkeit", dem die Evolution des Lebens viel zu verdanken habe. Diese Beobachtung prägt den Titel des Beitrags; viel interessanter finde ich jedoch die ausführlichen Überlegungen Markls zum Verhältnis von Natur und Kultur. Markl kritisiert diejenigen Kollegen, die menschliche Kultur auf vormenschliche kulturanalogen Leistungen reduzieren und den "Umschlag von Quantität in neue Qualitäten" übersehen - hhp