Presseschau

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Die Presseschau bietet kurze aktuelle Lesehinweise , zusammengestellt und kommentiert von Silke Hartmann (sh),  Petra Kühn (pk), Heinz-Hermann Peitz (hhp) und Hildegard Peters (pts) von unserem Kooperationspartner Forum Grenzfragen, und von unseren Redakteuren Andreas Losch (al) und Frank Vogelsang (fv).

Erstellt von al | | Astronomie | Physik | Biologie | Deutsch

Charon, noch ein Mond mit Feuchtgebieten

Astronomen haben Wasserspuren auf Charon gefunden, einem Mond, der den Zwergplaneten Pluto umkreist. Die Forscher nehmen an, dass Charon – ähnlich wie der Erdmond – aus den Trümmern einer Kollision entstanden ist. Vermutlich hat der frisch entstandene Mond Pluto zunächst auf einer stark elliptischen Bahn umkreist. Dann haben die permanent wechselnden Gezeitenkräfte sein Inneres geradezu durchgewalkt und durch Reibung erwärmt. So habe Eis schmelzen und einen viele Kilometer tiefen Ozean bilden können. Einen ähnlichen verborgenen Ozean gibt es wohl auf dem Jupitermond Europa und auch auf dem Saturnmond Enceladus. Man darf nicht vergessen: Wasser ist die Voraussetzung für Leben, so wie wir es kennen. - al

Erstellt von pts | | Deutsch | Evolution | Neurotheologie | Religionspsychologie | Evolutionspsychologie | Hirnforschung | Anthropologie | Biologie

Evolution : Was Religion mit Intelligenz zu tun hat - Welt online

Psychologische Experimente hätten gezeigt, erläutert die Autorin, dass die Religiosität des heutigen Menschen ähnlich wie Musikalität zu 40 bis 60 Prozent genetisch bedingt sei. Die Anlage zur Religiosität sei evolutionär erfolgreich gewesen, weil Religiosität auf individueller Ebene helfe, mit den Tiefen des Lebens fertig zu werden und auf kollektiver Ebene größere Kooperativität fördere. Dies habe religiösen Menschen einen größeren Fortpflanzungserfolg beschert. Die für die Religiosität verantwortlichen Gehirnfunktionen seien im Stirnhirn zu finden, in genau den Bereichen, die in der Evolution angewachsen und die auch für die intelligenten Leistungen des Menschen verantwortlich seien. Diese Gehirnfunktionen macht der Autor auch für die Entstehung von Aberglauben verantwortlich. Je unberechenbarer die Welt sei, desto mehr versuche das Gehirn, in zufälligen Ereignissen eine Regelhaftigkeit und somit einen Sinn zu erkennen - pts

Erstellt von al | | Biologie | Psychologie | Philosophie | Deutsch

Ich-Bewusstsein: Was ist das Ich? ZEIT ONLINE

Bei der Frage nach dem Kern unseres Menschseins sind sich die wissenschaftlichen Disziplinen alles andere als einig. Klar ist lediglich, dass sich die Gattung Homo sapiens vor allem durch ihr hoch entwickeltes Ich-Bewusstsein auszeichnet. Auch stimmen Natur- und Geisteswissenschaftler darin überein, dass wir alle über einen höchst subjektiven Blick auf die Welt verfügen – eine »Erste-Person-Perspektive«, wie Philosophen das nennen. Der Artikel lässt aktuelle Forschungsergebnisse von prominenten Forschern und die Frage nach der Willensfreiheit Revue passieren und kommt zu dem Schluss: Was uns zu Menschen macht, ist letztlich die Fähigkeit, mit anderen in Kontakt zu treten. Hochinteressant! - al