Presseschau

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Die Presseschau bietet kurze aktuelle Lesehinweise , zusammengestellt und kommentiert von Silke Hartmann (sh),  Petra Kühn (pk), Heinz-Hermann Peitz (hhp) und Hildegard Peters (pts) von unserem Kooperationspartner Forum Grenzfragen, und von unseren Redakteuren Andreas Losch (al) und Frank Vogelsang (fv).

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Five years ago, "intelligent design" ruling in Dover case set a legal landmark - Philadelphia Inquirer

Der Artikel erinnert an den Richterspruch von John E. Jones III. gegen Intelligent Design exakt vor 5 Jahren. Da ID sich in dem 40-tägigen Dover-Prozess als religiöses und nicht wissenschaftliches Konzept herausstellte, wurde die verfassungsgemäße Trennung von Staat und Kirche verletzt. Direkte Angriffe auf Darwins Theorie waren damit für die Folgezeit abgeschmettert und die ID-Bewegung ausgebremst. Aber für die ID-Protagonisten ist "der Kampf nicht vorbei", und "Dover hat nicht das letzte Wort", so John Mills, der die jüngste Kampagne um Lehrbücher zur Evolution in Louisiana anführt. Die ID-Strategie hat sich geändert und will unter dem Schlagwort "teaching the controversy" neuen Einfluss auf die Schulpolitik nehmen. Für ID-Kritiker Ken Miller sind die Argumente "wiederholt von der scientific community in Misskredit gebracht worden". Wenn wir Dover nicht gewonnen hätten, so ein Vertreter der damaligen Anklage, hätten "Dutzende, wenn nicht hunderte von Schulen ID eingeführt" - hhp

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After 5 years, Dover intelligent design ruling's impact still felt - York Dispatch

5 Jahre nach dem dem Richterspruch gegen die ID-Politik der Schulbehörde von Dover bringen Beteiligte beider Seiten zum Ausdruck, wie der Prozess ihr Leben beeinflusst hat. Darunter bekannte Namen wie Richter J. E. Jones, W. Buckingham (pro ID), J. Miller (biology teacher, contra ID), M. Behe (pro), B. Forrest (contra), K. Miller (contra). Guter biografischer Bericht über die Rezeption eines juristischen Meilensteins - hhp

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Four in 10 Americans Believe in Strict Creationism - Gallup

40% der Amerikaner glauben immer noch, dass Gott vor ca. 10000 Jahren die Menschen in ihrer jetzigen Form erschaffen hat. 38% glauben an eine menschliche Evolution unter göttlicher Führung, 16% ohne göttlichen Einfluss. Diese Verteilung ist seit den letzten 28 Jahren erstaunlicherweise relativ stabil, seit 2006 (nach dem Dover-Prozess; hhp) verliert der Kreationismus jedoch leicht an Boden. Die neue Gallup-Umfrage differenziert auch nach Bildungsabschlüssen. Erwartungsgemäß schützt höhere Bildung vor Kreationismus. Aber bei 40% evolutionskritischen Amerikanern wird die Kreationismusdebatte ein (schul-)politischer Dauerbrenner bleiben - hhp