Presseschau

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Die Presseschau bietet kurze aktuelle Lesehinweise , zusammengestellt und kommentiert von Silke Hartmann (sh),  Petra Kühn (pk), Heinz-Hermann Peitz (hhp) und Hildegard Peters (pts) von unserem Kooperationspartner Forum Grenzfragen, und von unseren Redakteuren Andreas Losch (al) und Frank Vogelsang (fv).

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Atheist defends Intelligent Design - examiner.com

Die Rezension einer Rezension: James-Michael Smith gibt in diesem Artikel Tom Gilsons Rezension des Buches "Seeking God in Science: An Atheist Defends Intelligent Design" von Dradley Monton wieder. Monton ist Atheist und argumentiert in seinem Buch, dass ID eine stichhaltige Form von philosophischer und wissenschaftlicher Untersuchung sei, derer man sich annehmen solle statt sie grundsätzlich abzulehnen. ID sei nicht zwangsläufig mit einem Glauben an Gott verbunden, unterscheide sich vom Kreationismus, könne durchaus ins Schulcurriculum aufgenommen werden, sei weder primär politisch motiviert, noch die Basis einer theokratischen Verschwörung. Besonders gelobt wird Monton in beiden Rezensionen für seine Bereitschaft, ID objektiv, wissenschaftlich und unaufgeregt zu betrachten - und für seinen Mut, eine in der wissenschaftlich-universitären Welt völlig unpopuläre Haltung zu vertreten - sh

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Paleontology and Creationism Meet but Don’t Mesh - The New York Times

In diesem NYT Artikel berichtet Mark Lyons über den ungewöhnlichen Ausflug von Geologen zum Creation Museum in Kentucky. Der Ausflug war Teil des Freizeitprogramms der Nordamerikanischen Paläontologentagung an der Uni von Cincinnati und ca. 70 Teilnehmer aus der ganzen Welt wollten sehen, wie Kreationisten Paläontologie und Evolution präsentieren. Am bemerkenswertesten und befremdlichsten fanden viele Teilnehmer die Erklärungen für das Alter der Erde und der Dinosaurier. Kreationisten haben zwar die gleichen Fossilien und Steine, kommen aber durch unterschiedliche Grundannahmen zu ganz anderen Antworten als die Paläontologen. Das Museum ist nicht nur innerhalb einer Tagesreise von 2/3 der US Bevölkerung zu erreichen, es ist auch in einem Gebiet, das Paläontologen aufgrund seiner vielen Fossilien im Gestein anzieht. Das Gestein wird auch die Cincinnatische Reihe genannt, die die Zeit von vor 451 – 443 Millionen Jahren widerspiegelt – eine Zeit, die es für Kreationisten nicht gibt - sh

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At Creation Museum, Genesis Comes to Life - Washington Post

Ben Chapman nimmt den zweiten Geburtstag des Creation Museum in Petersburg, Kentucky zum Anlass, in der Washington Post exklusiv über seinen Besuch dort zu berichten. Besonders hat ihn anscheinend die Vermarktung der Idee beeindruckt, denn neben Eintrittspreisen informiert er auch über die Kosten eines digitalen Fotos inmitten der biblischen Flut oder unter Dinosauriern und von den zahlreichen anderen Souvenirmöglichkeiten. Natürlich berichtet er außerdem von seiner "Reise" durch die Ausstellung: vom Paradies über den Sündenfall bis zur Flut und weiter bis zu einem 28 minütigen Film über Jesus. Ein sehr erheiternder Artikel, nach dessen Lektüre man ein bisschen genauer weiß, ob man dieses Museum besuchen muss - sh