Presseschau

Die Gesamtansicht

Die Presseschau bietet kurze aktuelle Lesehinweise , zusammengestellt und kommentiert von Silke Hartmann (sh),  Petra Kühn (pk), Heinz-Hermann Peitz (hhp) und Hildegard Peters (pts) von unserem Kooperationspartner Forum Grenzfragen, und von unseren Redakteuren Andreas Losch (al) und Frank Vogelsang (fv).

Erstellt von al | | Deutsch | Bioethik | Sterbehilfe

Das Gewissen der Ärzte wird gleichgeschaltet - SPIEGEL 20/2011

Der Arzt Michael de Ridder äußert sich im Interview kritisch zur geplanten Verschärfung des ärztlichen Standesrechts zur Sterbehilfe. Bisher deutete einiges auf eine liberalere Musterberufsordnung hin. Die Kehrtwende erklärt De Ridder mit dem Druck der Ärztekammer Westfalen-Lippe und der Landesärztekammer Hessen - und der katholischen und der evangelischen Kirche. - al

Erstellt von al | | Patientenverfügung | Sterbehilfe | Bioethik | Deutsch

Alltägliches Dilemma - Zeit online

Ein Bericht über die schwierige Tätigkeit eines als Ethikberater tätigen Arztes in einem konfessionellen Krankenhaus. Der Wille des Patienten soll entscheiden, ist oft aber unklar, und Patientenverfügungen erfordern hermeneutische Auslegungsarbeit. Während es überall Ethik-Komissionen für Forschungsvorhaben gibt, verfügt nur ein kleiner Teil der Krankenhäuser über Ethik-Kommitees für Fragestellungen, die im Klinikalltag auftauchen. Die konfessionellen Krankenhäuser sind hier Vorreiter. - al

Erstellt von al | | Umweltverantwortung | Bioethik | Deutsch

Ethikkommission zur Atompolitik - "Ein biblisches Gebot" - süddeutsche.de

Angesichts der Katastrophe von Fukushima hat die Bundeskanzlerin eine Ethikkommission gegründet, die klären soll, ob Atomenergie in Deutschland ethisch verantwortbar ist. Persönlichkeiten aus Politik, Wissenschaft und Gesellschaft wurden in die Kommission berufen - sowie drei christliche Vertreter. sueddeutsche.de hat schriftlich nachgefragt was der christliche Glaube mit Atomenergie zu tun hat, und wieso Christen berufen wurden, aber keine Vertreter von Umweltorganisationen. Nun, das kann im Grunde nur die Kanzlerin beantworten. Die berufenen Kirchenvertreter sagen, sie wurden wohl nicht wegen eines spezifischen Expertenwissens berufen, sondern als Vertreter gesellschaftlich relevanter Institutionen, die hinsichtlich der ethischen Urteilsbildung unserer Gesellschaft Bedeutung haben und die einen wichtigen Beitrag zur Erzeugung eines ethischen Grundkonsenses in dieser wichtigen Zukunftsfrage leisten können. - al