Presseschau

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Die Presseschau bietet kurze aktuelle Lesehinweise , zusammengestellt und kommentiert von Silke Hartmann (sh),  Petra Kühn (pk), Heinz-Hermann Peitz (hhp) und Hildegard Peters (pts) von unserem Kooperationspartner Forum Grenzfragen, und von unseren Redakteuren Andreas Losch (al) und Frank Vogelsang (fv).

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4:0 für Einstein - FAZ.net

Was man schon lange vermutet hat, ist nun Gewissheit: Dass sich Neutrinos angeblich schneller ausbreiteten als das Licht, beruhte auf einem Messfehler. Auch die Neutrinos aus dem Cern halten sich wie alle Objekte stets strikt an Einsteins Tempolimit. Auf jeden Fall werden die überlichtschnellen Neutrinos der Opera-Forscher in die Annalen der Teilchenphysik eingehen - als Lehrstück wie die Wissenschaft unerlaubte Geschwindigkeitsübertretungen regelt. - al

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Religion: "Unser Denken und Handeln basiert auf einer physikalischen Struktur" - ZEIT online

Für die Physikerin Lisa Randall ist das Großartige an der Wissenschaft gerade ihre Unordnung. Wissenschaftler sind nicht im Besitz einer geoffenbarten Wahrheit, sondern müssen selber herausfinden, was die Welt im Innersten zusammenhält. Das ist nach Randall der große Unterschied zwischen Religion und Wissenschaft: Wissenschaftler kennen die Antworten nicht. Sie müssen sie suchen. Ein interessantes Gespräch, auch über die Kathedralen und Glaubenssätze der Physik. - al

Erstellt von hhp | | Deutsch | Kosmologie | Physik

Teilchenphysik - Auf der Suche nach Super-Susy - Zeit online

Anders als die rationale Wissenschaft sei der Glaube an Gott wie der irrationale Glaube an Feen - wollte uns Richard Dawkins seinerzeit im "Gotteswahn" weismachen. Jetzt jedoch haben die Feen auch Einzug in die Physik gehalten. In den Teilchenbeschleunigern suche man händeringend nach "Kobold Higgs" und "Fee Susy", um das Theoriegebäude der Physik zu vervollständigen, zu bestätigen oder auch zu revolutionieren. Susy, die Supersymmetrie, würde einige Lücken im physikalischen Weltmodell schließen. Hierbei die Metapher der Feen zu bemühen, spricht für eine gewisse Kritik des Autors, der übrigens selbst Physiker ist, an der Methode der Teilchenphysiker: "Wenn man nicht weiterweiß, erfindet man einfach ein neues Elementarteilchen". So viel Willkür in der Physik wollten dann doch einige Kommentatoren nicht wahrheben und sprachen von "ätzendem Humor" und "Spott". Auch Dawkins dürfte die Nestbeschmutzung der feenfreien Zone Naturwissenschaft ärgern! - hhp