Presseschau

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Die Presseschau bietet kurze aktuelle Lesehinweise , zusammengestellt und kommentiert von Silke Hartmann (sh),  Petra Kühn (pk), Heinz-Hermann Peitz (hhp) und Hildegard Peters (pts) von unserem Kooperationspartner Forum Grenzfragen, und von unseren Redakteuren Andreas Losch (al) und Frank Vogelsang (fv).

Erstellt von hhp | | Deutsch | Wissenschaftsgeschichte | Wissenschaftstheorie | Kosmologie | Physik | Higgs Teilchen

Die Weltmaschine kommt auf Touren - Bild der Wissenschaft online

Anders als der jüngst besprochene Zeit-Artikel über "Susy" wertet Rüdiger Vaas die Experimente am Large Hadron Collider (LHC) des CERN als "exzellente Leistungen", auch wenn Sensationen zunächst ausbleiben. 2012 allerdings könne allerdings als "Higgs-Jahr" in die Geschichte eingehen, sofern in diesem Jahr in einem "Experimentum crucis" seine Existenz erwiesen oder auch widerlegt werden dürfte. Existiert es, bestätigte es das sog. Standardmodell der Elementarteilchen, an dem seit 40 Jahren theoretisch und nach und nach auch experimentell bestätigend gearbeitet wird. Existiert es nicht, "käme das Standardmodell in ernste Schwierigkeiten". Vaas' steile These: Ein Scheitern wäre "sogar die spannendere Alternative", denn dann hätte man "endlich wieder etwas Unerwartetes entdeckt" - hhp

Erstellt von al | | Deutsch | Physik | Kosmologie | Hawking

Stephen Hawking wird siebzig: Durch des Himmels prächt'gen Plan - FAZ online

Niemand hat die moderne Physik den Mitmenschen ausdauernder erklärt als der Engländer Stephen Hawking, so die FAZ. Dieser Lehrer und Forscher verkörpere eine noch sehr junge Sorte Denker mit "Neugier, Vernunft, Wahrheitsliebe und Fleiß". Der Artikel nimmt den Geburtstag zum Anlaß eines Abrisses des Kontextes, in dem Hawking arbeitet, und stellt somit eine interessante Ergänzung zum bodenständigeren ZEIT-Artikel dar. - al

Erstellt von al | | Deutsch | Physik | Kosmologie | Hawking

Der Geist, der zu den Sternen reist - ZEIT online

Heute feiert der Astrophysiker Stephen Hawking seinen 70. Geburtstag. Kaum jemand hat die Rätsel des Kosmos wohl besser vermittelt als er, so ZEIT online. Der Artikel befasst sich ein wenig mit dem "Archetypus eines behinderten Genies" und enthält biografische Informationen. Warum sich Hawking stets auch mit der Gottesfrage beschäftigt, dazu findet sich allerdings nicht viel."Ich bin der Ansicht, dass wir alle, nicht nur die theoretischen Physiker, gern wissen wollen, woher wir kommen", so Hawking selbst. - al