Presseschau

Die Gesamtansicht

Die Presseschau bietet kurze aktuelle Lesehinweise , zusammengestellt und kommentiert von Silke Hartmann (sh),  Petra Kühn (pk), Heinz-Hermann Peitz (hhp) und Hildegard Peters (pts) von unserem Kooperationspartner Forum Grenzfragen, und von unseren Redakteuren Andreas Losch (al) und Frank Vogelsang (fv).

Erstellt von al | | Deutsch | Tierethik

Eine Frage der Haltung

In Reaktion auf eine Leserumfrage führt die ZEIT ein Interview mit einem Landwirt, einem Zoodirektor und einem Hirnforscher darüber, wie sie ihre Arbeit rechtfertigen, und ob sie mit den Tieren empfinden, die sie für ihre Arbeit benötigen. Darf man Tiere mästen? Darf man Tierversuche machen? Brauchen wir Zoos? - al

mehr
Erstellt von hhp | | Deutsch | Tierethik

Schimpansen vor Gericht - Süddeutsche

Der Versuch von Tierrechtlern, Affen als nichtmenschliche Personen mit "gewissen Rechten" auszustatten, ist gescheitert. Ende April hatte Richterin Barbara Jaffe noch für leise Hoffnung gesorgt, indem sie zumindest eine Anhörung zuließ, was von manchen als Teilerfolg gefeiert wurde. Jaffes jetzige Ablehnung bindet sich an eine gerichtliche Entscheidung von 2014 zurück, die den Zuspruch von Rechten an die Wahrnehmung von Pflichten koppelt, weshalb es unangemessen sei, Schimpansen mir Rechten zu versehen. Die Tierrechtler würdigten die Entscheidung, kündigten aber ein Berufungsverfahren an. - hhp

mehr
Erstellt von hhp | | Anthropologie | Bioethik | Deutsch | Tierethik

"Wer darf in den Club?" - Süddeutsche.de

In einem Interview spricht sich Hans Werner Ingensiep, für die Printausgabe ein "ausgewiesener Kenner des Verhältnisses von Mensch und Menschenaffe", dagegen aus, Schimpansen und Orangs mit den Menschen gleichzusetzen. Aus einer "quantitativen biologischen Ähnlichkeit" heraus für "qualitative Gleichheit", gar für "gleiche Grundrechte" einzutreten, sei ein "naturalistischer Fehlschluss", der z. T. in anthropomorphen Fehlzuschreibungen gründe. Dass ein Gorilla - psychologisch gesehen - Persönlichkeit aufweise, sei unbestritten. Doch zu einem normativen Personbegriff gehöre Verantwortlichkeit, was nur dem Menschen zukomme. Hilfreicher wäre es, die "Zwei-Klassen-Terminologie von 'Sachen' und 'Personen'" aufzubrechen; eine Terminologie, die ja das Problem der Grenzziehung unangemessen festschreibe. - hhp

mehr