Presseschau

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Die Presseschau bietet kurze aktuelle Lesehinweise , zusammengestellt und kommentiert von Silke Hartmann (sh),  Petra Kühn (pk), Heinz-Hermann Peitz (hhp) und Hildegard Peters (pts) von unserem Kooperationspartner Forum Grenzfragen, und von unseren Redakteuren Andreas Losch (al) und Frank Vogelsang (fv).

Erstellt von sh | | McLeroy | Politik | Kreationismus | Schule | Englisch

End poor guidance of Texas education - Austin American Statesman

Der Leitartikel des AAS fordert den Senat von Texas auf, Don McLeroy als Vorsitzenden des Bildungsausschusses abzusetzen. McLeroys Amtzeit sei bisher von Kontroversen bestimmt gewesen, die ein Magnet für Spott und Widerstand von Wissenschaftlern und Forschern seien. McLeroy, ein bekennender Kreationist, übe einen schlechten Einfluss auf den Ausschuss aus, dessen Entscheidungen den 17,5 Billionen US Dollar Bildungsetat des Staates und Schulbücher für die 4,7 Millionen Schüler umfassen. Der Unterrichtsstandart sei durch den neuen Lehrplan geschwächt und der wissenschaftliche Ruf des Staates geschädigt. Der Bildungsausschuss setze außerdem die Schulbuchverlage unter Druck, Bücher vorzulegen, die den Anforderungen des Ausschusses entsprächen. Dieser Einfluss wirke sich auch national aus, da die Verlage die texanischen Bücher im ganzen Land verkaufen würden. Es sei also Zeit, dem Handeln McLeroys ein Ende zu setzen - sh

| Deutsch | Schöpfung | Dawkins | Intelligent Design | Kreationismus

EDU-Kantonsräte wollen Gott und Darwin gleichstellen - Tagesanzeiger Zürich

Der Tagesanzeiger berichtet von dem Versuch dreier EDU-Kantonsräte, die Schöpfungslehre in der Schule wie ein naturwissenschaftliches Fach unterrichten zu lassen. In Form eines kontroversen Gesprächs zwischen Kantonsrat Stefan Dollenmeier und Sektenexperte Hugo Stamm werden Argumente diskutiert. Neben dem unsinnigen Titel ("Gott und Darwin gleichstellen") bietet der Beitrag auch eine unzureichende Definition an, wenn Kreationismus die "Lehre der Schöpfung vor dem Hintergrund biblischer Schriften" sein soll. Diese Kennzeichnung triff auch auf eine moderne Schöpfungstheologie zu, wenn "vor dem Hintergrund" nicht "in wortwörtlichem Verständnis" meint. Allzu oft wird diese undifferenzierte Gleichsetzung von Kreationismus, Intelligent Design und moderner Schöpfungstheologie strategisch missbraucht (siehe Dawkins), um das Kind mit dem Bade auszuschütten, sprich: um mit dem Kreationismus Religion insgesamt lächerlich zu machen.

Erstellt von hhp | | Deutsch | Evolution | Giordano-Bruno-Stiftung | Kreationismus | Dawkins

Evolution kann Existenz von Kreationisten nicht erklären - Evo-Magazin

Richard Dawkins habe eingeräumt - so die website zum 200. Geburtstag von Charles Darwin -, dass die Evolutionstheorie "die fortgesetzte Existenz von Kreationisten" nicht erklären könne. Theoretisch hätte eine Spezies, die in so grundlegendem Widerspruch zur Realität lebe, längst aussterben müssen. Für das Evo-Magazin ist dies "ein schwerer Schlag für die Glaubwürdigkeit der Evolutionswissenschaft". Wenn man weiß, dass die Seite von der Giordano Bruno Stiftung und der AG Evolutionsbiologie betrieben wird, bestätigt sich die vage Ahnung, dass dies Eingeständnis nicht ganz ernst gemeint ist ;-) - hhp