Presseschau

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Die Presseschau bietet kurze aktuelle Lesehinweise , zusammengestellt und kommentiert von Silke Hartmann (sh),  Petra Kühn (pk), Heinz-Hermann Peitz (hhp) und Hildegard Peters (pts) von unserem Kooperationspartner Forum Grenzfragen, und von unseren Redakteuren Andreas Losch (al) und Frank Vogelsang (fv).

Erstellt von hhp | | Richard Dawkins Award | Dawkins | Kreationismus | Englisch

2012 Richard Dawkins Award goes to Eugenie Scott - Sceptical Science

Neben einigen Zitaten aus der Berichterstattung des Guardian (s. u.) liefert der Artikel weitere Hintergrundinformationen. So stellt er Scotts einschlägiges Buch "Evolution vs. Creationism" vor, dessen Vorwort kein Geringerer als Niles Eldredge, ein renommierte Paläontologe, verfasst habe, sowie ihre Rolle beim wichtigen Dover-Prozess, der 2005 dem Kreationismus einen entscheidenden Schlag versetzte. Der Artikel greift Scotts Bemerkung auf, sie werde wohl nie einen Ken Ham Award verliehen bekommen, und stellt Ken Ham als kreationistischen Exzentriker vor, der Noas Arche in Originalgröße nachbaue und behaupte, diese habe auch Dinosaurier enthalten. Der Artikel hat schließlich noch die Laudatio von Richard Dawkins und Beiträge von Scott eingebettet - hhp

Erstellt von hhp | | Kreationismus | Intelligent Design | Dawkins | Evolution | Atheismus | Englisch | Richard Dawkins Award

2012 Richard Dawkins Award goes to Eugenie Scott - Guardian

Der Richard Dawkins Award 2012 geht an Eugenie Scott, Direktorin des National Center for Science Education (NCSE). Der Preis sei Scott zuerkannt worden, wegen ihres "unermüdlichen Einsatzes für die naturwissenschaftliche Bildung". Richard Dawkins, Namensgeber des Preises und bekennender Atheist, bemerkte in seiner Laudatio: "Eugenie Scott gehört zu meinen allerliebsten Bekannten, auch wenn wir unsere zivilisierten Meinungsverschiedenheiten haben". Dass diese Meinungsverschiedenheiten in der unterschiedlichen Stellung zur Religion liegen, lässt der Artikel unerwähnt. Er blickt lieber auf den Konflikt zwischen Dawkins und Gould über die Mechanismen der Evolution. Denn Scott scherzte in ihrer Dankesrede: "Ich besitze nun Auszeichnungen sowohl im Namen von Stephen Jay Gould als auch von Richard Dawkins", und dies zeige, "dass ich mit jedermann auskomme". Allerdings könne sie sich nicht vorstellen, je einen "Ken Ham award" überreicht zu bekommen. Ken Ham ist Kurzzeitkreationist - hhp

| Deutsch | Schöpfung | Kreationismus

Kreationismus und wissenschaftliche Theologie - AG Evolutionsbiologie

Reinhard Junker, der Geschäftsführer von "Wort und Wissen", weist den Vorwurf zurück, dass "intelligentes Design" theologisch damit verbunden sei, Gottes Schöpfungshandeln mit Erklärungslücken der Naturwissenschaft zu begründen. Umgekehrt unterstellt Junker der wissenschaftlichen Theologie ein tendenziell atheistisches oder gnostisches Denken. Allerdings argumentiert er dabei mit einem Zerrbild wissenschaftlicher Schöpfungstheologie. Es lässt sich zeigen, dass sein Schöpfungsverständnis einem unzulänglichen Bild vom Welthandeln Gottes verhaftet ist, das in der Tat - trotz seines Widerspruchs - Gottes Schöpfungshandeln in Erklärungslücken der Wissenschaft ansiedelt. [Dem Text entnommene Zusammenfassung]