Presseschau

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Die Presseschau bietet kurze aktuelle Lesehinweise , zusammengestellt und kommentiert von Silke Hartmann (sh),  Petra Kühn (pk), Heinz-Hermann Peitz (hhp) und Hildegard Peters (pts) von unserem Kooperationspartner Forum Grenzfragen, und von unseren Redakteuren Andreas Losch (al) und Frank Vogelsang (fv).

Erstellt von hhp | | Deutsch | Deismus | Intelligent Design | Kreationismus | Schöpfung | Theologie | Evolution

Evolutionstheorie & Theologie: Darwin an der Schwelle - Wirkung - Feuilleton - FAZ.NET

Ulf von Rauchhaupt berichtet über eine wissenschaftliche Konferenz des Vatikan anlässlich des Darwin-Jahres. Vertreter des Kreationismus und der Intelligent-Design-Bewegung seien ausdrücklich nicht eingeladen gewesen; zu ihnen stehe der Präfekt der Glaubenskongregation, Kardinal Lavada, mindestens in gleicher Distanz wie zu einem evolutionistischen Atheismus. Große Akzeptanz und Resonanz fand hingegen die Schöpfungsvorstellung des Dominikanerpaters Jean-Michel Maldamé, der zwischen "Anfang" und "Grund" unterschied. Als zeitloser Grund von allem ist Gott nicht auf bestimmte zeitliche Momente (Anfang, Entstehung des Lebens, des Menschen etc.) festgelegt. Damit ist Kreationismus, Intelligent-Design und Deismus gleichermaßen eine Absage erteilt. Maldamé: "Alles kommt von Gott, und alles kommt von den Kräften der Natur" - hhp

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Benedikt XVI. glaubt an die Evolution - Welt online

Die Frage, ob die Schöpfungslehre im Biologieunterricht thematisiert werden soll, ist für die "Welt" Anlass, die Stellungnahme des Papstes zur Evolutionstheorie darzustellen. Schöpfungslehre und Evolutionstheorie schlössen sich gegenseitig nicht aus, und ein Konflikt sei absurd. Für die Evolution gebe es "viele wissenschaftliche Nachweise", sie könne aber die große philosophische Frage nicht klären, woher alles komme - hhp

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Dokumentation - Die Vorlesung des Papstes in Regensburg - München - sueddeutsche.de

Der wegen der Islamäußerungen berühmt gewordenen Regensburger Rede geht es im Wesentlichen um "Glaube, Vernunft und Universität" - so der Titel der Ansprache. Angesichts der vom naturwissenschaftlichen Denken radikalisierten "Selbstbeschränkung der Vernunft", bei der die menschlichen Grundfragen nach dem Woher und Wohin ins Subjektive und Beliebige verdrängt werden, geht es dem Papst um die "Ausweitung unseres Vernunftbegriffs".