Presseschau

Die Gesamtansicht

Die Presseschau bietet kurze aktuelle Lesehinweise , zusammengestellt und kommentiert von Silke Hartmann (sh),  Petra Kühn (pk), Heinz-Hermann Peitz (hhp) und Hildegard Peters (pts) von unserem Kooperationspartner Forum Grenzfragen, und von unseren Redakteuren Andreas Losch (al) und Frank Vogelsang (fv).

Erstellt von hhp | | Gottesbild | Dawkins | Kosmologie | Wissenschaftstheorie | Intelligent Design | Neuer Atheismus | Kreationismus | Evolution | Schöpfung | Deutsch

Gott trifft Darwin: Lassen sich Religion und Evolution vereinbaren? | Wissen | Nachrichten auf ZEIT ONLINE

Hartmut Wewetzers sehr lesenswerter Artikel hält, was der Titel verspricht: Der Autor benennt alle wesentlichen Positionen, die man einnehmen kann, wenn Gott auf Darwin trifft, exemplarisch mit Namen. Stephen Jay Gould setzte mit seinem Modell der NOMA (Non-Overlapping Magisteria) auf ein schiedlich-friedliches Nebeneinander; Richard Dawkins führe Darwin gegen Gott ins Feld, die Kreationisten Gott gegen Darwin. In der Intelligent-Design-Variante friste Gott noch ein Lückenbüßer-Dasein. Von diesen Fehlformen setzt Wewetzer den Physiker Karl Gibereson und den Biologen Kenneth Miller ab. Beide verfielen weder auf einen pantheistischen noch auf einen Lückenbüßer-Gott. Bei beiden arbeite Gott "Hand in Hand mit den Naturgesetzen". Ein Indiz für sein Wirken sei das Erscheinen des Menschen, argumentativ unterfüttert mit dem Begriff der Konvergenz und dem anthropischen Prinzip. Wewetzer unterschlägt die Gegenargumente nicht: ein kurzer und dennoch differenzierter Artikel - Lob! - hhp

Erstellt von hhp | | Pressearchiv | Interdisziplinarität | Wissenschaftstheorie | Anthropologie | Benedikt XVI.

Papst: Wissenschaft nicht ohne Gottesbezug - Berliner Morgenpost

Einer KNA-Meldung zufolge gab Papst Benedikt zu verstehen, dass die Gesellschafts- und Humanwissenschaften nicht auf einen Gottesbezug verzichten können. Der Grund: Der Mensch (Gegenstand der Humanwissenschaften) lasse sich nicht ohne Gottesbezug verstehen. Wie verträgt sich dies mit dem methodischen (!) Atheismus der Naturwissenschaften? - hhp

| Pressearchiv | Wissenschaftstheorie | Kosmologie | Benedikt XVI.

Papst: "Mensch kein Zufall der Evolution" - DiePresse.com

Der Beitrag berichtet von einer Papstpredigt in Regensburg, in der die platonisch anmutende Wertschätzung des mathematisch geordneten Kosmos zum Ausdruck kommt. Der Papst wörtlich: "Wir glauben, dass das ewige Wort, die Vernunft, am Anfang steht und nicht die Unvernunft". Auch der Glaube ist nicht unvernünftig und für den Papst in der modernen Welt unverzichtbar.