Presseschau

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Die Presseschau bietet kurze aktuelle Lesehinweise , zusammengestellt und kommentiert von Silke Hartmann (sh),  Petra Kühn (pk), Heinz-Hermann Peitz (hhp) und Hildegard Peters (pts) von unserem Kooperationspartner Forum Grenzfragen, und von unseren Redakteuren Andreas Losch (al) und Frank Vogelsang (fv).

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Poll shows belief in evolution, creationism - USATODAY.com

Eine Mehrheit der Amerikaner glaubt laut einer neuen Umfrage, dass sowohl Evolution als auch Kreationismus beide wahrscheinliche Erklärungen für das Leben auf der Erde seien. Dieses Ergebnis betone die Bedeutung des Themas, das republikanische Präsidentschaftskandidaten in den letzten Wochen in den Fokus der Öffentlichkeit zog, seit Mike Huckabee, ehem. Gouverneur von Arkansas, Sam Brownback, Senator von Kensas, und Tom Tancredo, Mitglied des Repräsentantenhauses für Colorado, in einer Debatte angaben, sie glaubten nicht an Evolution. 2/3 der in der Umfrage Befragten sagten ebenfalls, Kreationismus sei definitiv oder wahrscheinlich wahr. Mehr als die Hälfte der Befragten gaben an, Evolution für wahrscheinlich bzw. wahr zu halten. 25% halten jedoch sowohl Evolution als auch Kreationismus für wahrscheinlich, bzw. wahr. Das zeigt laut Geoffrey Layman, Politik- und Religionsexperte der Universität Maryland, dass die Menschen versuchen, Wissenschaft und Religion in Einklang zu bringen - sh

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Der angezweifelte Wahrheitsanspruch - Die Krise des Christentums am Beginn des dritten Jahrtausends - FAZ

Der Artikel verdeutlicht die Schlagrichtung, in welche die Kritik Ratzingers zielt. Es geht nicht um (besser: gegen) die moderne Naturwissenschaft, sondern gegen deren weltanschauliche Ausweitung. O-Ton Ratzinger: "Niemand wird die wissenschaftlichen Beweise für die mikroevolutiven Prozesse ernstlich in Zweifel ziehen können. Nicht darauf, ja auch nicht auf die Problematik der Makroevolution bezieht sich daher die Frage, die ein Gläubiger der modernen Vernunft gegenüber stellen wird, sondern auf die Ausdehnung zu einer philosophia universalis, die zur Gesamterklärung des Wirklichen werden will und keine andere Ebene des Denkens mehr übrig lassen möchte." Der Artikel, der die Wiedergabe eines Ratzinger-Vortrags an der Sorbonne sein will, stellt jedoch die dortige Argumentation auf den Kopf: Dort sah Ratzinger sehr wohl ein "Problem ... beim Übergang von der Mikro- zur Makroevolution" – im (bei der FAZ verschwiegenen) Rückgriff auf die Kreationisten Junker und (seinerzeit) Scherer - hhp